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Aktuelles

Fernsehen

Woche vom 15. 01. - 21. 01. 2012

ARD

So.       15.01.,    17.30 Uhr
Gott und die Welt.    Was von mir bleibt.    Ein Mann zieht die Bilanz seines Lebens.
Film von Ulrike Michels
Anton E., 58 Jahre, weiß seit April 2010, dass er an einem malignen Melanom, dem schwarzen Hautkrebs, leidet - eine tödliche Diagnose. Aber er lebt jetzt schon länger als die meisten Patienten mit dieser Krankheit. Seine Hoffnung, den Tod noch eine Weile hinauszuzögern, schöpft er aus einem Medikamentenversuch der Uni Tübingen, an dem er teilnimmt. Das Medikament hat zwar schlimme Nebenwirkungen, aber: Die Krebszellen in den befallenen Lymphen wachsen über lange Zeit nicht weiter.
Sein Arzt, Prof. Dr. Günter Wiedemann, Chefarzt der Onkologie in Ravensburg, ist überzeugt, dass es hilfreich ist, schwer kranken Patienten besondere Aufgaben zu geben. Für ihn gehört der Tod zu seinem Alltag, ist Teil des Lebens. Der Arzt will dort, wo sein medizinisches Können, seine Fähigkeit zu heilen, an Grenzen stößt, seinen todkranken Patienten die Möglichkeit geben, sich mit ihrem Tod, ihrem Sterben, aber auch mit ihrem Leben auseinanderzusetzen.
"Machen Sie doch Ihren eigenen Grabstein", forderte er Anton E. heraus. Der Chefarzt der Krebsstation der Oberschwabenklinik sieht dies als Teil der Therapie. Anton E. war zunächst schockiert. Das Wort "Grabstein" irritiert ihn. Er will den Stein eher "Grabmal" nennen oder "Denkmal". "Ich finde es schön, etwas zu schaffen, was nach mir bleibt, was Bestand hat - für ganz viele Jahre." Er lässt sich von der Idee des Arztes mitreißen.

Sa.       21. 01.,  23.10 Uhr
Das Wort zum Sonntag
Es spricht Verena-Maria Kitz, Frankfurt.

 

ZDF

So.          15. 01., 9.02 Uhr
Sonntags.   TV fürs Leben.  Moderation:  Andrea Ballschuh.

So.          15. 01.,  9.30 Uhr
Evangelischer Gottesdienst.  Aus der Kreuzkirche in Istanbul mit Pfarrerin Ursula August.
Sie kamen nach Istanbul, weil sie Arbeit suchten: Handwerker und Gewerbetreibende aus Deutschland. In der Mitte des 19. Jh. gründeten sie in der Nähe des Taksim-Platzes eine deutschsprachige evangelische Gemeinde. Diese Gemeinde ist auch heute sehr lebendig, hat sich aber stark gewandelt. Viele Mitglieder leben nur noch für kurze Zeit in Istanbul. Lehrer an deutschsprachigen Schulen oder Mitarbeiter großer Firmen kehren nach wenigen Jahren in ihre Heimat zurück oder übernehmen neue Aufgaben in einem anderen Land. Ein typisches Phänomen in dieser riesigen muslimisch geprägten Stadt, die als Drehscheibe zwischen Europa und Asien fungiert.
Wer wie diese ganz unterschiedlichen Menschen mit ständigen, weitreichenden Veränderungen lebt, braucht Halt und Orientierung. Besonders am Jahresanfang, der Zeit der Pläne und Umbrüche. Die christliche Tradition hat dafür eine tröstliche Botschaft: Der Morgenstern ist aufgegangen. Er kündet symbolisch von Jesus Christus und vermittelt die Gewissheit, unter Gottes weitem Himmel nicht verloren zu gehen. Denn der Morgenstern ist überall zu sehen - am Bosporus genauso wie an der Elbe oder am Bodensee.


