Navigation überspringen

Aktuelles

Fernsehen

Woche vom 24. - 30. 09. 2017

ARD

So.       24. 09. , 16.30 Uhr
Gott und die Welt.   Falsch entschieden – Und jetzt?
Nicht nur in der Wahlkabine müssen wir uns entscheiden. Auch im Alltag sehen wir uns ständig vor die Wahl gestellt. Müssen Entscheidungen treffen, die für uns persönlich oft viel weitreichendere Konsequenzen haben: Kinder oder Karriere? Hamburg oder Frankfurt? Neuer Partner oder bleiben? Und nicht selten stellen sich unsere Entscheidungen als große Fehler heraus. Und jetzt? Wie kommen wir wieder raus aus solchen Nummern? Ein Paar Schuhe kann man zur Not umtauschen. Manche Fehlentscheidungen aber wiegen so schwer, dass ein Ausweg fast unmöglich scheint. Nämlich dann, wenn man seine Beziehung, die berufliche Laufbahn oder seine Gesundheit ruiniert hat.
Am Wahlsonntag macht sich Philipp Engel auf die Suche nach Menschen, die sich falsch entschieden haben und jetzt einen Weg aus ihrer verfahrenen Situation finden müssen. Wie gelingt ihnen das? Und ist es möglich, Entscheidungen möglichst so zu treffen, dass wir sie hinterher nicht bereuen müssen?

Sa.       30. 09.,  23.50 Uhr
Das Wort zum Sonntag.     Es spricht Pastor Christian Rommert, Bochum.

 

ZDF

So.        24. 09.,  9.03 Uhr
sonntags.

So.        24. 09., 9.30 Uhr
Katholischer Gottesdienst. Aus der Abteikirche Pax Mariae in Vadstena/Schweden.
Heimat und Aufbruch.
Im schwedischen Vadstena steht die Abteikirche Pax Mariae. Die Birgittenschwestern, die heute hier leben, fühlen sich der Ökumene tief verpflichtet, in der Tradition ihrer Ordensgründerin.
Die heilige Birgitta Birgersdotter (1303 bis 1373) führte ein selbstbewusstes Leben für eine Frau des frühen Mittelalters. Immer wieder machte sie sich auf den eigenen Weg und suchte nach Wegen für ein verständnisvolles Miteinander.
Sie machte viele Erfahrungen als Mutter, Pilgerin und Ordensgründerin und steht damit stellvertretend für den modernen Menschen, der auch vielen Rollen und Veränderungen gerecht werden muss. Der Birgittenorden heute sieht sich aus diesem Geist heraus dazu berufen, suchenden Menschen aus aller Welt geistliche Orientierung zu geben.

Di.        26. 09., 22.15 Uhr
37° Grad         Menschen intensiv.    Dokumentationsreihe.
In letzter Sekunde.  Lebensretter im Einsatz
Manchmal geht es um Leben oder Tod. Die Ärztin der Flugrettung und der Notfallsanitäter im Rettungswagen müssen schnell sein. Wie gehen die Retter mit dem Stress und der Verantwortung um?
Die Rettung anderer ist ihr Berufsalltag. Notfallsanitäter Nico ist Tag und Nacht für die Berliner Feuerwehr unterwegs. Ärztin Ina bringt Patienten aus aller Welt im Flugzeug nach Hause. Dabei geraten beide auch an eigene Grenzen. Was motiviert sie zu diesem Beruf?
"37°" begleitet zwei Lebensretter bei ihren Einsätzen. Wie gehen sie mit dem Stress und der Verantwortung um? Woher kommt die Motivation für ihre Arbeit?

 

MDR

So.     24. 09.,  7.25 Uhr
Glaubwürdig:   Henriette Kretz.
Henriette Kretz war ein glückliches Kind. Doch das war abrupt vorbei, als deutsche Truppen ihre polnische Heimat besetzten. Ihre Eltern wurden vor ihren Augen erschossen. Damals war sie 10 Jahre alt. Heute ist sie 82 und lebt in Antwerpen. Henriette Kretz hat als Jüdin den Holocaust überlebt. Gerade so.
Sie will, dass die Grausamkeiten nicht vergessen werden. Als eine der letzten Zeitzeugen spricht sie so oft sie kann über ihre Erlebnisse während der deutschen Besatzung. Sie reist durch Polen und durch Deutschland. Seit einem Jahr ist die agile Dame vor allem in Sachsen unterwegs. Ihre Zuhörer sind zumeist Teenager - junge Leute, die sich kaum noch vorstellen können, was Krieg bedeutete und immer noch bedeutet.

