19. August 2010 - MEISSEN
Akademie-Tagung: „Was kommt nach dem Öl?“
Die Anmeldung für alle Umwelt- und Klimainteressierten sind jetzt angelaufen

MEISSEN – Unter dem Titel „Nach dem Öl und vor der Energiewende“ findet vom 3. bis 4. September eine Tagung in der Evangelischen Akademie Meißen statt. Der Einsatz fossiler Brennstoffe wie Öl, Kohle und Gas bestimmt seit über einem Jahrhundert die Energiegewinnung. Doch diese Brennstoffe gehen zur Neige. Die Suche nach Alternativen bringt in letzter Zeit Großprojekte zum Vorschein, die ein hohes Maß an Zusammenarbeit erfordern.
Staaten wie verschiedene Industriezweige und unterschiedliche Konzerne müssen dabei gleichzeitig und langfristig kooperieren. Umwelt- und Klimapolitische Perspektiven genauso wie praktische Beispiele moderner Energiekonzepte stehen im Mittelpunkt dieser hochaktuellen Tagung unter Leitung von Dr. Jörg Michel, Studienleiter des Studienbereichs „Naturwissenschaft in gesellschaftlicher Verantwortung“.
„Im Rahmen dieser Veranstaltung wird u.a. die gerade im Erscheinen befindliche und daher mit Spannung erwartete Studie zu einer 100-prozentig erneuerbaren Stromversorgung im Jahr 2050 des Umweltbundesamtes (UBA) vorgestellt werden“, so Dr. Michel. Der Sprecher für Energiepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Hans-Josef Fell, MdB, wird als einer der Referenten über den Beitrag von aktuellen Großprojekten (Desertec) zu 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien in Deutschland sprechen.
Die sächsische Energieagentur SAENA beteiligt sich mit Beiträgen, die unmittelbar alle Verbraucher angehen: energieeffiziente Häuser und postfossile Mobilität. Die Tagung ist offen für alle Hausbesitzer, Gewerbetreibende, im Energiewesen Beschäftigte, Umwelt-und Klimainteressierte. Anmeldungen zur Tagung sind unter 03521/4706-19 oder über www.ev-akademie-meissen.de möglich.
Weiterer Veranstaltungstipp zum Thema Klimaschutz:
Umwelt- und Energiemanagement in sächsischen Kirchgemeinden
Praxistag
25. September 2010
St.-Benno-Gymnasium Dresden
Diese Veranstaltung richtet sich an Kirch- und Pfarrgemeinden sowie kirchliche Einrichtungen in Sachsen. Angesprochen sind interessierte Kirchvorsteher, Pfarrgemeinderäte, Mitarbeitende oder Gemeindeglieder aus evangelischen und katholischen Gemeinden sowie aus Freikirchen.