Di.       17. 01.,   22.15 Uhr
37 Grad       Menschen intensiv.    Dokumentationsreihe.
Neustart: Befreit von aller Schuld.
Manchmal schreibt das Leben die unglaublichsten Geschichten - dies ist eine davon. An einem Spätsommerabend vor 19 Jahren verändert sich das Leben von Danny (45) und Florian (35) auf dramatische Weise. Danny, damals noch Lkw-Fahrer bei einem großen Speditionsunternehmen, kommt von einer Tour aus Norddeutschland. Florian und sein älterer Freund Stefan sind mit dem Motorrad auf dem Rückweg von Holland nach Darmstadt. Es ist regnerisch, die Jungen sind müde und machen einen kurzen Zwischenstopp an der Raststätte Hunsrück.
Als sie wieder losfahren, passiert es: Stefan gerät auf der Autobahnauffahrt zu weit nach links - und es kracht. "Ich dachte im ersten Moment, ich hätte Fracht verloren, aber als ich die Autos hinter mir hektisch bremsen sah, bekam ich ein flaues Gefühl im Magen", erinnert sich Danny. "Ich sprang aus dem Wagen, rannte nach hinten, und dann sah ich die Katastrophe. Überall war Blut, dann sah ich ihn da liegen mit völlig zerschmetterten Beinen." Stefan, der Motorradfahrer, hatte Glück im Unglück, er war auf den Grünstreifen geschleudert worden und nahezu unversehrt. Doch Florian, seinen Beifahrer, hatte es erwischt.
In der Unfallnacht ringen Ärzte und Spezialisten um Florians Leben. "Zwischendurch habe ich gedacht, es wäre besser, wenn er es nicht schafft. Die Verletzungen waren wirklich extrem", erinnert sich der Chirurg Dr. Georg Adamidis. Doch Florian ist zäh. Er übersteht das künstliche Koma, die Nachricht, dass er bei dem Unfall beide Beine verloren hat, und er verkraftet mehr als 50 Operationen, zwei harte Jahre im Krankenhaus, monatelange Reha-Maßnahmen, Schmerzen, Ängste, Isolation und vieles mehr.

 

MDR

So.        15. 01.,  8.45 Uhr
Glaubwürdig:   Horst Kühn.
Horst Kühn ist der Dorfschmied von Kahnsdorf. Manchmal entfacht der 85-Jährige noch das Schmiedefeuer und erzählt Besuchern, wie es früher in der Schmiede zuging. Kahnsdorf liegt 30 Kilometer südlich von Leipzig bei Rötha, in den fruchtbaren Pleiße-Auen. Dann kam der Kohlebergbau und Dorf um Dorf verschwand in den Gruben. Auch Kahnsdorf sollte weichen. Zu allem Unglück entdeckte man, dass im Turm der Laurentius-Kirche die Dachbalken durchgefault waren. Der Turm sollte abgerissen werden. Für das todgeweihte Dorf sei das sowieso egal, befanden die Verantwortlichen. Aber nicht für Horst Kühn.
Zwei Tonnen Baumaterial und Stahl schleppten Kühn und seine Helfer die 60 Meter hinauf auf den Kirchturm. Von oben sahen sie schon die Kohlebagger. Was dann geschah, grenzt an ein Wunder. Kurz vor der Abbaggerung änderte die DDR ihre Energiepolitik. Sowjetisches Öl sollte nun heimische Kohle ersetzen. Die Bagger drehten ab. Als sie nach der Ölkrise erneut kamen, lag Kahnsdorf mit der geretteten Kirche im toten Winkel und konnte bergbautechnisch nicht mehr sinnvoll abgebaggert werden. Manche in Kahnsdorf glauben nicht an Zufall. Waren etwa höhere Mächte im Spiel? Horst Kühn lacht sein verschmitztes Lachen und weist auf den eingravierten Spruch in der Glocke der Laurentius-Kirche: "Glaubst Du nicht, so bleibst Du nicht!". Das könnte auch sein Lebensmotto sein.

