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Aktuelles

16. Mai 2010 - ANNABERG-BUCHHOLZ

Superintendent wechselt Stelle vom Erzgebirge nach Griechenland

Ökumenischer Dialog mit orthodoxer Fakultät in Thessaloniki angestrebt

Bild: Porträt von Dr. Führer
Superintendent Dr. Führer wirbt für Kirchentag im Erzgebirge 2009

ANNABERG-BUCHHOLZ – Vom erzgebirgischen Annaberg zum griechischen Thessaloniki wechselt Anfang September dieses Jahres der Superintendent des Kirchenbezirks Annaberg, Dr. Klaus Michael Führer. Er wird eine Auslandspfarrstelle der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) übernehmen und im Pfarramt für Mittel- und Nordgriechenland seinen Dienst tun.

Der 52-jährige Theologie war zehn Jahre Superintendent des zuletzt durch das Stollberger Kirchengebiet vergrößerten Kirchenbezirks. Zum jetzigen Kirchenbezirk Annaberg gehören 51 Kirchgemeinden mit ungefähr 55.000 Gemeindegliedern und rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Im nordgriechischen Thessaloniki suchte die deutsche Diasporagemeinde einen neuen Pfarrer und wählte nach entsprechender Ausschreibung am 9. Mai Dr. Michael Führer. Er wird nun im Auftrag der EKD den dortigen Gemeindeaufbau leiten und an der dortigen Deutschen Schule Ethik-Unterricht erteilen. Es wird erwartet, dass er dort auch die diakonische Arbeit organisiert und zusammenführt.

Zudem soll der ökumenische Dialog mit der (griechisch-orthodoxen) Theologischen Fakultät Thessaloniki durch den evangelischen Pfarrer befördert werden. Nach Dr. Führers Aussage werden sich für seine Frau, die Schriftstellerin Caritas Führer, anspruchsvolle Arbeitsfelder beispielsweise in der Deutschen Schule, der Volkshochschule und auch im Goetheinstitut von Thessaloniki auftun.

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