12. Juni 2010 - DORTMUND / DRESDEN
Kirchenbanken fusionieren
KD-Bank ist nach erfolgreichem Geschäftsjahr 2009 jetzt größte evangelische Kirchenbank
DORTMUND / DRESDEN - Die größte und die älteste evangelische Kirchenbank in Deutschland arbeiten künftig zusammen. Die Generalversammlung der Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) stimmte am 9. Juni in Dortmund der Verschmelzung mit der Landeskirchlichen Kreditgenossenschaft Sachsen (LKG Sachsen) zu. Damit werden künftig die beiden Genossenschaftsbanken 7.000 Einrichtungen in Kirche und Diakonie sowie 31.000 Privatkunden betreuen.
Bereits im April hatte die Generalversammlung der LKG Sachsen einer Verschmelzung mit dem Dortmunder Bankinstitut zugestimmt. Nach dem Zusammenschluss gilt für die knapp 40 Mitarbeitenden der LKG eine Arbeitsplatzgarantie bis 2013. Auch soll der Name der LKG erhalten bleiben und sie als Zweigniederlassung der KD-Bank geführt werden. Die Bilanzsumme der LKG betrug im Jahr 2009 rund 400 Millionen Euro, der Gewinn lag bei 780.000 Euro.
Zuvor hatte der Vorstandsvorsitzende der KD-Bank, Ekkehard Thiesler, den Bericht für das Geschäftsjahr 2009 vorgelegt. Demnach ist die KD-Bank mit einer Bilanzsumme von 4,2 Milliarden Euro zur größten evangelischen Kirchenbank in Deutschland aufgestiegen. Der Jahresüberschuss beträgt wie im Vorjahr 5,3 Millionen Euro, aus dem den Mitgliedern der Genossenschaftsbank eine Dividende von sieben Prozent gezahlt wird. Die KD-Bank betreute im zurückliegenden Jahr mit knapp 170 Mitarbeitenden 5.500 Einrichtungen in Kirche und Diakonie sowie 23.000 Privatkunden. (Auszug ©epd 9.6.2010 )