So.       15. 01.,  8.50 Uhr
Omas neue Polin.  Pflege rund um die Uhr.  Film von Petra Cyrus
Für Gisela Müller stand immer fest: Ihre Mutter schickt sie nicht ins Altersheim. Als es soweit gewesen wäre, gab sie ihre Arbeit als Berufsschullehrerin auf und übernahm die Pflege selbst. Nach zweieinhalb Jahren aber musste sie aufgeben. In ihrem persönlichen Leben stimmte nichts mehr. Ihre Gesundheit hatte gelitten und ihren Ehemann sah sie kaum noch. Deshalb engagierte Erna Müller für die pflegebedürftige, inzwischen 92-jährige Erna Zschernig eine Betreuerin aus Polen.
Für zwei Monate kommt Greta Skacanyova nach Caputh, um in dem kleinen Häuschen der alten Dame im gleichen Raum mit ihr zu schlafen, rund um die Uhr an ihrer Seite zu sein. Bringt die junge, unbekümmerte Polin die erhoffte Entlastung für das Ehepaar Müller? Und wie geht es der Oma damit, dass nicht mehr ihre Tochter, sondern eine Fremde bei ihr ist? Wie kommt Greta mit den Erwartungen der Familie zurecht? Der Film zeigt acht Wochen voller Höhen und Tiefen.

Do.     19. 01.,  22.35 Uhr
Wenn Mann sich sterilisieren lässt.   Film von Lutz Gregor
Klaus Kawaters (44) steht vor einer einschneidenden Entscheidung - er will sich sterilisieren lassen. Für ihn ist die Familienplanung nach zwei Töchtern abgeschlossen und seine Frau Sandra (41) möchte nicht noch länger die Pille nehmen. Verhütung ist auch Männersache. Ingesamt entscheiden sich bis jetzt nur zwei Prozent aller Männer in Deutschland für den einfachen, raschen und weitgehend risikolosen Eingriff. Der Grund für diese Zurückhaltung liegt im unklaren Wissen darüber, was bei einer Vasektomie - so der medizinische Begriff - eigentlich passiert. Vor allem aber in der Frage: "Bin ich danach noch ein richtiger Mann?" Die Sorge, die eigene Männlichkeit zu verlieren, ist völlig unbegründet, das zeigt die Geschichte von Klaus Kawater. Denn der Körper produziert weiterhin Sperma. So freuen sich Klaus und Sandra auf eine neue, entspannte und angstfreie Sexualität.

Sa.      21. 01., 18.45 Uhr
Glaubwürdig:    Renate Frühauf.
Sie hat Humor und Gottvertrauen und das braucht Renate Frühauf auch: Als Psychiaterin kam sie intensiv mit den Schattenseiten des Lebens in Berührung. Vor zwanzig Jahren in der Aufbruchstimmung der Wendezeit gründete sie mit Gut Gamig in Dohna einen Ort, an dem psychisch Kranke, die nicht allein leben wollten oder konnten, ein Zuhause finden sollten. Zusammen mit vielen freiwilligen Helfern gelang es ihr, das alte Rittergut in ein Rehabilitationszentrum zu verwandeln. Heute werden hier 120 Patienten menschlich, fürsorglich und kompetent betreut. Dieses Projekt hat ihr einen großen Berg Schulden eingebracht und das Bundesverdienstkreuz. Beides hält die 67-Jährige nicht davon ab, weiter energisch an ihrem Lebensprojekt zu arbeiten. Dass sie die finanziellen Verpflichtungen nicht entmutigen und sie sich von Kritikern nicht beirren lässt dabei, so meint sie, hat auch mit ihrem Glauben zu tun.

 

RBB

Sa.        21. 01., 18.02 Uhr
Charlotte sucht sich eine Oma.  Film von Susanne Heim
Die zwölfjährige Charlotte wünscht sich dringend eine Oma. Ihre tatsächlichen Großeltern sind schon gestorben oder wohnen viel zu weit weg. Charlotte will eine Oma, die richtig alt ist und ihr Geschichten von früher erzählen kann. Wie Charlotte geht es vielen Kindern, vor allem in Städten wie Berlin. Die Situation der Familien in der mobilen Gesellschaft hat sich verändert. Die traditionellen Familienstrukturen lösen sich zunehmend auf und viele Kinder haben kaum Kontakt zur älteren Generation. Auf der anderen Seite gibt es viele alte Menschen, die keine Familie mehr haben und vereinsamen. Charlotte will das nicht einfach akzeptieren. Sie geht in Seniorenheime, hängt Zettel in der Nachbarschaft auf und meldet sich beim Großelterndienst. Ob sie eine Oma finden wird, die ihren Vorstellungen entspricht?

