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Aktuelles

16. April 2010

Landesbischof Jochen Bohl wird am 19. April 60 Jahre alt

Bild: Landeschof Bohl in einem Interview
Landesbischof Jochen Bohl beim Interview

DRESDEN – Anlässlich des 60. Geburtstages von Landesbischof Jochen Bohl wird nach einer gottesdienstlichen Feier (11:00 Uhr) in der Dresdner Dreikönigskirche am 19. April ein Empfang der Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens stattfinden. Zahlreiche Gäste aus Kirche, Politik und Gesellschaft haben Ihr Kommen zugesagt, darunter der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich.

Der Landesbischof wünscht sich im Vorfeld, dass statt persönlichen Geschenken für ein spezielles Projekt bei der Wiederaufbauhilfe nach dem Haiti-Erdbeben gespendet wird. Es handelt sich um das von der Diakonie Katastrophenhilfe und von der Diakonie Sachsen empfohlene „Cash for Work“-Programm, das Menschen und Material vor Ort sehr wirkungsvoll einbezieht.

Jochen Bohl wurde am 24. März 2004 gewählt und in einem feierlichen Gottesdienst in der Dresdner Kreuzkirche am 26. Juni 2004 in das Bischofsamt eingeführt. Er trat damit als 7. Landesbischof in Sachsen die Nachfolge von Landesbischof Volker Kreß an. Im Oktober letzten Jahres wurde Bohl auf der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in den 15-köpfigen Rat der EKD gewählt.

Vor seiner Wahl war er seit 1995 Direktor des Diakonischen Amtes des Diakonischen Werkes der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens in Radebeul. Zuvor wurde Bohl in ein Dienstverhältnis als sächsischer Pfarrer aus der Evangelischen Kirche im Rheinland übernommen. Er hatte dort neun Jahre das Evangelische Jugendwerk an der Saar geleitet.

Der am 19. April 1950 in Lüdenscheid geborene Westfale studierte von 1968 bis 1974 Evangelische Theologie an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal, der Philipps-Universität Marburg/Lahn und der Ruhr-Universität in Bochum. Sein Erstes und Zweites Theologisches Examen legte er in der westfälischen Kirche ab.

Jochen Bohl wurde nach dem Vorbereitungsdienst (Gemeindevikariat) in Brüninghausen bei Lüdenscheid 1977 ordiniert. Er war dann nach dem Probedienst in der westfälischen Kirche von 1978 bis 1986 Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Aplerbeck im Kirchenkreis Dortmund-Süd tätig.

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