24. Oktober 2009 - LEIPZIG
Fünfte Panitzscher Reformationsfestwoche
Diskussionsabend thematisiert „Folgen der Friedlichen Revolution von 1989“

Am Abend häufig Veranstaltungen zur Festwoche
LEIPZIG - Im November 2005 feierte die Barockkirche Panitzsch ihr 300-jähriges Bestehen. Seitdem lädt die Gemeinde jedes Jahr zu einer Reformationsfestwoche ein. In diesem Jahr gibt es vom 25. Oktober bis 1. November 2009 in der Kirche ein vielseitiges und interessantes Programm mit Gottesdiensten, Vortrag und Diskussionsabend und Konzerten.
Am Sonntag, dem 25. Oktober wird die Festwoche um 10:00 Uhr mit einem Gottesdienst feierlich eröffnet. Es predigt Superintendent i.R. Gottfried Mügge. Am Nachmittag ist um 15:30 Uhr unter Leitung von Jochen Sakel die Dixiland-Band „The Hotmakers“ zu erleben.
Am 27. Oktober spricht der Leipziger Theologe Prof. Wolfgang Ratzmann über „Die Kirche der Dogmatik und die Kirche der Menschen - Die Rolle der Kirche in der Wende 1989/90 und das kirchliche Handeln heute“. Der Vortrag beginnt um 19:30 Uhr. Ein Diskussionsabend am 29. Oktober um 19:30 Uhr thematisiert die „Folgen der Friedlichen Revolution von 1989“. Zwei Zeitzeugen erläutern ihre Sichtweisen und Erfahrungen. Das Publikum ist zum Mitdiskutieren eingeladen.

Innenansicht der Barockkirche
Am Reformationstag selbst, 31. Oktober, erwartet die Besucher ein Konzert für Flöte und Orgel. Ausführende sind Brunhild Fischer (Flöte) und Kristiane Köbler (Orgel). Das Konzert beginnt um 15:30 Uhr.
Den Abschluss der Festwoche gestalten das Leipziger Klavierquartett und die Sopranistin Ulrike Fulde am Sonntag, dem 1. November um 15:00 Uhr. Es erklingt Kammermusik mit Werken von Peter Tschaikowsky. Mitglieder des Leipziger Klavierquartetts sind René Bogner (Violine), Matthias Weise (Viola), Christian Erben (Cello) und Stefan Burckhardt (Klavier).
Die Panitzscher Kirche wurde im 12. Jahrhundert im romanischen Stil errichtet. Der barocke Umbau erfolgte 1705. Der Innenraum der Kirche mit seinen geschweiften Formen und seiner schillernden Farbigkeit, vor allem der Kanzelaltar und der schwebende Taufengel, beeindrucken Besucher immer wieder.(KG)