 

RTL

So.       15. 01.,   ca. 18.25 Uhr
Bibelclip.

 

SAT 1

So.      15. 01., ca. 9.05  Uhr
„So Gesehen - Talk am Sonntag“.

 

Videotext

Täglich:
Kirche im Videotext:
ARD: Seiten 439  und  ZDF  550 bis 554


 

Woche vom 22.01. - 28.01.2012

ARD

So.       22. 01.,    17.30 Uhr
Gott und die Welt.   Du bist nicht mehr meine Mutter. Wenn Kinder den Kontakt abbrechen.
Film von Irene Klünder.
Es geschieht nicht selten, dass erwachsene Kinder jeglichen Kontakt zur Mutter oder zum Vater abbrechen. Die Betroffenen wagen kaum, offen darüber zu sprechen. Mütter und Väter leiden dabei besonders unter der Schande, scheinbar versagt zu haben. Kaum etwas ist grausamer für sie, als wenn das eigene Kind nichts mehr mit ihnen zu tun haben will. Besonders quälend ist für die Eltern, dass sie nichts anderes tun können als zu warten. Auf der anderen Seite beenden erwachsene Kinder den Kontakt nicht leichtfertig. Manche Eltern zwingen dem Kind die eigenen Lebenswelten auf, Missbrauch und andere seelische oder körperliche Gewalt können dahinterstecken oder jahrelange scheinbar kleine Demütigungen. Ist Versöhnung möglich? Gibt es Hoffnung? Der Film erzählt die Geschichten einer Mutter, eines Sohnes und einer Tochter. Drei Menschen, die an Grenzen gekommen sind, die sich niemand wünscht.

Sa.       28. 01.,  23.40 Uhr
Das Wort zum Sonntag
Es spricht  Ulrich Haag, Aachen.


ZDF

So.          22. 01., 9.02 Uhr
Sonntags.   TV fürs Leben.  Moderation: Andrea Ballschuh.


So.          22. 01.,  9.30 Uhr
Katholischer Gottesdienst.  Aus der CS-Hospiz Rennweg in Wien mit Bischof Helmut Krätzl
Die Caritas Socialis wurde 1919 als geistliche Gemeinschaft von Frauen in der katholischen Kirche von Hildegard Burjan (1883-1933) in Wien gegründet, um soziale Nöte aufzugreifen. Ihr Leitbild: Leben aus der Liebe Gottes und dazu beitragen, dass diese Liebe in der Gesellschaft erfahrbar wird. Eine Woche vor der Seligsprechung von Hildegard Burjan kommt der Sonntagsgottesdienst in ORF und ZDF aus der Hauskapelle des CS Hospizes Rennweg; die Bewohner des Hospizes stellen einen Großteil der feiernden Gemeinde.
Das CS Hospiz Rennweg begleitet und betreut schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen in mobilen und stationären Diensten; in der Palliativstation werden schwerstkranke Menschen mit begrenzter Lebenserwartung betreut, die nach menschlichem Ermessen nicht mehr geheilt werden können. Schmerztherapie, Pflege, psychosoziale und spirituelle Begleitung ermöglichen, entsprechend dem Hospizgedanken, "Lebensqualität bis zuletzt".


Di.       24. 01.,   22.15 Uhr
37 Grad       Menschen intensiv.    Dokumentationsreihe.
Neustart: Elternglück mit 40plus  Kinder anstatt Wechseljahre. Film von Iris Pollatschek.
Madonna, Carla Bruni, Gianna Nannini - Stars haben einen Trend populär gemacht, den moderne Medizin, Biologie und Wohlstandsgesellschaft ermöglichen. Auch in Deutschland wurden allein im Jahr 2010 über 35.000 Kinder geboren, deren Mütter 40 Jahre und älter sind.
37 Grad begleitete drei Paare, die mit über vierzig einen Neustart als Eltern gemacht haben. Er erzählt von Eltern und Kindern, die auch Großeltern und Enkel sein könnten und ihren ganz eigenen Freuden und Schwierigkeiten.

