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Aktuelles

30. November 2009 - CHEMNITZ - STOLLBERG

Jakobi-Kirchen mit Krippenausstellung und Schwibbogenausstellung

Privates Engagement machen Ausstellungen in den Kirchen möglich

Bild: Weihnachtskrippe

CHEMNITZ – STOLLBERG – In zwei sächsischen Jakobi-Kirchen sind jetzt wieder besondere Ausstellungen durch privates Engagement und persönliche Fertigkeit möglich geworden. So öffnete am 27. November in der Stadt- und Marktkirche St. Jakobi in Chemnitz die traditionelle Krippenausstellung, die täglich bis Januar nächsten Jahres von 10:00 bis18:00 Uhr und an Wochenenden bis 19:00 Uhr geöffnet ist.

Die Exponate, die in der Zeit zwischen 1887 und 1987 entstanden sind. wurden vom Sammler-Ehepaar Klebe aus Norddeutschland zusammen getragen. Die gezeigten Holzschnitzwerke der Volkskunst stammen vorwiegend aus Böhmen. Zu sehen sind aber auch Krippen aus dem Erzgebirge, aus Polen und dem Münsterland. Die böhmischen Krippen stammen u.a. aus Grulich (Králiky), Braunau (Broumov), Náchod und Trautenau (Trutnov). Gerade hier dürfte der Vergleich zur Schnitzkunst des Erzgebirges interessant sein.

Die Stadtkirche St. Jakobi in Chemnitz, eine gotischer Hallenkirche aus dem 14. und 15. Jahrhundert, wurde nach schwerer Kriegszerstörung wieder aufgebaut. Seit Juli 2009 kann das restaurierte Kirchenschiff wieder für Gottesdienste und Konzerte genutzt werden. Die Kirchgemeinde hat sich die umfassende Restaurierung des wertvollen Hallenumgangschores zum Ziel gesetzt.

Bild: Schwibbögenausstellung in Stollberg

Nach der geplanten Fertigstellung im Jahre 2012 sollen die Krippenausstellungen vom bisher genutzten Chorraum dann im großen Hallenumgang des Kirchenschiffs gezeigt werden.

Im 18 Kilometer südlich von Chemnitz gelegenen Stollberg hat seit 1. Advent wieder in der dortigen St. Jakobikirche die Schwibbogenschau geöffnet. Die 79 kunstvoll aus verschiedenen Materialien gefertigten Schwibbögen kommen vorwiegend aus dem Erzgebirge, aber auch aus anderen Gegenden. Das besondere an dieser Ausstellung von so verschieden selbst gebastelten Werken mit und ohne Mechanik ist ein Wettbewerb um den „Schwibbogenkönig“. Die Besucher können ihr Votum abgeben. Am Nachmittag des 3. Advents wird der Favorit der Zuschauer bekannt gegeben.

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