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Aktuelles

9. Oktober 2009

Evangelische Kirche zeichnet Sparkasse aus

Teilzeitmodelle, Beschäftigung von Schwerbehinderten und Ausbildung vorbildhaft

Bild: ArbeitPlusLogo

PLAUEN – Die Sparkasse im Vogtland erhält zum dritten Mal das Arbeitsplatzsiegel ARBEIT PLUS, eine Auszeichnung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). 2005 erhielt die Sparkasse Vogtland zum zweiten Mal das Arbeitsplatzsiegel, das Unternehmen verliehen wird, die hervorragende Beschäftigungspolitik verfolgen. Die Siegelübergabe erfolgt am 12. Oktober 2009 in der Sparkasse Vogtland in Plauen (Komturhof 2), wo der Präsident der Evangelisch-Lutherischen Landessynode Sachsens, Otto Guse, das Siegel für ARBEIT PLUS an den Vorstandvorsitzenden der Sparkasse, Arthur Scholz, übergeben wird. Die Laudatio hält der Initiator des Siegels, Dr. Rainer Meusel. Vor der Gründungsphase dieser evangelischen Initiative war Meusel Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Leipzig (1997). Seit genau zehn Jahren verleiht die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) das Arbeitsplatzsiegel als Auszeichnung für sozial nachhaltige Unternehmenspolitik.

Bild: Übergabe des Siegels in der Sparkasse
Synoden-Präsident Guse (l.), Vorstandsvorsitzender Scholz, Dr. Meusel

"ARBEIT PLUS möchte Unternehmen, die eine menschengerechte Personalpolitik verfolgen, als Beispiel für zukünftiges Wirtschaften herausstellen", sagte Bischof Wolfgang Huber, Vorsitzender des Rates der EKD und Mitglied des Vergabegremiums, aus Anlass des zehnjährigen Jubiläums. "Führungskräfte und Mitarbeiter erleben die öffentliche Auszeichnung als eine Anerkennung und Bestätigung von guter Sozialpartnerschaft", sagt Cornelia Coenen-Marx, Geschäftsführerin von ARBEIT PLUS. Das EKD-Arbeitsplatzsiegel bietet Orientierungshilfe für eine gelungene Personalpolitik, die über die aktuellen Schwierigkeiten hinausweist.

Seit dem Start dieser EKD-Initiative im April 1999 wurden 67 Zertifizierungen erteilt. Mehrfach ausgezeichnet wurden 15 Unternehmen, darunter auch die Sparkasse Vogtland, die im Branchenvergleich gut abschneidet. Sie bietet den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gute Beteiligungschancen, bemüht sich, die Beschäftigungsrisiken zu minimieren und legt Wert auf sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse.

Der Sparkasse im Vogtland wird mit der erneuten Auszeichnung ein gleich bleibender hoher Einsatz für die Etablierung von Teilzeitmodellen sowie für die Beschäftigung von Schwerbehinderten bescheinigt. Dazu seien die Ausbildungsquote und das Engagement in den  Bereichen Fort- und Weiterbildung und Qualitätssicherung hervorragend.

Um einen besonderen unternehmerischen Einsatz ermitteln zu können, wird nach einem branchenspezifischen Vergleichsverfahren vorgegangen, das vom Institut für Wirtschafts- und Sozialethik an der Universität Marburg (IWS) entwickelt wurde. Dabei werden Lebenschancen, die Firmen durch Beschäftigung und Ausbildung schaffen, in den Blick genommen. Ebenso werden Beteiligungs- und Entfaltungschancen für die Mitarbeitenden in den Unternehmen sowie die Beiträge der Firmen zur Sozialkultur untersucht.

ARBEIT PLUS

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