 

MDR

So.        22. 01.,  8.45 Uhr
Glaubwürdig:   Renate Frühauf.
Sie hat Humor und Gottvertrauen und das braucht Renate Frühauf auch: Als Psychiaterin kam sie intensiv mit den Schattenseiten des Lebens in Berührung. Vor zwanzig Jahren in der Aufbruchstimmung der Wendezeit gründete sie mit Gut Gamig in Dohna einen Ort, an dem psychisch Kranke, die nicht allein leben wollten oder konnten, ein Zuhause finden sollten. Zusammen mit vielen freiwilligen Helfern gelang es ihr, das alte Rittergut in ein Rehabilitationszentrum zu verwandeln. Heute werden hier 120 Patienten menschlich, fürsorglich und kompetent betreut. Dieses Projekt hat ihr einen großen Berg Schulden eingebracht und das Bundesverdienstkreuz. Beides hält die 67-Jährige nicht davon ab, weiter energisch an ihrem Lebensprojekt zu arbeiten. Dass sie die finanziellen Verpflichtungen nicht entmutigen und sie sich von Kritikern nicht beirren lässt dabei, so meint sie, hat auch mit ihrem Glauben zu tun.

So.       22. 01.,  8.50 Uhr
Wenn Mann sich sterilisieren lässt.   Film von Lutz Gregor
Klaus Kawaters (44) steht vor einer einschneidenden Entscheidung - er will sich sterilisieren lassen. Für ihn ist die Familienplanung nach zwei Töchtern abgeschlossen und seine Frau Sandra (41) möchte nicht noch länger die Pille nehmen. Verhütung ist auch Männersache. Ingesamt entscheiden sich bis jetzt nur zwei Prozent aller Männer in Deutschland für den einfachen, raschen und weitgehend risikolosen Eingriff. Der Grund für diese Zurückhaltung liegt im unklaren Wissen darüber, was bei einer Vasektomie - so der medizinische Begriff - eigentlich passiert. Vor allem aber in der Frage: "Bin ich danach noch ein richtiger Mann?" Die Sorge, die eigene Männlichkeit zu verlieren, ist völlig unbegründet, das zeigt die Geschichte von Klaus Kawater. Denn der Körper produziert weiterhin Sperma. So freuen sich Klaus und Sandra auf eine neue, entspannte und angstfreie Sexualität.

Do.     26. 01.,  22.35 Uhr
Nah dran.  Das Magazin für Lebensfragen.  Moderation: Anja Koebel.

Sa.      28. 01., 18.45 Uhr
Glaubwürdig:    Jutta Dinkermann.
Jutta Dinkermann ist Novizin in der Probezeit bei den Diakonissen in Eisenach. Nach zwei Jahren ist sie nun in den "inneren Zirkel" eingezogen, in das Diakonissen-Mutterhaus. Für sie war das noch einmal ein großer Schritt. Früher arbeitete Jutta Dinkermann als Journalistin und half ihrem Mann in der Steuerkanzlei. Als die Ehe zerbrach, wollte sie etwas völlig Neues anfangen, einen ganz anderen Weg einschlagen.
Also ging sie 2009 an einen Ort, der sie schon seit einiger Zeit "gefangen nahm": Eisenach. Als sie vor Jahren den ökumenischen Pilgerweg von Görlitz nach Vacha ging und in der Herberge der Diakonissen in Eisenach übernachtete, war es, als wäre sie nach Hause gekommen. Jetzt betreut Jutta Dinkermann Menschen mit Behinderung und die Besucherinnen, die bei den Diakonissen eine Gast-Zeit verbringen.

