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Aktuelles

14. Januar 2010

Landeskirche und Diakonie rufen zu Spenden für Erdbebenopfer auf

10.000 Euro Soforthilfe der Landeskirche für Erdbebenopfer auf Haiti

Bild: Eingestürtzte Häuser (Foto: Diakonie Katastrophenhilfe)

DRESDEN – Für Soforthilfemaßnahmen stellt die sächsische Landeskirche aus dem Katastrophenfonds 10.000 Euro zur Unterstützung von Hilfsmaßnahmen für die Opfer des schweren Erdbebens im Karibikstaat Haiti zur Verfügung. Zusammen mit der Diakonie Sachsen ruft sie zu Spenden auf, damit dringend benötigte Güter, provisorische Unterkünfte und medizinische Hilfe so schnell wie möglich bereitgestellt werden können. Das furchtbare Erdbeben, das am Dienstag Haiti erschütterte, hat möglicherweise zehntausende Tote und Millionen Betroffene zur Folge. In der Region gilt das Beben als eine der schwersten Naturkatastrophen der letzten siebzig Jahre.
Die Diakonie Katastrophenhilfe stellte inzwischen 100.000 Euro für erste Nothilfemaßnahmen zur Verfügung.

Bild: Ein ganzer Hang mit Häusern ist weggerutscht

 „Aus allen Stadtteilen werden Zerstörungen, Tote und Verletze gemeldet. Tausende Menschen sind auf den Straßen; sie suchen Freunde und Verwandte, sie bergen Verletzte oder sie sitzen einfach nur auf dem Boden, singen und beten“, so Astrid Nissen, Projektleiterin der Diakonie Katastrophenhilfe in Haiti. „Die wenigen noch funktionierenden Krankenhäuser sind überfüllt. Ich habe Ärzte gesehen, die Verletzten bei Kerzenlicht helfen“, so Nissen weiter.
Partnerorganisationen von Diakonie Katastrophenhilfe und „Brot für die Welt“ stehen mit Frau Nissen und dem regionalen Büro der Diakonie Katastrophenhilfe in Port-au-Prince in Verbindung, um gemeinsame Hilfeleistungen zu planen und zu koordinieren.

Die Diakonie Sachsen bittet unter dem Kennwort Haiti Erdbebenhilfe dringend um Spenden auf das Konto 100 100 100 bei der Landeskirchlichen Kreditgenossenschaft Sachsen (LKG), BLZ 850 951 64,  für die Überlebenden des schweren Erdbebens in dem mittelamerikanischen Land.

+ + + AKTUELL + + + Nothilfe auf dem Weg zu den Opfern + + +

Hilfsgüterflug von Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas international

STUTTGART - Die Lage in Haiti nach dem Erdbeben ist dramatisch. Wegen massiver Zerstörungen und hoher Opferzahlen werden Versorgungssituation und Sicherheitslage zunehmend schwieriger. Um den Bedürftigen schnell zu helfen, schicken Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas international einen gemeinsamen Hilfsgüterflug nach Haiti.

Nachdem zunächst davon ausgegangen worden war, dass das Erdbeben hauptsächlich in der Hauptstadt Port-au-Prince für verheerende Zerstörungen gesorgt hatte, kommen nun auch aus ländlichen Regionen Meldungen von schweren Zerstörungen.

Der Flug der beiden Hilfswerke ist für Montag, 18. Januar, geplant. Von Ostende/Belgien werden dringend benötigte Güter direkt nach Port-au-Prince geflogen. An Bord werden acht Health-Kits, 20.000 Wasserkanister, 2.000 Decken, 31 Großraumzelte und Tabletten zur Wasserreinigung im Wert von 135.000 Euro transportiert. Ein Health-Kit ist auf die medizinische Grundversorgung von 10.000 Menschen über drei Monate ausgerichtet. Darunter sind zum Beispiel Medikamente gegen Infektionen. Die Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas international teilen sich Güter und Kosten.

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