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Aktuelles

23. Januar 2012 - DRESDEN

Kirchenleitung ernennt neuen Superintendenten für Dresden Mitte

Dienstantritt von Superintendent Christian Behr in Dresden am 1. April

Bild: Porträt Pfarrer Christian Behr
Christian Behr

DRESDEN - Der bisherige Pfarrer in der Kirchgemeinde Grimma, Christian Behr (50), wird neuer Superintendent im Kirchenbezirk Dresden Mitte. Damit verbunden ist die 1. Pfarrstelle an der Dresdner Kreuzkirche. Die Ernennung von Behr sprach die Kirchenleitung auf ihrer letzten Sitzung am 21. Januar aus und bestätigte damit das Wahlergebnis der Kirchenbezirkssynode Anfang November und das Votum der Kirchgemeinde.

Landesbischof Jochen Bohl wird ihn am Sonnabend, 28. April, im Rahmen einer um 17:00 Uhr stattfindenden Vesper des Kreuzchores in der Kreuzkirche in sein Ephorenamt einführen. Der neue Superintendent tritt seinen Dienst am 1. April an. Behr ist Nachfolger von Dr. Peter Meis, der im letzten Jahr in das Landeskirchenamt als Dezernent für theologische Grundsatzangelegenheiten berufen wurde.

Christian Behr wurde am 13. Februar 1961 im ostthüringischen Döhlen bei Greiz geboren und absolvierte nach der Schulzeit eine Ausbildung zum Baufacharbeiter in Jena. Nach dem Wehrdienst entschied er sich 1982 für ein Studium der Evangelischen Theologie an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Nach seinem Ersten Theologischen Examen durchlief er das Vikariat in der Kirchenprovinz Sachsen, wo er 1989 in Magdeburg seine Zweite Theologische Prüfung ablegte.

Im selben Jahr in Naumburg ordiniert, wurde ihm die Pfarrstelle in Kayna bei Zeitz übertragen. 1994 trat Pfarrer Behr in das Dienstverhältnis der sächsischen Landeskirche und übernahm eine Pfarrstelle in Grimma. Dort engagierte er sich mit den demokratischen Parteien und anderen Partnern u.a. gegen Rechtsextremismus. Als am 18. August 2002 das Hochwasser der Mulde die Stadt Grimma überflutete, organisierte er, obwohl selbst betroffen, beispielhaft ein Netzwerk der Hilfe für Opfer und Helfer. Christian Behr ist verheiratet und hat drei erwachsene Töchter.

Der Superintendent leitet den Kirchenbezirk geistlich, ist Seelsorger der Pfarrerinnen und Pfarrer und in wichtige Verwaltungsangelegenheiten einbezogen. Er vertritt kirchliche Standpunkte in der Region öffentlich. Der Kirchenbezirk Dresden Mitte ist einer von zwei Dresdner Kirchenbezirken und umfasst im Wesentlichen das Stadtgebiet südlich der Elbe mit 19 Kirchgemeinden und einem Kirchspiel mit derzeit 32 Pfarrerinnen und Pfarrern. In den letzten vier Jahren stieg die Gemeindegliederzahl kontinuierlich um über 1.000 auf jetzt insgesamt 54.553.

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