 

RBB

Sa.        28. 01., 18.02 Uhr
Ich darf nicht länger schweigen.   Ein schwuler Theologe outet sich. 
David Berger liebt die alte, lateinische Messe. Und er liebt einen Mann, seit mehr als 20 Jahren. Jetzt hat er sich geoutet; denn er will nicht länger schweigen.
Der katholische Theologe aus Köln rechnet in seinem Buch "Der Heilige Schein" ab mit der Doppelmoral fundamentalistischer Kreise und gibt einen erstaunlichen Einblick in die derzeitigen Machtverhältnisse der römisch-katholischen Kirche. David Berger, Jahrgang 1968, war Herausgeber einer konservativ theologischen Fachzeitschrift und jüngster Professor an einer päpstlichen Akademie in Rom. Es war ein Leben zwischen Karriere und Heimlichkeit. Die traditionalistischen Kreise, in denen er sich bewegte, betrachten Homosexualität als Sünde - auch wenn dies so nicht mehr im Katechismus der katholischen Kirche steht. Meist hat David Berger seinen Partner in diesen Kreisen als "Cousin" ausgegeben, augenzwinkernd ist das akzeptiert worden. Bis zu seinem Outing. Seitdem beschimpfen sie ihn im Internet, der Kölner Kardinal Joachim Meisner hat ihm sogar verboten, Religionsunterricht zu geben. David Berger lernte seinen Partner schon zu Beginn seines Studiums in Würzburg kennen, seit mehr als 20 Jahren sind sie ein Paar. In der Würzburger Wallfahrtskirche "Käppele" schworen sie sich damals die Treue. Beide teilen die Liebe zur katholischen Liturgie, vor allem zur alten lateinischen, tridentinischen Messe.

 

RTL

So.       22. 01.,   ca. 18.25 Uhr
Bibelclip.

 

SAT 1

So.      22. 01., ca. 9.05  Uhr
„So Gesehen - Talk am Sonntag“.

 

Videotext

Täglich:
Kirche im Videotext:
ARD: Seiten 439  und  ZDF  550 bis 554


 

Woche vom 08.01. - 14.01.2012

ARD

So.    08.01.,    17.30 Uhr
Gott und die Welt.  Vom Millionär zum Tellerwäscher. Wenn das Geld verloren geht Film von Lars Ohlinger
Wie schnell es geht, dass Nachbarn oder Freunde die Straßenseite wechseln, damit sie einem nicht begegnen, das weiß Manfred Schwabl sehr genau. Er war Fußball-Nationalspieler und mehrfacher Deutscher Meister mit Bayern München und verdiente Millionen. Doch nach dem Karriereende nahm das Unglück seinen Lauf. Falsche Geldanlagen und der Glaube, dass er mit Immobilien genauso gut umgehen könnte wie mit dem Ball, brachten ihm nicht nur hohe Schulden ein. Manfred Schwabl musste wegen Insolvenzverschleppung vor Gericht und kam fast ins Gefängnis. Doch seine Familie hielt in der schweren Zeit zu ihm. Heute ist er wieder zurück in der Fußball-Branche. Noch arbeitet er nur ehrenamtlich als Sportdirektor bei der Spielvereinigung Unterhaching. Aber er ist wieder akzeptiert und sucht auch geschäftlich wieder einen Neuanfang.

Sa.       14. 01.,  22.40 Uhr
Das Wort zum Sonntag
Es spricht Pfarrer Ulrich Haag, Aachen.

 

ZDF

So.          08. 01., 9.02 Uhr
Sonntags.   TV fürs Leben.  Moderation:  Alexandra Vacano.

So.          08. 01.,  9.30 Uhr
Katholischer Gottesdienst.   Aus der Gemeinde St. Vitus in Oberottmarshausen bei Augsburg mit Pfarrer Klaus Arntz.
Am 8. Januar begeht die Katholische Kirche das Fest der Taufe des Herrn. Zu diesem Anlass feiert die Gemeinde St. Vitus in Oberottmarshausen bei Augsburg einen ganz besonderen Gottesdienst.
Im christlichen Leben folgt auf die Geburt die Taufe. Pfarrer Arntz und die Gemeinde feiern den Gottesdienst unter dem Leitwort "Und wäre Jesus tausend Mal in Bethlehem geboren" (Angelus Selesius) und unter den Eindrücken der "lebendigen Krippe". Sie legen den Schwerpunkt auf die Gegenwart Gottes in der Welt und die damit verbundene Taufe. Durch diese führt sich die Menschwerdung Gottes im Leben des Täuflings fort. Christus wird in ihm lebendig und ermutigt den Getauften, es ihm gleich zu tun - selbst Mensch zu werden.

