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Aktuelles

25. August 2008 - LEIPZIG

Drei Jubiläen in Plagwitz und Lindenau sind Anlass zum Feiern

Höhepunkt der Wiedereinweihung der Kirchturmuhr an Heilandskirche

LEIPZIG - Mit einem Gemeindefest gedenkt die Kirchgemeinde Lindenau-Plagwitz am letzten August-Wochenende dreier Jubiläen und damit ihrer Geschichte. So wurde vor 120 Jahren die Heilandskirche in Plagwitz fertig gestellt, vor 100 Jahren der Bau der Philippuskirche Lindenau vollendet und seit zehn Jahren gibt es den Gemeindeverbund Lindenau-Plagwitz.

Begonnen wird am Sonnabend, 30. August um 13:30 Uhr mit Kirchen- und Turmführungen in der Philippuskirche. Um 14:30 Uhr wird zu einer Andacht im Gemeindesaal und anschließend zum Kaffeetrinken eingeladen.
Eine unterhaltsame Wanderung von der Philippuskirche zur Heilandskirche, wo das Fest fortgesetzt wird, beginnt um 16:00 Uhr. In der Heilandskirche sind dann eine Ausstellung und ein Film zur Gemeinde zu sehen. Für Kinder gibt es ein besonderes Programm. Ein Höhepunkt wird die Wiedereinweihung der Kirchturmuhr am 86 Meter hohen Kirchturm der Heilandskirche sein. Ab 18:00 Uhr singt der Gospelchor der Thomaskirche „open up wide“ unter Leitung von Eva von der Heyde. Der Tag endet am Lagerfeuer mit Getränken und Würstchen vom Grill.

Der Familiengottesdienst zum Gemeindefest mit Einsegnung der Schulanfänger beginnt am Sonntag, 31. August um 9:30 Uhr in der Heilandskirche. Der Kirchenchor der Gemeinde und Kantor Wolfgang Roemer (Orgel) umrahmen die Feier musikalisch. Es kommen von Johannes Brahms die Motette „Es ist das Heil uns kommen her“ und der 23. Psalm zur Aufführung.
Seit 120 Jahren steht die Heilandskirche Plagwitz an der Weißenfelser Straße / Ecke Erich-Zeigner-Allee. Sie wurde von 1886 bis 1888 als Saalkirche mit Backsteinfassade nach Plänen von Johannes Otzen aus Berlin erbaut.

Die Philippuskirche in Leipzig-Lindenau, Aurelienstraße 54 / Helmholtzstraße, wurde in den Jahren 1907 bis 1910 nach Plänen des Leipziger Architekten Alfred Müller erbaut. Als einzige Kirche Mitteldeutschlands wurde sie nach Vorgaben des "Wiesbadener Bauprogramms" als Gemeindezentrum konzipiert: die Gemeinde sollte um die liturgischen Hauptstücke Altar, Kanzel, Taufe und Orgel versammelt, der Gottesdienstraum durch den angrenzenden Gemeinderaum erweiterungsfähig sein. Die mit Ornamenten des Jugendstils geschmückte Kirche verfügt über eine noch im Originalzustand erhaltene romantische Jehmlich-Orgel.
Vor zehn Jahren vereinigte sich die Philippusgemeinde mit der Heilandskirchgemeinde zur Kirchgemeinde Lindenau-Plagwitz.(Öffi-Lpz.)

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