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Aktuelles

18. November 2009 - DRESDEN

Vorstellung einer Glaubensstudie in Dresden

Greifswalder Universitätsstudie in Zusammenarbeit mit fünf Landeskirchen

Bild: Pictogramm zur Studie

DRESDEN - ''Wie finden Erwachsene zum Glauben?'', so lautet eine Studie, deren Ergebnisse am 20. November in der Dresdner Dreikönigskirche vorgestellt werden. 120 Personen haben sich für diesen Tag mit Plenumsdiskussionen und zu Gruppengesprächen angemeldet. An der Studie nahmen mehr als 500 Männer und Frauen in vier deutschen Regionen, darunter auch aus Sachsen, teil. Noch nie wurden in einer deutschen Studie so viele Menschen, die erst als Erwachsene zum christlichen Glauben fanden, nach ihren Glaubensveränderungen befragt.

Schwerpunkte der Untersuchungen waren biografische Situationen, die Frage nach ausschlaggebenden Kontakten und der Zusammenhang mit kirchlichen Angeboten.
Die Studie wurde vom Institut zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung (IEEG) der Theologischen Fakultät der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald in Zusammenarbeit mit fünf Landeskirchen durchgeführt. Diese sind die Evangelischen Kirche im Rheinland, die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens, die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs, die Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und die Evangelische Landeskirche in Württemberg.

Die auf zwei Jahre angelegte Studie des IEEG wurde von PD Dr. Johannes Zimmermann, Dipl.-Psych. Anna-Konstanze Schröder, Pfarrer Matthias Clausen, Dr. Heinz-Peter Hempelmann (Projekt Wachsende Kirche, Stuttgart) und Prof. Dr. Michael Herbst erarbeitet.
Am Freitag im Haus der Kirche wird vor der Einführung in theologische und sozialwissenschaftliche Grundlagen durch Dr. Zimmermann der zuständige Dezernent für Gemeindeaufbau, Oberlandeskirchenrat Dietrich Bauer die Teilnehmer begrüßen. Eingeladen sind Vertreter kirchlicher Dienste und Werke sowie weitere haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter aus der Landeskirche. Der Studientag wird um 16:00 Uhr zu Ende gehen.

Studie der IEEG

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