Di.       10. 01.,   22.15 Uhr
37 Grad       Menschen intensiv.    Dokumentationsreihe.
Neustart: Au-pair-Oma aus Germany
Maria - Spitzname Bobby - aus Rheda-Wiedenbrück ist 65 Jahre alt und gerade in den Ruhestand getreten. Eine Mitgliedschaft im Fitnessclub, zahlreiche Stunden auf dem Golfplatz und Verabredungen mit Freunden, das reicht der Neu-Rentnerin "Bobby" nicht aus, um ihr Leben zu füllen. "Ich will nicht in die Ecke gestellt werden, ich möchte gebraucht werden".
Bobby ist flexibel, sie hat keinen Partner und keine Kinder und wäre gern Großmutter. Die Zeitungsanzeige in einer Frauenzeitschrift, die ihr Leben veränderte, kam zur rechten Zeit: "Au-pair-Oma als Familienhilfe in fremden Ländern gesucht". Bobby bewirbt sich auf eine Au-pair-Stelle in Bangkok. Volker H. und seine Ehefrau Marivic interessieren sich für die "Großmutter" aus Deutschland. Doch mit der Betreuung ihrer Teenager-Söhne Carlos und Marco steht Au-pair Bobby plötzlich vor einer großen Herausforderung.
Die Pluspunkte der Au-pair-Seniorin aber sind: Lebenserfahrung, Verantwortungsbewusstsein und deutlich geringere Partyaffinität. Immer mehr Gastfamilien wissen dies zu schätzen, Doch geht die Rechnung auf? Finden Rentnerinnen, die eine Herausforderung suchen, diese tatsächlich in einer fremden Familie im Ausland? Entspricht das Modell "Granny-Au-pair" wirklich den Vorstellungen von Neu-Großmutter und Gastfamilie?   37 Grad begleitet Bobby und Heide in das Abenteuer "Au-pair" ins Ausland.

 

MDR

So.        08. 01.,  8.45 Uhr
Glaubwürdig:   Anna Manser.
Was kann man tun, damit Menschen nicht auf die schiefe Bahn geraten? Für Anna Manser, Pädagogin, Familientherapeutin und bekennende Christin, stellt die Antwort auf diese Frage höchste Ansprüche an sich selbst. Seit zwei Jahren leitet sie das Schirm-Projekt in Halle. Die Anlaufstelle wird von Jugendlichen und jungen Erwachsenen aufgesucht, die keinen festen Wohnsitz haben, die auf der Straße oder bei "Kumpels" schlafen.
Sie haben keinen Schulabschluss, Probleme mit Drogen und nicht selten Ärger mit der Polizei. Mit ihrem Team sorgt Anna Manser dafür, dass die Kinder und Jugendlichen erst einmal Toleranz und Anteilnahme erfahren. Ihre Situation soll in kleinen Schritten verbessert werden. Mit diesem Rezept schaffen Einzelne dann einen Ausstieg aus der Szene. Für die 39-jährige Protestantin ist das ein Job, der Engagement und Nerven erfordert, weit über die normale Arbeitszeit hinaus.

So.       08. 01.,  8.50 Uhr
Alles koscher in Berlin?   Film von Uri Schneider
Das jüdische Cafe Bleiberg in Berlin ist eine Art "Club der einsamen Herzen". Unter den Fittichen von Manuela Hoffmann-Bleiberg und ihrem Mann Michael treffen sich alle möglichen tragikomischen Gestalten dort: die mongolische Köchin Ugi, der fromme Boris, der zum Judentum konvertiert ist, Chaim, Manuelas Cousin mit dem preisgekrönten Kaiser-Wilhelm Bart, Georg, der jüdische Gigolo im weißen Anzug, und Jossif, der beste Klezmermusiker von Berlin.
Manuela und ihre Köchin Ugi halten das Café am Laufen, auch wenn Manuela immer mal wieder die Nerven durchgehen, sie über "irgendwelche negativen Strahlungen" flucht und den Laden am liebsten dicht machen würde. Doch Ugi nimmt die Temperamentsausbrüche ihrer Chefin mit buddhistischer Gelassenheit. Boris, verfolgt nun - nach seiner Aufnahme ins Judentum - einen neuen Plan: Er will nach Israel auswandern. Schon jetzt fährt er einmal im Jahr für ein paar Wochen als Freiwilliger im Sanitätskorps der israelischen Armee. Dort sortiert er in Uniform mit 30 anderen, von denen die meisten amerikanische Rentner sind, abgelaufene Medikamente aus.

