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Aktuelles

8. Mai 2010 - DRESDEN

Das 19. Rudolf-Mauersberger-Stipendium wird verliehen

Zudem erklingen Werke von Johannes Brahms und Max Reger

Bild: Porträt Hermes Helfricht

DRESEN - In der Kreuzchorvesper am Sonnabend, dem 8. Mai, 18:00 Uhr, in der Kreuzkirche Dresden, wird das 19. „Rudolf-Mauersberger-Stipendium" verliehen. Träger des mit 5.000 Euro dotierten Stipendiums ist in diesem Jahr der Kruzianer Hermes Helfricht, der erste Chorpräfekt des Dresdner Kreuzchores.

Hermes Helfricht ist Schüler der 12. Klasse am Evangelischen Kreuzgymnasium und singt seit neun Jahren im Dresdner Kreuzchor. Er wurde 1992 in Radebeul geboren. Seit dem fünften Lebensjahr erhält er Klavierunterricht und errang im Jahr 2000 beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ einen Preis.

Nachdem er drei Jahre im Kinderchor der Landesbühnen Sachsen sang, trat Hermes Helfricht 2001 in den Dresdner Kreuzchor ein. Bereits in den ersten Jahren war er Stimmführer im Alt und als Knabensolist in Mozarts „Zauberflöte“ an der Komischen Oper Berlin engagiert. Seit 2007 erhält er Dirigierunterricht bei Kreuzkantor Roderich Kreile. 2009 wurde der junge Bassist, der auch Klarinette spielt, mit dem Amt des Ersten Chorpräfekten des Dresdner Kreuzchores betraut. In dieser Funktion nimmt er Korrepetitions- und Dirigierverpflichtungen beim Dresdner Kreuzchor wahr.

Im Jahr 2009 war Hermes Helfricht Preisträger beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Im Herbst 2010 wird er ein Musikstudium im Fach Orchesterdirigieren aufnehmen. 
Kreuzkantor Roderich Kreile zur Auswahl des Stipendiaten: "Es ist mir eine große Freude, dass wir in diesem Jahr mit Hermes Helfricht wieder einen aktiven Kruzianer auszeichnen können. Hermes besitzt ein außergewöhnliches musikalisches Talent, und seine bisherige Entwicklung lässt für die Zukunft eine wirkliche Entfaltung seiner Fähigkeiten erwarten. Dies unterstützen wir gern".

Anlässlich der Verleihung des Stipendiums in der Kreuzchorvesper am 8. Mai wird Hermes Helfricht den Dresdner Kreuzchor in zwei Werken dirigieren: von Johannes Brahms die Motette "Schaffe in mir, Gott, ein rein Herz" und von Max Reger die Choralkantate "Meinen Jesum laß ich nicht".

Das Rudolf-Mauersberger-Stipendium, benannt nach dem von 1930 bis 1971 tätigen Kreuzkantor, wird seit 1991 jährlich an aktive oder ehemalige Kruzianer bis zum 30. Lebensjahr verliehen. Stifter des Stipendiums ist Professor Dieter Klaus. Ein Kuratorium, dem der Stifter des Stipendiums, der Kreuzkantor, die Direktorin des Ev. Kreuzgymnasiums sowie ein Pfarrer der Kreuzkirche angehören, entscheidet über dessen Vergabe.

Die bisherigen Träger des Rudolf-Mauersberger-Stipendiums

2009   Kai Preußker, Chormitglied von 1994 bis 2003
2008   Benjamin Albrecht, Chormitglied von 1999 bis 2008
2007   Clemens Bosselmann, Chormitglied von 1994 bis 2003
2006   Tobias Hunger, Chormitglied von 1990 bis 1999
2005   Benjamin Glaubitz, Chormitglied von 1996 bis 2005
2004   Georg Finger, Chormitglied von 1995 bis 2004
2003   Tobias Schäfer, Chormitglied von 1987 bis 1996
2002   Jens Bauditz, Chormitglied von 1991 bis 2000
2001   Stefan Vanselow, Chormitglied von 1989 bis 1998
2000   Martin Lehmann, Chormitglied von 1983 bis 1992
1998   Tobias Berndt, Chormitglied von 1989 bis 1998
1997   Falk Hoffmann, Chormitglied von 1988 bis 1997
1996   Matthias Beutlich, Chormitglied von 1987 bis 1996
1995   Clemens Flämig, Chormitglied von 1985 bis 1995
1994   Stefan Loges, Chormitglied von 1982 bis 1991
1993   Dresdner Kreuzchor
1992   Hansjörg Albrecht, Chormitglied von 1981 bis 1991
1991   Eckehard Stier, Chormitglied von 1982 bis 1991

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