21. November 2008 - LEIPZIG
Leipziger Forschungsstelle Judentum wird 20 Jahre
Studierende werden auf Israel-Aufenthalte vorbereitet
LEIPZIG - Mit einem Festkolloquium begeht die Forschungsstelle Judentum der Universität Leipzig am kommenden Dienstag ihr 20-jähriges Bestehen. Ziel der Einrichtung an der Theologischen Fakultät sei es, „den christlich-jüdischen Dialog der Gegenwart mit dem notwendigen theologisch-wissenschaftlichen Fundament zu versehen“, teilte die Universität am 20. November in Leipzig mit. Zudem solle „das Lehrangebot im Blick auf die Vermittlung von Kenntnissen des antiken und modernen Judentums erweitert werden“.
Schwerpunkt der gegenwärtigen Arbeit sei die Vorbereitung von Interessierten auf Studienaufenthalte in Israel. Aber die Forschungsstelle sei vor allem auch ein „Gesprächsforum“ für jüdische Geschichte und stehe in der „Verantwortung für das notwendige Erinnern“ an das Schicksal der Juden. Die 1988 gegründete Forschungsstelle Judentum arbeitet eng mit den Religionswissenschaftlern der Universität Leipzig, mit dem dortigen Simon-Dubnow-Institut und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zusammen. Das Kolloquium am Dienstag informiert den Angaben zufolge sowohl über die Anfänge der Forschungsstelle als auch über „Israel als Land der Widersprüche“.( epd© 20.11.2008 )


