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Aktuelles

26. August 2010 - DRESDEN

Auswertungstreffen von Freiwilligen von Aktion Sühnzeichen Friedensdienste

Freiwillige besuchen Schulen, Kirchgemeinden und Gottesdienste in Dresden

Bild: Junge Erwachsene freuen sich aufs welcome back

DRESDEN - Vom 26. bis 31. August  werden 67 Freiwillige von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) nach einjährigen internationalen Freiwilligendiensten nach Deutschland zurückkehren und ihre Erfahrungen in einem fünftägigen Seminar in Dresden auswerten und öffentlich darüber berichten. Die jungen Frauen und Männer waren in vielfältigen sozialen und politisch-historischen Projekten engagiert: in Israel, den Niederlanden, Norwegen, der Ukraine und Weißrussland.
Sie haben u.a. in Sozialdiensten für Überlebende der Schoa und NS-Zwangsarbeiterinnen, in jüdischen Vereinen und Institutionen, in Gedenkstätten für ehemalige Konzentrations- und Vernichtungslager und in Projekten mit Kindern und Jugendlichen mit psychischen und physischen Beeinträchtigungen gearbeitet. Unter den AFS-Freiwilligen sind auch zwei Sachsen, die in Israel und in den Niederlanden Dienst taten.
Die Teilnehmer sind in der Dresdner Jugendherberge untergebracht, wo sie gleich gegenüber im Theater Wechselbad (Maternistraße 17) zu Seminaren und Gesprächsrunden zusammenkommen. Allerdings werden die Teilnehmer auch viel in Dresden und Umgebung unterwegs sein, um christliche Gemeinden, die jüdische Gemeinde und das muslimische Zentrum zu besuchen. Außerdem besuchen sie das St. Benno-Gymnasium und viele andere Orte, darunter Gedenkstätten der Region.

Am Sonntag sind in jeweils kleineren Gruppen Besuche in evangelisch-lutherischen Kirchgemeinden vorgesehen. Nach dem Gottesdienst wird es für die AFS-Freiwilligen beim Kirchencafé Gelegenheit geben, über ihre Erfahrungen im Freiwilligen-Einsatz zu sprechen. Nach dem Seminar in Dresden kehren die Freiwilligen in ihre Heimatorte zurück.
Jährlich entsendet Aktion Sühnezeichen Friedensdienste rund 180 Freiwillige in soziale und politische Projekte in 13 Länder in Ost-, West- und Mitteleuropa sowie die USA und Israel. Wehrdienstverweigerer können ihren zivilen Friedensdienst als Anderen Dienst im Ausland bei ASF absolvieren, darüber hinaus werden ASF-Freiwillige durch das „weltwärts“-Programm des BMZ oder als FSJ im Ausland gefördert.

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