So.     24. 09.,   7.30 Uhr
Wir kriegen dich!    Pfarrer im Visier der Rechten.      Film von Dominique Klughammer und Stefan Suchalla.
Mitten in der Nacht wird ein Pfarrer in der Nähe von Aachen niedergeschlagen. Pfarrer Charles Cervigne ist dafür bekannt, dass er sich seit Jahren um Geflüchtete kümmert und auch Kirchenasyl organisiert. In seiner Studentenzeit bekämpft er bereits rechtsradikale Umtriebe. Als die Flüchtlingswelle ihren Höhepunkt hat, wird Cervigne massiv von rechten Schlägern angefeindet und bedroht, dieses Mal machen sie ernst. An seiner Haustür wird er niedergeknüppelt. Ohne Spuren zu hinterlassen tauchen die Täter ab. Der Angriff ruft die Gemeindeglieder auf den Plan: Sie organisieren sich, um das Pfarrhaus zu bewachen und ihren Pfarrer zu beschützen.
In der Südheide wird Pfarrer Wilfried Manneke am frühen Morgen von seinem Sohn auf eine Brandspur am Haus aufmerksam gemacht. Der 12jährige Junge will gerade zur Schule gehen, als er die Spuren des Angriffs auf sein Elternhaus bemerkt. Ein Molotow-Cocktail hätte die Familie auslöschen können. Der Geistliche, dem der Anschlag gilt, ist seit Jahren bekannt für sein Eintreten gegen Rechts. Vor dem Anschlag ist Pfarrer Manneke EKD-Auslandspfarrer in Südafrika, noch zur Zeit der Apartheid. Was er in Südafrika erlebt, macht ihn sensibel auch für Formen des Rassismus in seiner Heimat Deutschland.
„Wir kriegen Dich bald!“, diesen Satz hört Pfarrer Michael Kleim in Gera immer wieder – auch nachts am Telefon. Kleim fühlt sich schon lange bedroht: Sein Briefkasten wird gesprengt, zudem ist er Gewaltaufrufen im Internet ausgesetzt. Der Kampf gegen Rechts wird wider Willen zu seinem Lebensthema. Schon in der DDR hatte er sich für Demokratie und Menschenrechte eingesetzt. Pfarrer Kleim ist der Meinung: Auch heute lohnt es sich, für Demokratie und Menschenrechte zu kämpfen.

Do.      28. 09.,  22.35 Uhr
Nah dran - Das Magazin für Lebensfragen. Moderation: Anja Koebel.
Starke Frauen - schöne Männer.
Unser Geschlecht bestimmt unsere Rolle im Leben. Aber trotz Emanzipation und "neuen Männern" fühlen sich viele gefangen in den Klischees von gestern. Was ist aus der ostdeutschen Baggerfahrerin geworden, gibt es sie noch? Und wie erleben Männer den neuen Spagat zwischen Familie und Beruf? Sicher ist: Der Kampf um die eigene Rolle fordert viel Kraft.

Sa.       30. 09.,  18.45 Uhr
Glaubwürdig:    Conrad Herold.
Taufe im Autoscooter, Einweihung und Segnung eines Karussells, Seelsorge unterm Riesenrad - ein Pfarrer, wie man ihn sich vorstellt, das ist Conrad Herold nicht. Er ist Seelsorger der Schausteller und Zirkusleute in Thüringen, Sachsen-Anhalt und - je nach Bedarf - auch in Sachsen.
Der 59-Jährige lebt in Erfurt, doch in einer Kirche predigt er nur aushilfsweise, wenn ein Kollege ausfällt. 35.000 Kilometer legt er im Jahr zurück, um Gottesdienste, Taufen, Konfirmationen, Geschäftseinweihungen oder Beerdigungen abzuhalten. Meist direkt auf den Festplätzen der Schausteller oder zwischen den Wohnwagen der Zirkusleute.

