19. Januar 2012 - DRESDEN
Ausstellung „GLUT STATT ASCHE – Gegen Krieg und Gewalt“
Leben in Frieden und Gewaltfreiheit - Wunsch und Hoffnung der Menschheit

DRESDEN – Vom 21. Januar bis 4. März ist in der Dresdner Kreuzkirche die Ausstellung >GLUT STATT ASCHE – Gegen Krieg und Gewalt II< mit Werken der Malerei, Grafik, Fotografie, Collage und Skulptur zu sehen. Der Kunstdienst der sächsischen Landeskirche, der die Ausstellung zusammengestellt hat, lädt zu einer Eröffnungsveranstaltung am 24. Januar um 18:00 Uhr in die Kreuzkirche ein. Begrüßen werden Kreuzkirchenpfarrer Joachim Zirkler und der Leiter des Kunstdienstes, Dr. Frank Schmidt. Dr. Hans-Ulrich Lehmann, Oberkustus i.R. des Kupferstichkabinetts Dresden, wird einführende Worte zur Ausstellung sprechen.
Anlässlich des 13. Februar, dem Tag der Zerstörung Dresdens, planen Anhänger der Neonazis wieder Aufmärsche in Dresden. In dieser Zeit ist es Aufgabe, das friedliche Gedenken in den Geschichtszusammenhang des Krieges zu stellen. Und das Resultat – die Zerstörung Dresdens – hat ihre Ursache in dem Krieg, der von Deutschland ausging. Die erste Ausstellung des Kunstdienstes am Beginn des neuen Jahres ist daher diesem Thema gewidmet. Vor fünf Jahren war im gleichen Zeitraum ein Ausstellungsprojekt zu >Gegen Krieg und Gewalt< gezeigt worden.
Gewalt liegt in einer Polarität des Menschen und das Problem besteht seit seiner Existenz. Das Gebot „Du sollst nicht töten“ ist radikal und zugleich grundlegend. Ein Leben in Frieden und Gewaltfreiheit ist Wunsch und Hoffnung der Menschheit. Doch immer wieder sind Gewalt und Kriege bittere Realitäten. Dass die Friedenssehnsucht immer ein Menschheitstraum bleibt, auch eine Vision, ist wie Glut in die Herzen der Menschen gelegt und entflammt von Generation zu Generation neu.
Die Ausstellung in der Kreuzkirche möchte leidenschaftlich mit künstlerischen Mitteln aufrütteln, sich gegen Krieg und Gewalt zu stellen. Die Zerstörung Dresdens am 13. Februar ist der Auslöser zur Ausstellung, sie will aber nicht an diesem Beispiel haften bleiben. >Gegen Krieg und Gewalt< ist ein weites Thema, das nicht nur geschichtlich und politisch gesehen werden kann und soll.(KD 18.1.12)
Ausstellung in der Kreuzkirche Dresden
Der Kunstdienst zeigt Werke von Wolfgang Bruchwitz, Hubertus Giebe, Bernd Hanke, Klaus Hirsch, Volkmar Kühn, Marita Kühn-Leihbecher, Wolfgang Petrovsky, Jürgen Schieferdecker, Christine Schlegel, Frank Voigt,
Täglich geöffnet bis 12. Februar 11:00 –15:00 Uhr; ab 13. Februar 10:00 – 17:00 Uhr; März 10:00 –18:00 Uhr, montags immer bis 18:00 Uhr, bevor das Friedensgebet beginnt.


