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Aktuelles

7. Mai 2010

Sachsen schnuppert Kirchentagsluft in München

Sächsische Besucher und Mitwirkende auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag

Bild: Plakat zum 2. ÖKT in München

DRESDEN - Unter dem Motto „Damit ihr Hoffnung habt" treffen sich vom 12. bis zum 16. Mai über 100.000 Menschen aus ganz Deutschland und aus aller Welt auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag (ÖKT) in München. Auch aus dem Freistaat Sachsen werden viele hundert Besucher, Helfer und Mitwirkende erwartet.

Vor allem junge Menschen werden die besondere Atmosphäre des 2. Ökumenischen Kirchentages in München prägen, denn fast 40 Prozent der Kirchentagsbesucher werden unter 30 Jahre alt sein. Für sie wird ein buntes und vielfältiges Programm im Zentrum Jugend unter dem weiten Zeltdach des Olympiaparks und in den vielen thematischen Zeltdörfern in und um die Eventarena angeboten. Aus Sachsen werden acht Gruppen mit rund 115 Konfirmanden, Jugendlichen und Mitgliedern der Jungen Gemeinde den 2. Ökumenischen Kirchentag besuchen. Sie starten von verschiedenen Orten mit Bussen am 12. Mai und werden in der Grundschule Rotbuchenstraße südlich des Münchner Stadtzentrums untergebracht sei. „hoffendlich in Dresden 2011“ steht auf einem Tuch, das die jungen Sachsen tragen werden.

Eine Begegnungsreise zum Ökumenischen Kirchentag in München bietet im Vorfeld das Ökumenische Informationszentrum Dresden gemeinsam mit dem ‚Haus der Kirche’ und weiteren Trägern an, die über Sachsen und Böhmen nach Bayern führt.
Start und erste Stationen der Dreiländerfahrt sind am 9. Mai das ostsächsische Bautzen und Herrnhut, wo die Gruppe dann bei der Herrnhuter Brüdergemeine übernachten wird.

Am nächsten Tag fahren die Teilnehmer nach Prag und Pilsen. Hier sind Begegnungen mit den Hussiten und den Böhmischen Brüdern geplant. Weiter geht es dann am Dienstag nach Regensburg und schließlich ins katholische Kloster Weltenburg. Am darauf folgenden Tag macht die Gruppe einen Abstecher in das Kloster Niederaltaich zu Mönchen mit orthodoxer Tradition, bevor sie am 12. Mai in München ankommen.

Von der sächsischen Fahrradkirche in Wehlen geht am 8. Mai eine kleine Fahrradgruppe auf die 450 Kilometer lange Reise über Böhmen nach München. Wenn sie richtig in die Pedale treten, werden sie sich am 12. Mai mit weiteren Fahrradfahrern, die dann aus Berlin gekommen sind, in der bayerischen Landeshauptstadt treffen.

Rund 6.000 freiwillige Helferinnen und Helfer werden beim 2. Ökumenischen Kirchentag in München gebraucht, denn ohne sie läuft nichts bei dieser Großveranstaltung. Auch ca. 241 Helfer und Helferinnen aus Sachsen sind dabei. Sie sind Einlasskontrolleure, Auskunftsgeber, Parkplatzeinweiser und vieles mehr. Mit Begeisterung und Engagement werden sie an den fünf Veranstaltungstagen zwischen sieben und acht Stunden täglich im Einsatz sein.

In vier Hallen der Messe München befindet sich die Agora des 2. Ökumenischen Kirchentages. Hier stellen über 900 Werke, Verbände und ehrenamtlich arbeitende Gruppen aus Kirche und Gesellschaft sich und ihre Arbeit vor. Aus Sachsen präsentieren sich ca. 30 kirchliche und gesellschaftliche Initiativen auf der Agora. Darunter sind die Herrnhuter Brüdergemeine, das Landesjugendpfarramt mit der Vorstellung seiner Freizeitheime, Fördervereine und –kreise der Kruzianer und Thomaner und das Ökumenische Informationszentrum Dresden.

Die sächsische Landeskirche, der Freistaat Sachsen und die Stadt Dresden als Gastgeber des 33. Deutschen Evangelischen Kirchentages präsentieren sich in einem gemeinsamen Pavillon auf dem Stachus (Karlsplatz) in München und laden zum Kirchentag nach Dresden 2011 ein. Das „Sachsenzentrum“ wird Zentrum für alle Interessierten für den Kirchentag in Dresden sein und Anlauf- und Treffpunkt für sächsische Besucher des ÖKT in München.

So werden Landesbischof Jochen Bohl und die Dresdner Oberbürgermeisterin Helma Orosz am Sonnabend, 15. Mai, im Pavillon einen Empfang  geben, nachdem sie zusammen mit Kirchentagspräsidentin Katrin Göring-Eckardt auf der Bühne 2. ÖKT-Music-Highlights am Karlsplatz/Stachus (17:15 bis 17:30 Uhr) nach Dresden einladen. Der Präsident des Landeskirchenamtes, Dr. Johannes Kimme, wird ebenfalls zum ÖKT kommen und den Pavillon besuchen.

2. Ökumenischer Kirchentag

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