 

RBB

Sa.        30. 09.,  17.25 Uhr
Prinzessin M.      Kleine Schönheitskönigin in den USA.     Film von Sandra Ratzow
Mehayle ist acht Jahre alt und geht mit Schminke und Haarspray so routiniert um wie Erwachsene. Das Mädchen ist vielfach ausgezeichnete Schönheitskönigin und bereits seit fünf Jahren im Schönheitsbusiness. Die Familie von Mehayle lebt in einem Haus außerhalb von Houston, Texas. Der Vater ist Handwerker und Alleinverdiener. Das wenige Geld wird in das Aussehen der Achtjährigen investiert. Ansonsten kommen Tütensuppen und Fastfood auf den Tisch. Vor dem Essen wird gebetet. Die Mutter sagt, sie glaube an Jesus. Mehayle antwortet, sie glaube an ihre neuen Schuhe. Was beide verbindet, ist der Glaube an eine grenzenlose Selbstoptimierung. Auch deshalb liegt die ganze Hoffnung der Familie auf dem nächsten großen Schönheitswettbewerb. Doch dann streikt das Auto... Rund 250.000 Kinder nehmen wie Mehayle in den USA jährlich an Schönheitswettbewerben teil. Sogar Babys werden von ihren Eltern Jurys zur Begutachtung vorgeführt. Was den einen wie eine moderne Form der Kinderausbeutung erscheint, ist für die anderen ein "Sport". Für die Mutter von Mehayle sind die Schönheitswettbewerbe die einzige Chance ihrer Tochter auf einen gesellschaftlichen Aufstieg.

 

RTL

So.        24. 09.,   ca. 17.35 Uhr
Bibelclip.

 

SAT 1

Sa.        30. 09., 16.58  Uhr
„So Gesehen – Gedanken zur Zeit.

 

Videotext

Täglich:  
Kirche im Videotext:    ARD: Seiten 439  und  ZDF  550 bis 554

 

Regionalfernsehen Sachsen

sonntags 13.30 Uhr und 22.30 Uhr
Evangelisch in Sachsen    (https://www.youtube.com/channel/UC-LwrkOqDc90ISswRuIFLng)

 

 

Woche vom 01. - 07. 10. 2017

ARD

So.       01. 10. , 17.30 Uhr
Gott und die Welt.    Hirschhausen im Altenheim.   Film von Krischan Dietmaier und Stefan Otter.
Die Reportage-Reihe "Hirschhausen" ist wohl das Persönlichste, das der Arzt, Autor und Moderator je für das Fernsehen gemacht hat. Im Umfeld seines 50. Geburtstags stellt sich Eckart von Hirschhausen den Kernfragen des Lebens.
Auf der Suche nach Antworten verbringt er für diesen Film drei Tage in einem Altenheim der Diakonie in Düsseldorf. Alt sein auf Probe. Wie sieht der Alltag in einem Heim aus? Wer sind die Bewohner? Welche Geschichten haben sie ihm zu erzählen?
"Ich möchte mir die Dinge auch nicht schönreden"
Eckart von Hirschhausen redet nicht nur über das Altern, er redet mit ganz normalen Alten und hört ihnen zu. Er lässt Emotionen Raum, stellt sich den Schattenseiten des Alterns und begegnet ihnen gleichzeitig mit Lebenslust und Leichtigkeit.
Was bedeutet es, alt zu werden – für unseren Körper und unseren Geist? Inwiefern stimmen unsere Vorstellungen vom Altern mit der Wirklichkeit überein? Und was kann dabei helfen, möglichst gut zu altern?

Di.      03. 10., 10.00 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst zum Tag der Deutschen Einheit. Aus dem Hohen Dom zu Mainz
Mit einem feierlichen Gottesdienst mit reicher musikalischer Gestaltung würdigen die christlichen Kirchen gemeinsam in Anwesenheit der politischen Führung aus Bund und Ländern den deutschen Nationalfeiertag. Es predigt der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche der Pfalz Christian Schad. Die Liturgie leitet der Mainzer Bischof Dr. Peter Kohlgraf.

Sa.       07. 10.,  22.45 Uhr
Das Wort zum Sonntag.     Es spricht Präses i.R. Alfred Buß, Unna.

 

ZDF

So.        01. 10.,  9.03 Uhr
sonntags.

