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Aktuelles

1. Juli 2010

Sächsische Pfarrer im sommerlichen Dienst im In- und Ausland

In Sachsen macht „Kirche unterwegs“ im Vogtland unter Campern Programm

Bild: Strand auf Kreta

DRESDEN - In den Sommerferienwochen werden vier Pfarrer aus Sachsen im Rahmen der Urlauberseelsorge in Österreich und Griechenland für meist drei Wochen die dortigen evangelischen Gemeinden unterstützen. Die Erfahrung zeigt, dass gerade in den Urlaubswochen Menschen für Glaubensfragen offener sind und den Kontakt zur Kirche suchen. Die Pfarrer, darunter drei Ruheständler, sind meist in den Pfarrhäusern ihrer Kollegen untergebracht, die in dieser Zeit fort sind. Die Tourismusseelsorge im Ausland wird durch die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) organisiert, die auch in diesem Jahr mehr als 200 Pfarrerinnen und Pfarrer in die europäischen Länder entsendet.

Bild: Alpenblick

Die Sachsen haben sich insbesondere auf Stellen in Österreich beworben, wo sie an den Urlaubsorten Gottesdienste und Andachten anbieten, Konzerte begleiten sowie ein offenes Ohr für die Anliegen der Urlauber haben. So wird ein aktiver Pfarrer aus Chemnitz für 14 Tage ab Anfang Juli in Zell am See Dienst tun und zwei Ruheständler werden nach Lienz und Gmunden fahren. Ein Pfarrer i.R. aus Chemnitz befindet sich bereits auf der griechischen Insel Kos und wird dort bis Mitte Juli für die Urlauber da sein.
An deutsche Urlaubsorte zieht es drei Pfarrer. Ein Pfarrer aus dem Vogtland befindet sich bereits auf der Insel Rügen und wird im Bereich Gross Zicker bis zum 5. Juli Dienst tun. Zwei andere Pfarrer aus Marienberg und aus dem ostsächsischen Mallschwitz-Guttau bei Bautzen haben sich für Standorte in Bayern beworben.

Bild: Startgottesdienst in Jocketa
Traditioneller Startgottesdienst in Jocketa

Die meisten der 650 Pfarrer und Pfarrerinnen in den Kirchgemeinden werden allerdings mit ihren Familien einen normalen Urlaub verleben und einen gewissen Abstand suchen. Immerhin begrüßen und betreuen diejenigen, die selbst in heimatlichen Tourismusgebieten ihre Pfarrstelle haben, in der Sommerzeit zahlreiche Gäste zu besonderen Veranstaltungen und bieten Kirchenführungen an.
Weniger pastoral als vielmehr abenteuerlich, bewegt und bunt geht es in diesem Jahr wieder bei „Kirche unterwegs“ (KU) im Vogtland zu, wo sich derzeit ein Team von Ehrenamtlichen für den Sommereinsatz an den Talsperren Pöhl und Pirk vorbereiten und für die Campingfreunde ein abwechslungsreiches Kinder- und Erwachsenenprogramm anbietet.

Bild: Kinder und Eltern am Tisch beschäftigt

Am 4. Juli findet der traditionelle ‚Startgottesdienst’ in der Kirche Jocketa statt, bevor Kirche Unterwegs auf dem Pöhler Campingplatz Gunzenberg seine Zelte aufbaut. Hier werden neben dem laufenden Programm eine Cocktailparty, eine Filmnacht und eine Nachtwanderung angeboten. Bis zum 18. Juli ist das Team an Ort und Stelle. Zum Ende (16.-18. Juli) wird das 40-jährige Jubiläum von Kirche unterwegs an der Talsperre Pöhl mit Rückblicken, Familienfest und Gottesdienst begangen. Dort wird auch Gelegenheit sein, auf das langjährige Wirken von Diakon Gerhard Rossbach zurückzublicken, der letztes Jahr die Leitung von KU abgab und in den Ruhestand verabschiedet wurde. Seine Nachfolge hat die Gemeindepädagogin aus Jocketa, Dorothee Simon, übernommen. Sie wird auch den anschließenden Einsatz des über 30-köpfigen Teams an der Talsperre Pirk vom 19. Juli bis 1. August koordinieren.

 

Deutschsprachige Tourismusseelsorge im Ausland

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