Do.     12. 01.,  22.35 Uhr
Omas neue Polin.  Pflege rund um die Uhr.  Film von Petra Cyrus
Für Gisela Müller stand immer fest: Ihre Mutter schickt sie nicht ins Altersheim. Als es soweit gewesen wäre, gab sie ihre Arbeit als Berufsschullehrerin auf und übernahm die Pflege selbst. Nach zweieinhalb Jahren aber musste sie aufgeben. In ihrem persönlichen Leben stimmte nichts mehr. Ihre Gesundheit hatte gelitten und ihren Ehemann sah sie kaum noch. Deshalb engagierte Erna Müller für die pflegebedürftige, inzwischen 92-jährige Erna Zschernig eine Betreuerin aus Polen.
Für zwei Monate kommt Greta Skacanyova nach Caputh, um in dem kleinen Häuschen der alten Dame im gleichen Raum mit ihr zu schlafen, rund um die Uhr an ihrer Seite zu sein. Bringt die junge, unbekümmerte Polin die erhoffte Entlastung für das Ehepaar Müller? Und wie geht es der Oma damit, dass nicht mehr ihre Tochter, sondern eine Fremde bei ihr ist? Wie kommt Greta mit den Erwartungen der Familie zurecht? Der Film zeigt acht Wochen voller Höhen und Tiefen.

Sa.      14. 01., 18.45 Uhr
Glaubwürdig:    Horst Kühn.
Horst Kühn ist der Dorfschmied von Kahnsdorf. Manchmal entfacht der 85-Jährige noch das Schmiedefeuer und erzählt Besuchern, wie es früher in der Schmiede zuging. Kahnsdorf liegt 30 Kilometer südlich von Leipzig bei Rötha, in den fruchtbaren Pleiße-Auen. Dann kam der Kohlebergbau und Dorf um Dorf verschwand in den Gruben. Auch Kahnsdorf sollte weichen. Zu allem Unglück entdeckte man, dass im Turm der Laurentius-Kirche die Dachbalken durchgefault waren. Der Turm sollte abgerissen werden. Für das todgeweihte Dorf sei das sowieso egal, befanden die Verantwortlichen. Aber nicht für Horst Kühn.
Zwei Tonnen Baumaterial und Stahl schleppten Kühn und seine Helfer die 60 Meter hinauf auf den Kirchturm. Von oben sahen sie schon die Kohlebagger. Was dann geschah, grenzt an ein Wunder. Kurz vor der Abbaggerung änderte die DDR ihre Energiepolitik. Sowjetisches Öl sollte nun heimische Kohle ersetzen. Die Bagger drehten ab. Als sie nach der Ölkrise erneut kamen, lag Kahnsdorf mit der geretteten Kirche im toten Winkel und konnte bergbautechnisch nicht mehr sinnvoll abgebaggert werden. Manche in Kahnsdorf glauben nicht an Zufall. Waren etwa höhere Mächte im Spiel? Horst Kühn lacht sein verschmitztes Lachen und weist auf den eingravierten Spruch in der Glocke der Laurentius-Kirche: "Glaubst Du nicht, so bleibst Du nicht!". Das könnte auch sein Lebensmotto sein.

 

RBB

Sa.        14. 01., 18.02 Uhr
Himmel und Erde. Feature.

 

RTL

So.       08. 01.,   ca. 18.25 Uhr
Bibelclip.

 

SAT 1

So.      08. 01., ca. 9.05  Uhr
„So Gesehen - Talk am Sonntag“.

 

Videotext

Täglich:
Kirche im Videotext:
ARD: Seiten 439  und  ZDF  550 bis 554


 

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