So.        01. 10., 9.30 Uhr
Evangelischer Gottesdienst. Aus der Christuskirche in Hamburg-Othmarschen.
Erste Hilfe für die Seele.
Seit mehr als 20 Jahren steht die Notfallseelsorge Menschen in akuten Notsituationen bei. Bei Katastrophen, Krisen und dem Tod von Angehörigen leistet sie Erste Hilfe für die Seele.
Im Gottesdienst aus der Hamburger Christuskirche berichten neben einer Notfallseelsorgerin auch eine Notärztin und ein Angehöriger der Hamburger Feuerwehr von ihren Erfahrungen. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, wird predigen.

 

MDR

So.     01. 10.,  7.25 Uhr
Glaubwürdig:   Conrad Herold.
Taufe im Autoscooter, Einweihung und Segnung eines Karussells, Seelsorge unterm Riesenrad - ein Pfarrer, wie man ihn sich vorstellt, das ist Conrad Herold nicht. Er ist Seelsorger der Schausteller und Zirkusleute in Thüringen, Sachsen-Anhalt und - je nach Bedarf - auch in Sachsen.
Der 59-Jährige lebt in Erfurt, doch in einer Kirche predigt er nur aushilfsweise, wenn ein Kollege ausfällt. 35.000 Kilometer legt er im Jahr zurück, um Gottesdienste, Taufen, Konfirmationen, Geschäftseinweihungen oder Beerdigungen abzuhalten. Meist direkt auf den Festplätzen der Schausteller oder zwischen den Wohnwagen der Zirkusleute.

So.     01. 10.,   7.30 Uhr
Nah dran - Das Magazin für Lebensfragen. Moderation: Anja Koebel.
Starke Frauen - schöne Männer.
Unser Geschlecht bestimmt unsere Rolle im Leben. Aber trotz Emanzipation und "neuen Männern" fühlen sich viele gefangen in den Klischees von gestern. Was ist aus der ostdeutschen Baggerfahrerin geworden, gibt es sie noch? Und wie erleben Männer den neuen Spagat zwischen Familie und Beruf? Sicher ist: Der Kampf um die eigene Rolle fordert viel Kraft.

So.     01. 10., 10.00 Uhr
Erntedank-Gottesdienst. Aus der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Leipzig.
Die Baptisten in der Bernhard-Göring-Straße in Leipzig sind eine junge und moderne Gemeinde. Das signalisiert ihr Gemeindehaus, aber auch der lebendige Stil ihrer Gottesdienste. Typisch ist auch, dass sich viele aktiv am Gottesdienst beteiligen, Ideen einbringen oder Wort- und Musikbeiträge mitgestalten.
So gibt es auch an diesem Sonntagmorgen eine Mischung aus klassischen und poppigen Tönen und eine Art Poetry-Slam. Der Gottesdienst steht unter der Überschrift "Hoffnung sehen - Hoffnung säen"

Do.      05. 10.,  22.35 Uhr
Tatorte der Reformation: Konstanz & Erfurt.    Folge 1 von 4
Wer starb in den Käfigen am Dom zu Münster? Warum endete Jan Hus auf dem Scheiterhaufen? Musste Martin Luther nach einem Duell ins Kloster fliehen? Wie konnte aus dem einstigen Flüchtling Calvin später ein Tyrann werden?
Die Reformationsgeschichte ist reich an dramatischen, brutalen und mysteriösen Ereignissen. Julian Sengelmann, Schauspieler und Theologe, begibt sich in Deutschland und der Schweiz auf Spurensuche. Bei seinen Recherchen trifft er originelle Gesprächspartner und scheut auch vor Selbstversuchen auf dem Fechtboden oder im Sattel nicht zurück. Er beschreibt die Täter und ihre Motive, sortiert Mythen und Fakten und schlägt immer wieder den Bogen zur Gegenwart.
Konstanz ist Schauplatz eines gemeinen Verrats. 1414 war die Stadt im Blickpunkt Europas. Hier tagte das Konzil, eine Kirchenkonferenz, die die Einheit der Christen wieder herstellen sollte. Damals hatte die Kirche drei Päpste zugleich und eine Erneuerung tat Not. Über 4.000 Menschen aus aller Herren Länder waren an den Bodensee gekommen. König Sigismund hatte sie eingeladen. Auch der tschechische Reformator Jan Hus war gekommen und hatte weitreichende Vorschläge im Gepäck. Doch seine Reise nach Konstanz sollte er nicht überleben.

