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Aktuelles

16. August 2010

Pakistan: Spenden kommen an

Diakonie Katastrophenhilfe bedankt sich für große Anteilnahme

Bild: Diakonie Katastrophenhilfe mit Tank und Leitung zur Aufbereitung von sauberem Wasser gegen Cholera
Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt die Menschen in den Regionen Nowsherra und Charsadda im Nordosten Pakistans beim Wiederaufbau nach den schweren Überflutungen. Wichtig sind vor allem die Versorgung mit sauberem Trinkwasser und der Bau von Latrinen.

DRESDEN / STUTTGART - Die Spenderinnen und Spender zeigen große Anteilnahme am Schicksal der Menschen in Pakistan. "Es ist beeindruckend, wie groß die Resonanz der Menschen in Deutschland trotz der Vielzahl der Krisen und der Ferienzeit ist. Dafür möchten wir allen Spenderinnen und Spendern von Herzen danken", sagte Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direktorin der Diakonie Katastrophenhilfe. Bisher hat das evangelische Hilfswerk rund 800.000 Euro an Spenden erhalten. Die Hilfeleistungen sind in keiner Weise negativ von der politischen Lage betroffen. Die Spenden kommen an.

So war auch in Sachsen nach dem Aufruf der Diakonie Sachsen die Spendensammlung angelaufen. Die sächsische Landeskirche stellte aus Mitteln des Soforthilfefonds 10.000 Euro für die dringend notwendigen Hilfsmaßnahmen der Katastrophenhilfe in Pakistan zur Verfügung. Sie ruft zusammen mit der Diakonie Sachsen weiterhin alle Kirchgemeinden auf, trotz der regionaler Überschwemmungsschäden im eigenen Bundesland, auch an das anhaltende Unheil für die betroffene pakistanische Bevölkerung zu denken und finanziell zu helfen.

Angesichts der schlimmen Katastrophen wie den Überschwemmungen und Erdrutschen in China, den Bränden in Russland und nicht zuletzt den Überschwemmungen in Deutschland und den Nachbarländern sei bereits die bisherige Hilfe nach Ansicht der Diakonie Katastrophenhilfe bemerkenswert. Zu allen gemeldeten Schwierigkeiten betont Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel: "Ich kann Ihnen versichern, dass die Spenden an die Diakonie Katastrophenhilfe die betroffenen Menschen auch in den sehr abgelegenen Überschwemmungsgebieten in vollem Umfang erreichen.

Seit dem Erdbeben im Jahr 2005 ist Pakistan ein Schwerpunktland der Diakonie Katastrophenhilfe. "Unsere Partner sind vor Ort sehr gut akzeptiert. Sie kennen die Bevölkerung, ihre Bedürfnisse und kulturellen Besonderheiten. Sie wissen, wo und wie Hilfsgüter und Materialien im Land zu beschaffen sind und können sich frei bewegen und agieren. Sie stehen nicht unter Druck oder erhalten Auflagen von Regierung oder irgendwelchen Gruppierungen. Das sind entscheidende Voraussetzungen, um schnell und effektiv helfen zu können", so die Direktorin des evangelischen Hilfswerkes weiter.

Die Diakonie Katastrophenhilfe hat bereits weit über 300.000 Euro für die Soforthilfe bereitgestellt. Damit versorgen die Partner die Menschen mit Trinkwasser, Lebensmitteln, bauen Wassertanks und verteilen Hygienesets. "Es wird noch eine lange Zeit dauern und eine riesige Kraftanstrengung von Nöten sein, bis die Folgen dieser tragischen Katastrophe einigermaßen behoben sind.

Die Diakonie Sachsen bittet unter dem Kennwort "Pakistan Fluthilfe" angesichts der weiterhin dramatischen Situation um Spenden auf das Konto 100 100 100 bei der Landeskirchlichen Kreditgenossenschaft Sachsen (LKG), BLZ 850 951 64, für die von den schweren Überschwemmungen im Nordwesten Pakistans betroffenen Menschen.

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