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Aktuelles

24. November 2009

Diakonie und Sachsens Bäcker eröffnen Advent-Aktion „Stollenpfennig“

Eröffnung am 26. November in Grünhain-Beierfeld in der Bäckerei Brückner

Bild: Sammelbüchse auf Verkaufstheke

RADEBEUL - Zum 16. Mal stellen Bäcker in ganz Sachsen insgesamt mehr als 1.600 Spendendosen der evangelischen Entwicklungshilfe-Aktion „Brot für die Welt“ in ihren Fachgeschäften auf. Damit bitten sie ihre Kunden erneut um das Wechselgeld beim Stollenkauf!

Der Landesinnungsverband Saxonia des Bäckerhandwerks Sachsen und das Diakonische Werk der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens eröffnen gemeinsam am Donnerstag, 26. November, um 10.30 Uhr, in Grünhain-Beierfeld in der Bäckerei Brückner (Auer Straße 30) die neue Aktion „Stollenpfennig“.

Meister Brückner kreiert aus gegebenem Anlass „den besonderen Stollenpfennig“ – ein Backwerk mit hohem Symbolwert, das in Sachsen bleibt und den Besuchern des Tagestreffs für wohnsitzlose und sozial ausgegrenzte Menschen in Aue zugute kommen wird.

Die 15. Aktion Stollenpfennig“ erbrachte 2008 mit 33.099,55 € das beste Ergebnis seit dem Beginn der Aktion im Jahr 1994. Michael Wippler, Obermeister des Bäcker-Innungsverbandes Sachsen, stellt anerkennend fest, dass durch den „Stollenpfennig“ in 15 Jahren mehr als 315.000 Euro für „Brot für die Welt“ zusammengekommen sind. Und er wünscht sich, „dass die Akzeptanz durch Bäckerschaft und Kunden weiter wachsen und so aus dem „Teenager“ ein „kraftvoller Erwachsener“ werden möge.“

Eröffnung der Spendenaktion „Brot für die Welt“ in Sachsen

Bild: Hilfe immer wieder für Afrika

„Brot für die Welt“ – die traditionsreiche Spendenaktion der evangelischen Lands- und Freikirchen startet 2009 in ihr 51. Jahr. Die bundesweite Eröffnung findet am 1. Advent in der St. Lukas-Kirche in München statt.

Zeitgleich beginnt die Aktion in Sachsen mit einem Gottesdienst in der St. Marien-Kirche in Dohna im Kirchenbezirk Pirna. Die Predigt hält Oberkirchenrat Christian Schönfeld, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes Sachsen.
„Es ist genug für alle da“ – dieses Motto ist aktueller denn je! Weltweit hungern mehr als 850 Millionen Menschen; alle fünf Sekunden stirbt ein Kind unter zehn Jahren, weil es nicht genug zu essen hat: Fakten, die fassungslos machen, wenn man weiß, dass insgesamt ausreichend Nahrungsmittel zur Verfügung stehen.
Gerade Kleinbauern, die in den entsprechenden Regionen für stabile Marktverhältnisse sorgen, bleiben auf der Strecke, wenn arme Länder gezwungen sind, ihre Märkte zu öffnen. Das heißt, der zunehmende internationale Agrarhandel gefährdet immer mehr die Ernährungssicherheit dieser Länder.

„Brot für die Welt“ fördert im Norden und Nordwesten Kameruns ein besonderes Landwirtschaftsprojekt: Interessierte Bäuerinnen und Bauern können in umfangreichen Fortbildungen Grundkenntnisse in der Milchviehhaltung erwerben. Aber auch Fragen der sinnvollen Vermarktung von Milch und Milchprodukten spielen eine wichtige Rolle. Zum Abschluss eines jeden Kurses erhalten die Teilnehmer eine Milchkuh als Geschenk. Nach dem Prinzip „Gib das Geschenk weiter“ wird das erste weiblich Kalb an andere ausgebildete Bauern abgegeben.
(Das Material für den Bau eines Kuhstalles – Zement, Holz, Nägel – kostet 450 Euro.)

Diakonie Sachsen

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