Sa.       07. 10.,  18.45 Uhr
Glaubwürdig:    Dieter Schlafke.
Der gute Hirte aus Panschwitz-Kuckau. Obwohl er bereits über 80 ist, zieht er noch immer mit seiner Herde hier durch die Gegend. Er liebt seine Tiere. "Wolle und Fleisch bringen zwar nicht mehr viel ein. Aber die Landschaftspflege, die sie machen, die ist doch wichtig und vor allem ganz ökologisch. Meine Schafe sind mein Leben."
Dieter Schlafke ist ein fleißiger und bescheidener Mann. Dass er eigentlich berühmt sein könnte, ist ihm nicht bewusst. Und doch: Sein Foto ziert fast jeden historischen Bildband über Dresden, Sachsen oder die DDR. Dieter Schlafke ist der sogenannte Frauenkirchen-Schäfer. Kurz nach dem Krieg weidete seine Herde regelmäßig vor dem damals fast komplett zerstörten Gotteshaus. Das hat ein Profifotograf festgehalten. Schlafke selbst hat die Bilder jedoch nie bekommen, sie machten in Dresdner Kunstkreisen die Runde.

 

RBB

Sa.        07. 10.,  17.25 Uhr
Himmel und Erde.   Magazin zu Religion und Kirche.   Moderation: Friederike Sittler.

 

RTL

So.        01. 10.,   ca. 17.35 Uhr
Bibelclip.

 

SAT 1

Sa.        07. 10., 16.58  Uhr
So Gesehen – Gedanken zur Zeit.

 

Videotext

Täglich:  
Kirche im Videotext:    ARD: Seiten 439  und  ZDF  550 bis 554

 

Regionalfernsehen Sachsen

sonntags 13.30 Uhr und 22.30 Uhr
Evangelisch in Sachsen    (https://www.youtube.com/channel/UC-LwrkOqDc90ISswRuIFLng)

 

 

Woche vom 08. - 14. 10. 2017

ARD

So.       08. 10. , 17.30 Uhr
Gott und die Welt.    Herausforderung Wüste – Sinnsuche in der Sahara.
Mit 19 Kamelen ziehen sie durch die Wüste, schlafen auf Sand und ernähren sich von der einfachen Kost der Berber. 14 Frauen und Männer setzen sich den Strapazen einer Karawane aus, um mehr über sich herauszufinden. Dafür haben sie sogar ihr Handy, Uhr und Kosmetika abgegeben.
Für die 78-jährige Margarete ist der Weg durch die Wüste eine Begegnung mit der Endlichkeit des Menschen. Nirgendwo sonst, erzählt die ehemalige Hebamme, habe sie sich mit Leben und Tod und dem Sinn des Ganzen intensiver auseinandergesetzt, als in der stets sich ändernden Formation der Dünen. Martine erlebt die Wüste als Ort der Geborgenheit. Sie liebt es, den Sand am ganzen Körper zu spüren.
14 Tage lang hat Filmemacher Max Kronawitter eine Wüstenkarawane begleitet und dabei mit seinem Team faszinierende Wüstenlandschaften eingefangen. Und nicht nur die: Erstaunlich offen schildern die Teilnehmer in der Reportage, was die Wüste mit ihnen macht.

Sa.       14. 10.,  23.50 Uhr
Das Wort zum Sonntag.     Es spricht Lissy Eichert, Berlin.

 

ZDF

So.        08. 10.,  9.03 Uhr
sonntags.

So.        08. 10., 9.30 Uhr
Katholischer Gottesdienst. Aus der Franziskanerkirche in Wien.
70 Jahre Rosenkranz-Sühnekreuzzug.
"Tut, was ich euch sage, und ihr werdet Frieden haben." Diese Friedensbotschaft aus Fatima inspirierte 1947, kurz nach Kriegsende, zur Gründung des Rosenkranz-Sühnekreuzzugs.
Im Zeichen dieser Friedensbotschaft steht auch der Gottesdienst, den der Salzburger Erzbischof Pater Franz Lackner als ranghöchster Vertreter des Franziskanerordens in Österreich mit dem Guardian des Wiener Franziskanerklosters, Pater Felix Gradl, feiert.
Als Gebetsgemeinschaft zum Erhalt des Friedens in der Welt von Franziskanerpater Petrus Pavlicek in Wien gegründet, ist der Rosenkranz-Sühnekreuzzug (RSK) heute mit Hunderttausenden Mitgliedern weltweit in 132 Ländern tätig. Lebensmotto von P. Petrus Pavlicek: "Geeintes Gebet ist eine Macht, die Gottes Barmherzigkeit auf diese Welt herabzieht." Sein Grab ist in der Wiener Franziskanerkirche, sein Seligsprechungsprozess ist im Laufen.

