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Aktuelles

26. September 2009 - DRESDEN

Frauenkirchen-Programm für das Musikjahr 2010 vorgestellt

Musik in der Dresdner Frauenkirche wurde zu einer bekannten Marke

Bild: Ensemble Frauenkirche
Konzerte in der Frauenkirche

DRESDEN - Mit herausragender Kirchenmusik und hochkarätigen Konzerten bereichert die Frauenkirche auch 2010 die deutsche Musiklandschaft und setzt dabei Glanzlichter. Das gesamte Jahr hindurch erwartet die Besucher ein umfangreiches und attraktives Angebot ganz besonderer Hörerlebnisse - nicht zuletzt wegen der einzigartigen Klang-Raum-Atmosphäre, die ihres Gleichen sucht.

"Die Frauenkirche ist undenkbar ohne Musik", so Frauenkirchenpfarrer und Geschäftsführer der Stiftung Frauenkirche Dresden Sebastian Feydt bei der Vorstellung des Jahresmusikprogramms, "denn sie berührt und öffnet die Herzen." Ganz bewusst sei es eine wichtige Prämisse der über 100 Konzerte und kirchenmusikalischen Veranstaltungen, "in einer großen Vielfalt den besonderen Schatz der Musik zu pflegen." Deshalb blicke er mit Stolz auf das reichhaltige und qualitätvolle Angebot, das die Frauenkirche für das nunmehr fünfte Jahr nach der Weihe vorstellt.

"Musik in der Dresdner Frauenkirche ist inzwischen zu einer bekannten Marke geworden - bei Publikum und Künstlern, weit über Deutschland hinaus", stellt Konzertreferent Dr. Ralf Ruhnau fest, der in der Stiftung für die künstlerische Planung und das Konzertmanagement verantwortlich ist. Der hohe Stellenwert dieser "Marke" zeige sich durch die große Zahl an Auftritten international gefragter Solistenstars und Top-Ensembles, die auch 2010 in der Frauenkirche gastieren: preisgekrönte Instrumentalisten wie die Cellisten Sol Gabetta und Gautier Capuçon oder die Pianisten Martin Stadtfeld und Nikolai Tokarev werden dabei sein, genauso wie der Stimmvirtuose Andreas Scholl, Ludwig Güttler und seine Ensembles - außerdem fantastische Knabenchöre wie die Thomaner und die Windsbacher.

Das vom der britischen "Gramophone" jüngst unter den Top 10 der weltweit besten Orchester platzierte Budapest Festival Orchestra ist hier zu erleben, die Bamberger Symphoniker sowie die Sächsische Staatskapelle Dresden und die Dresdner Philharmonie. Zu den charismatischen Dirigenten der Frauenkirchenkonzerte zählen u.a. Herbert Blomstedt, Daniel Harding und Maxim Vengerov, der das Gstaad Festival Orchestra leiten wird.

Gleichzeitig prägen die Musiker der Frauenkirche das künstlerische Profil und Niveau des Gotteshauses maßgeblich mit. Organist Samuel Kummer und Kantor Matthias Grünert als Leiter der beiden Chöre der Frauenkirche sowie des ensemble frauenkirche werden in einer Vielzahl unterschiedlichster musikalischer und gottesdienstlicher Veranstaltungen den reichen Schatz an kirchenmusikalischer Literatur präsentieren. "Einer der konzertanten Höhepunkte wird die Aufführung von Mendelssohns Sinfonie Nr. 2 B-Dur "Lobgesang" am 5. Jahrestag der Kirchweihe am 30. Oktober 2010 sein", verrät Frauenkirchenkantor Grünert.
Vielfältigkeit auf höchstem Niveau durch thematische Reihen strukturiert

Mit zehn Themenreihen ist das Programm 2010 so breit gefächert wie nie. Neben den gestandenen BACH- und Orgelzyklen, den Geistlichen Sonntagsmusiken oder der Passionsreihe "Kreuz- und Auferstehung" sind erstmals jeweils vier Konzerte in den Reihen "Mit Pauken und Trompeten" und "Neue Musik" zusammengefasst. Anlässlich des 200. Geburtstages Robert Schumanns wird dem mit Dresden eng verbundenen Komponisten eine eigene Reihe gewidmet. Zahlreiche Aufführungen in den beiden Reihen "Instrumentalstars im Konzert" und "Vokalstars im Konzert" runden das künstlerische Profil die Frauenkirchenkonzerte prominent ab.

Vier Gesprächskonzerte - zwei davon "für junge Leute" im Rahmen der Dresdner Schulkonzerte - und Konzerteinführungen, insbesondere vor Aufführungen der Reihe "Neue Musik", ergänzen das Konzertangebot auch im kommenden Jahr. Hier bietet sich für die Besucher die wertvolle Möglichkeit, wissenswerte Hintergrundinformationen über Werke und Komponisten zu bekommen und sich dadurch den Konzertgenuss individuell zu erhöhen.(Öffi-FK)

Hochwertige Abonnements zum Vorzugspreis - Vorverkauf beginnt

Für alle, die von der Vielfältigkeit des Musikprogramms der Frauenkirche profitieren und dabei noch bares Geld sparen wollen, hält die Stiftung attraktive Abonnements bereit. Erstmals wird es neben fünf Anrechten mit vorausgewählten Konzerten auch ein Wahlanrecht geben, bei dem die Besucher nach freier Wahl drei Konzerte zusammenstellen können. Dabei profitieren sie genauso von den Vorteilen der herkömmlichen Abos: einem 20-prozentigen Preisvorteil, einem selbst ausgewählten und stets gleich bleibenden Sitzplatz und regelmäßigen Frauenkircheninformationen.

Der Vorverkauf startet am Freitag, dem 11. September 2010 an den Vorverkaufsstellen der Stiftung (Georg-Treu-Platz 3, Mo bis Fr 9-18 Uhr bzw. Besucherzentrum Frauenkirche im Kulturpalast, Mo bis Sa 9:30-18 Uhr; Tel. 0351-656 06 701; ticket@frauenkirche-dresden.de<mailto:ticket@frauenkirche-dresden.de>) sowie im Internet unter www.frauenkirche-dresden.de<http://www.frauenkirche-dresden.de/>. Zudem sind über die Treffpunkte der Sächsischen Zeitung und alle CTS-Verkaufsstellen Karten erhältlich.

Ausführliche Informationen zum gesamten Musikprogramm enthält die 120-seitige Konzertvorschau "Musik in der Frauenkirche 2010", die ab sofort in der Kirche, im Besucherzentrum, den Vorverkaufsstellen und an vielen weitern öffentlichen Stellen ausliegt und zudem im Internet unter http://www.frauenkirche-dresden.de/musik.html zum Download bereitsteht. Selbstverständlich finden sich detaillierte Informationen zu allen musikalischen Veranstaltungen wie gewohnt auch im Online-Veranstaltungskalender unter http://www.frauenkirche-dresden.de/ veranstaltungen.html<http://www.frauenkirche-dresden.de/%20veranstaltungen.html>

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