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Friedensbus ade – nach viereinhalb Jahren muss er in die Werkstatt

Chemnitzer Friedensbus ade - Am Dienstag wurden die 50 Kinderbilder vom Linienbus der Chemnitzer Verkehrsbetriebe entfernt. Foto: Andreas Seidel

Von Andreas Seidel

Der Chemnitzer Friedensbus ist nicht mehr im Dienst – zumindest als sichtbares Friedenszeichen im Auftrag der Chemnitzer evangelischen Kirche. Am Dienstag wurden die 50 Kinderbilder von dem Linienbus der Chemnitzer Verkehrsbetriebe entfernt (Foto).

»Es ist der endgültige Abgesang«, sagte der für Öffentlichkeitsarbeit in Cehmnitz zuständige Pfarrer Stephan Brenner dazu. Er hatte den Friedensbus initiiert. Nun muss dieser repariert werden, da er kurz vor Schluss seiner im Oktober vorgesehenen Dienstzeit als Friedensbus in einen Verkehrsunfall verwickelt war.

Insgesamt 300 000 Kilometer ist er als Linienbus durch die Stadt gefahren. Es gab interreligiöse Stadtrundfahrten – die letzte am 28. September. Er war auf zwei Kirchentagen dabei: In Dresden wurde er 2011 durch prominente Kirchenvertreter ein Stück gezogen, in Leipzig 2014 hat er Posaunenchöre durch die Stadt gefahren. Und er gehörte stets zu den Chemnitzer Friedenstagen.

Pfarrer Brenner hat eine überwiegend positive Resonanz auf das bunt und mit der Aufschrift »Frieden auf der ganzen Linie« gestaltete Fahrzeug im Chemnitzer Stadtbild bekommen. »Vor allem die Kinder, die die Friedensbilder gemalt haben, haben sich immer gefreut, wenn er vorbeifuhr«, so Brenner. Nun ist der Pfarrer schon am Überlegen, welches neue Projekt im Blick aufs Reformationsjubiläum 2017 in Chemnitz Aufmerksamkeit erregen könnte.

 

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