Di.        10. 10., 22.15 Uhr
37° Grad         Menschen intensiv.    Dokumentationsreihe.
Feierabend, Bauer!  Generationswechsel auf alten Höfen.
Ein Hightech-Bauernhof und ein Biohof stehen vor einem Generationswechsel. Wie kommen Altbauern und Nachfolger in der Übergangsphase miteinander zurecht? Heißt es plötzlich Alt gegen Neu?
Der Hightech-Hof war früher ein traditioneller Bauernhof. Jetzt gibt es einen Computerraum neben dem Stall, Melkroboter, Bildschirme zur Kontrolle. Für den Altbauern ist das eine fremde Welt. Tobias, sein Sohn, wollte das alles so. Zu einem hohen Preis.
Seitdem der 26-Jährige sich nach dem Agrarstudium entschlossen hat, auf dem Hof der Eltern einzusteigen, ist dort vieles im Umbruch. Ein moderner neuer Stall wurde gebaut, für sehr viel Geld. "Aber ohne diese Investition wäre hier eben spätestens in zehn Jahren, wenn wir in Rente gehen, Schluss gewesen", sagen Birgit und Bernhard. Die Eltern von Tobias drückt nun ein gewaltiger Schuldenberg: "Klar gibt es auch schlaflose Nächte, wenn der Milchpreis mal wieder im Keller ist", geben die noch recht jungen Altbauern freimütig zu.
Im Neubau stehen jetzt 70 Milchkühe, doppelt so viele wie im alten Stall. Mehr Platz, Licht, Luft, Milch - und weniger Arbeit. Letzteres ist zumindest die Hoffnung von Tobias und seiner Freundin. Die beiden haben sich bewusst für die Landwirtschaft, auch für Milchviehhaltung, entschieden. "Aber geregelter Feierabend, auch mal Urlaub, Zeit für die Familie und Freunde - das sollte schon möglich sein."

 

MDR

So.     08. 10.,  7.25 Uhr
Glaubwürdig:   Dieter Schlafke.
Der gute Hirte aus Panschwitz-Kuckau. Obwohl er bereits über 80 ist, zieht er noch immer mit seiner Herde hier durch die Gegend. Er liebt seine Tiere. "Wolle und Fleisch bringen zwar nicht mehr viel ein. Aber die Landschaftspflege, die sie machen, die ist doch wichtig und vor allem ganz ökologisch. Meine Schafe sind mein Leben."
Dieter Schlafke ist ein fleißiger und bescheidener Mann. Dass er eigentlich berühmt sein könnte, ist ihm nicht bewusst. Und doch: Sein Foto ziert fast jeden historischen Bildband über Dresden, Sachsen oder die DDR. Dieter Schlafke ist der sogenannte Frauenkirchen-Schäfer. Kurz nach dem Krieg weidete seine Herde regelmäßig vor dem damals fast komplett zerstörten Gotteshaus. Das hat ein Profifotograf festgehalten. Schlafke selbst hat die Bilder jedoch nie bekommen, sie machten in Dresdner Kunstkreisen die Runde.

So.     08. 10.,   7.30 Uhr
Tatorte der Reformation:  Münster & Köln.   Folge 2 von 4
* Ausgehungert in Münster
Am Turm der Sankt Lambertikirche in Münster hängen drei geheimnisvolle Eisenkörbe. Vor 500 Jahren wurden hier die Überreste von drei Männern zur Schau gestellt. Die drei gehörten den sogenannten Täufern oder auch Wiedertäufern an und wollten in Münster einen Gottesstaat errichten. Sie übten ein blutiges Regiment aus, bis im Februar 1534 die Truppen des Landesfürsten die Stadt erreichen, um die selbsternannten Gotteskrieger zu bekämpfen. Münster wird hermetisch abgeriegelt und die Eingeschlossenen erleben eine furchtbare Hungersnot.
* Gefangen in Köln
Im Mittelalter kann Kritik an der Kirche den Tod bedeuten. Mit Ketzern wird kurzer Prozess gemacht. Aber wann ist man ein Ketzer? Diese Geschichte beginnt im Kölner Dom, im Jahr 1527: Peter Fliesteden, ein evangelischer Reformator, zeigt seinen Abscheu über die alte Liturgie und spuckt während des Abendmahls auf den Boden. Das bringt ihn in den Kerker. Der Klerus damals ist mächtig in Köln. Aber viele Priester und Mönche der Stadt sind auch ebenso unbeliebt. So kommen sie oft betrunken zu den Gottesdiensten - oder auch gar nicht. Peter Fliesteden ist nicht der einzige, der eine Reformation in der Stadt will. Es kommt zum Kräftemessen in der Stadt. Wie es dem Ketzer erging und warum Köln am Ende katholisch blieb, dem geht Julian Sengelmann auf den Grund.

