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Aktuelles

3. März 2010 - LEIPZIGER LAND

Orgelstraße im Leipziger Land soll am 19. Juni eröffnet werden

Förderverein startet Projekt mit Konzerten in ländlichen Kirchen

LEIPZIG - Mit einer "Orgelstraße" will ein Förderverein im Leipziger Land ab dem Sommer die Instrumente in verschiedenen Dorfkirchen präsentieren und für deren Erhalt sorgen. Eröffnet werden soll die Tourismusroute, die vorerst 16 Kirchen vor allem im ländlichen Raum miteinander verbindet, mit einem Konzert am 19. Juni im sächsischen Steinbach, teilte der dortige Pfarrer Christoph Schuster am 1. März auf Anfrage mit. Darüber hinaus ist ein Orgelsommer mit voraussichtlich sechs Konzerten in beteiligten Kirchen geplant.

Die "Orgelstraße" soll den Angaben zufolge von Bad Lausick im Süden bis nach Markkleeberg und Brandis in der Nähe von Leipzig als nördlichste Ziele führen, hieß es. Ziel sei es, die Orgeln der Dorfkirche bekannter zu machen und für deren Erhalt zu werben, hieß es. Auf dem Weg der "Orgelstraße" sind unter anderem Instrumente der bekannten Orgelbauer Johann Gottfried Silbermann (1683-1753) und Friedrich Ladegast (1818-1905) zu finden.

Kantoren und Ehrenamtliche der Gemeinden werden Interessierten ab dem Sommer die Kirchen öffnen und die Orgeln zeigen, erklärte Schuster. Die "Orgelstraße" soll außerdem mit den für Sehenswürdigkeiten typischen Schildern ausgewiesen werden. Nach Schusters Angaben sei auch eine Verlängerung des Weges um weitere Dorfkirchen denkbar.

Initiator des Projekts "Orgelstraße" ist der in Steinbach ansässige Förderverein für den Erhalt der dortigen Orgel von Johann Ernst Hähnel (1697-1777). Nach Angaben von Schuster, der auch Vorsitzender des Fördervereins ist, handelt es sich dabei um das größte erhaltene Instrument von diesem Orgelbauer. Die Restaurierung soll noch in diesem Jahr beginnen. ( ©epd 01.03.2010 )

Orgelstraße

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