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Aktuelles

3. September 2010 - SOSA

In Sosa steht die "KiBa-Kirche des Monats" September

Der Turm des Kirchengebäudes musste zuerst saniert werden

Bild: Kirche von Sosa

SOSA - Die Kirche im sächsischen Sosa trägt keinen Namen, sie ist weder besonders auffällig, noch hat sie Kunstschätze im Inneren aufzuweisen - "aber sie ist die Mitte des Ortes, im wahrsten Sinne des Wortes", sagt Pfarrer Thomas Erler. Seit März wird die bei den rund 1.600 Gemeindegliedern beliebte und vielgenutzte "KiBa-Kirche des Monats" September renoviert; die Stiftung KiBa unterstützt die Arbeiten in diesem Jahr mit 20.000 Euro.

Die sanierungsbedürftige Kirche ist eine hochbetagte Dame: Genau 100 Jahre nach der Reformation, im Jahr 1617, war sie in dem kleinen Erzgebirgsdorf geweiht worden. Zunächst hatte sie keinen Turm, die Glocken befanden sich auf einem hölzernen Dachreiter über dem Kirchenschiff. Erst als ein Bürger sein Vermögen für den Bau des Turmes hinterließ, konnten dieser im Jahr 1692 begonnen werden.

Bild: Kirche Sosa inmitten des Dorfes

"Es war eine Gemeinschaftsarbeit, an der sich schon damals viele Gemeindeglieder beteiligten, zum Beispiel durch das Herbeischaffen von Feldsteinen", so Pfarrer Erler. Bis zum Jahr 1700 dauerte diese Arbeit.

Der Turm war es auch, der als erster Teil des Kirchengebäudes saniert werden musste. Im aktuellen Bauabschnitt sollen nun die Schäden in den Holzkonstruktionen der Dachtragewerke beseitigt werden. Zuviel Feuchtigkeit hat im Laufe der Jahre für Nassfäule und Schwammbefall entstehen lassen, zeitweilig war sogar die Standsicherheit der Kirche in Gefahr. Pfarrer Erler ist zuversichtlich, dass dieser Bauabschnitt wie vorgesehen im Oktober beendet werden kann.(PM_EKD)

Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Denkmäler in Deutschland (Stiftung KiBa)

 

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