Do.      12. 10.,  22.35 Uhr
Tatorte der Reformation:   Worms & Wartburg.  Folge 3 von 4
* Angeklagt zu Worms
Mit den 95 Thesen fing es an, weitere Schriften folgten. Martin Luther stellt erst den Ablass, dann die Papstkirche insgesamt in Frage. Das provozierte Kaiser und Papst. Und nun, 1521, soll sich Luther auf dem Reichstag zu Worms verteidigen. Er ist als Ketzer angeklagt. Zwei Tagen soll das Verfahren dauern. Ein kleiner Mönch aus der deutschen Provinz wird vor den Kaiser und die mächtigsten Männern des Reiches zitiert. Eine Sensation. Aber steht das Urteil nicht schon fest? Kann man einen solchen riskanten Auftritt mit heiler Haut überstehen? Julian Sengelmann sucht am Ort des Geschehens nach Antworten.
* Entführt auf die Wartburg
Martin Luther ist auf dem Heimweg von Worms nach Wittenberg. Eine gefährliche Reise, denn er ist vom Kaiser als Ketzer verurteilt worden. Er gilt als vogelfrei. Und dann geschieht es: In einem Wald werden er und seine Reisegefährten überfallen. Martin Luther wird entführt. Heimlich bringen ihn die Häscher auf die Wartburg. Während ganz Deutschland glaubt, Martin Luther sei tot, verbringt er einsame Stunden auf der Wartburg und stellt sich dort seinen inneren Dämonen.
Julian Sengelmann geht einer Entführung nach, die in die Weltgeschichte eingegangen ist.

Sa.       14. 10.,  18.45 Uhr
Glaubwürdig:    Alexander Schmidt.
Alexander Schmidt ist, mit gerade 21 Lenzen, der jüngste Kirchenälteste Mitteldeutschlands. Er kommt aus dem kleinen Dorf Jahrstedt in der Altmark (Sachsen-Anhalt), einer dünn besiedelten Gegend. Vor allem Jugendliche haben hier mit der Kirche nicht allzu viel am Hut. "Dem möchte ich was entgegenhalten", sagt Alex. Sein Credo: Gott ist cool. Glauben sowieso.
Und genau das will er anderen vermitteln. Als Kirchenältester lädt er Christen und Nichtchristen zu außergewöhnlichen Begegnungen ein - beispielsweise zum gemeinsamen Abseilen vom Kirchturm in seinem Dorf. "Dabei werden sich alle näher kommen und austauschen. Das muss von innen her passieren!"
Damit hat Alex Erfahrung: Er stammt aus einer evangelischen Familie, hielt als Kind und Teenager zur Kirche aber eher Abstand. Nicht durch seine Eltern, mit denen er sich sehr gut versteht, sondern durch Lesen in der Bibel fand er schließlich selbst zum Glauben. "Eine schöne Erfahrung, sie verleiht mir Halt, Kraft und immer wieder die Einsicht, dass Kirche gar nicht langweilig, sondern echt spannend ist."

 

RTL

So.        08. 10.,   ca. 17.35 Uhr
Bibelclip.

 

SAT 1

Sa.        14. 10., 16.58  Uhr
„So Gesehen – Gedanken zur Zeit.

 

Videotext

Täglich:  
Kirche im Videotext:    ARD: Seiten 439  und  ZDF  550 bis 554

 

Regionalfernsehen Sachsen

sonntags 13.30 Uhr und 22.30 Uhr
Evangelisch in Sachsen    (https://www.youtube.com/channel/UC-LwrkOqDc90ISswRuIFLng)

 

 

 

 

 

Schriftgrösse
[A]
[A]
[A]
Link-Tipps