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Aktuelles

1. Februar 2016

Sender- und Rundfunkbeauftragter beginnt Tätigkeit

Verabschiedungs- und Einführungsgottesdienst am 28. Februar in der Frauenkirche

Foto: Susann Hehnen

DRESDEN – Der Dresdner Frauenkirchenpfarrer Holger Treutmann (52) wird Anfang Februar 2016 auf die landeskirchliche Pfarrstelle als Sender- und Rundfunkbeauftragter wechseln. Er tritt damit Nachfolge von Pfarrer Andreas Beuchel an, der ab Oktober letzten Jahres das Amt des Superintendenten im Kirchenbezirk Meißen-Großenhain antrat. Treutmanns Verabschiedung aus seiner bisherigen Wirkungsstätte erfolgt im Sonntagsgottesdienst, 28. Februar, um 11:00 Uhr in der Dresdner Frauenkirche. In diesem Gottesdienst am Sonntag Okuli wird er auch feierlich in sein neues Amt als Sender- und Rundfunkbeauftragter eingeführt.

Als Rundfunkbeauftragter der sächsischen Landeskirche wird Treutmann zuständig sein für die Verkündigungssendungen bei MDR 1 Radio Sachsen („Das Wort zum Tag“, „Das Wort am Sonntag“), die er gemeinsam mit anderen zahlreichen Autoren zu gestalten hat, sowie für die Hörfunkgottesdienste bei MDR Figaro aus dem Bereich der Landeskirche.

Als Senderbeauftragte wird Treutmann die Interessen der vier evangelischen Landeskirchen im Sendegebiet des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR)  vertreten. Er hält die Verbindung zum Intendanten, den Hörfunk- und Fernsehdirektoren sowie den Landesfunkhäusern, vermittelt die Interessen der Landeskirchen und vertritt diese auch in den Rundfunkausschüssen und Kommissionen der EKD. Für die Gottesdienste im Fernsehen und die Gesamtorganisation der Hörfunkgottesdienste aus dem Sendegebiet trägt er die Verantwortung.

Holger Treutmann wurde am 14. April 1963 in Springe bei Hannover geboren und studierte nach seinem Abitur 1982 Evangelische Theologie in Bielefeld-Bethel, Göttingen und Berlin. Nach dem Ersten Theologischen Examen 1989 absolvierte er eine Ausbildung zum Geprüften Pharmareferenten in Hamburg und war vier Jahre in diesem Beruf tätig. 1993 konnte Treutmann den Vorbereitungsdienst (Vikariat) in der hannoverschen Landeskirche beginnen und bewarb sich nach dem Zweiten Theologischen Examen um eine Übernahme in die sächsische Landeskirche.

Nach seiner Ordination in Eibenberg bei Chemnitz 1995 begann er seinen Probedienst in der dortigen Kirchgemeinde Eibenberg-Kemtau, ab 1996 zusammen mit Chemnitz-Reichenhain. 1999 wechselte Pfarrer Holger Treutmann in die 1. Pfarrstelle der St.-Pauli-Kreuz-Kirchgemeinde in Chemnitz. Die Stiftung Frauenkirche Dresden entschied sich im September 2005 bei der neu eingerichteten zweiten Pfarrstelle an der Frauenkirche für Pfarrer Treutmann, der sich auf sie beworben hatte.

Mit Beginn 2006 war er neben Gottesdiensten und zahlreichen Andachten auch für seelsorgerliche Aufgaben, Amtshandlungen, die Fortbildung ehrenamtlicher Kirchenführer und nicht zuletzt für die Begleitung der internationalen Friedens- und Versöhnungsarbeit an der Frauenkirche zuständig. Seit 2008 wirkte er in der Geschäftsführung der Stiftung Frauenkirche Dresden mit. Durch die Begleitung der zahlreichen Hörfunk- und Fernsehbeiträge und –übertragungen aus dem Leben an der Frauenkirche konnte Treutmann viele Erfahrungen im Umgang mit verschiedenen Medien sammeln.

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