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Aktuelles

3. Juni 2013

Landeskirche ruft zu Spenden für Flutopfer auf

Dank an alle haupt- und ehrenamtlichen Helfer in Gemeinden und Diakonie

Bild: Sandsäcke am Elbeufer in Dresden

DRESDEN – Angesichts der dramatischen Entwicklung beim derzeitigen Hochwasser in vielen Teilen Sachsens, das bereits zu bisher unübersehbaren Schäden und zu Evakuierungen von Bewohnern geführt hat, ruft die Landeskirche gemeinsam mit der Diakonie Sachsen zu Spenden auf, um den von der Flut betroffenen Menschen helfen zu können. Die letzten Prognosen lassen weitere Überflutungen und Höchststände bei den betroffenen Flüssen erwarten.

Wie im sogenannten „Jahrhundertflutjahr“ im Sommer 2002 werden auch wieder kirchliche Gebäude in Mitleidenschaft gezogen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihren Wohnungen betroffen sein. Derzeit versucht sich das Landeskirchenamt im Zusammenwirken mit den Regionalkirchenämtern und den Kirchenbezirken einen Überblick über Schäden zu verschaffen. „Das Landeskirchenamt möchte allen betroffenen Kirchgemeinden und Kirchenbezirken mit Rat und Tat zur Seite stehen“, heißt es in einem Anschreiben an die Regionalkirchenämter.

Die Leitung des Landeskirchenamtes Dresden hat ein geplantes Treffen mit Vertretern des hannoverschen Landeskirchenamtes in Moritzburg abgesagt. Landesbischof Jochen Bohl ist erschüttert über die Nachrichten, dass nach der sogenannten Jahrhundertflut vor 11 Jahren erneut viele Menschen gefährdet sind. Er dankt allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern der Kirche, die den Betroffenen seelsorgerlich und mit tatkräftiger Hilfe zur Seite stehen, und er verwies auf Ansprechpartner in konkreten Notlagen auf die Diakonischen Werke in den Kirchenbezirken und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirchenbezirkssoziarbeit.

Allerdings sind Einrichtungen der Diakonie Leipziger Land entlang der Mulde selbst schwer betroffen, so das Altenpflegeheim ‚Hedwig Bergsträßer‘ in Grimma, deren Bewohner evakuiert wurden. Ebenfalls schwer betroffen ist in der Muldestadt der Diakonieladen „Der Ratgeber“, direkt am Markt und damit fast unmittelbar am Fluss gelegen. Ein Stück die Mulde aufwärts in der Sozialtherapeutischen Wohnstätte „Haus an der Brücke“ Colditz versuchen Mitarbeitende noch zu retten, was zu retten ist. Seit Sonntagmorgen sind viele Diakonie-Angestellte rund um die Uhr im Einsatz, um gegen die Fluten zu kämpfen. In der Kindertagesstätte „Sankt Martin“ musste die „Etage Muldenblick“ aufgegeben werden. Ebenfalls rund um die Uhr im Einsatz sind Ehrenamtliche der Notfallseelsorge / Krisenintervention, die Evakuierten beistehen und Rettungskräfte unterstützen.

Diakonie Sachsen,  Kto. 100 100 100
Kennwort „Hochwasser 2013“,
LKG Sachsen,  BLZ 350 601 90

Weitere Informationen: Diakonie Sachsen, Ökumenische Diakonie, Uwe
Schmidt, Tel.: 0351/8315-129. email: uwe.schmidt@diakonie-sachsen.de

 

 

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