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Aktuelles

26. August 2016 - DRESDEN

Würdigung von George Bähr und Erinnerung an Unterkirchen-Weihe

Gedenkfeiern zum Bau und Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche

Bild: Frauenkirche mit Sonderausgabe der Briefmarke 300 Jahre George Bähr

DRESDEN - 350 – 290 – 20: Das sind die Zahlen der kommenden Tage in der Dresdner Frauenkirche. Alle beziehen sich auf besondere Jubiläen, an die erinnert werden soll.

In diesem Jahr wird vielerorts und auf vielfältige Weise George Bährs gedacht, der 1666 geboren wurde. So wurde anlässlich seines 350. Geburtstages im März eine Sonderbriefmarke veröffentlicht und ein Wanderweg von seinem Geburtsort Fürstenwalde im Osterzgebirge nach Lauenstein eröffnet. Natürlich würdigt auch die Dresdner Frauenkirche, die als Meisterwerk des Baumeisters gilt, George Bähr und das an einem weiteren geschichtsträchtigen Datum.

Am heutigen Freitag, 26. August, wenn sich die Grundsteinlegung der Frauenkirche zum 290. Mal jährt, lädt die Stiftung Frauenkirche Dresden 20:00 Uhr zu einer öffentlichen festlichen Gedenkveranstaltung in den Hauptraum ein. Der Historiker Dr. Stefan Dornheim von der TU Dresden und Dipl.-Ing. Thomas Gottschlich, Architekt von der Stiftung Frauenkirche Dresden, werden über den Baumeister und die Ausstrahlung seiner Bauwerke sprechen. Musiziert werden barocke Werke für Orgel und Horn von Bach, Homilius und Weckmann. Frauenkirchenorganist Samuel Kummer improvisiert zudem an der Orgel. Stephan Katte konzertiert auf seinen Nachbauten barocker Instrumente.

Am kommenden Sonntag, 28. August, wird zudem an den 20. Jahrestag der Unterkirchenweihe und damit den Wiederbeginn des Lebens in der Frauenkirche erinnert. Ebenso wie im August 1996 wird Landesbischof i.R. Volker Kreß die Predigt halten. Frauenkirchenpfarrer Sebastian Feydt gestaltet die Liturgie. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, dabei zu sein. Aus gegebenem Anlass wird dieser Sonntagsgottesdienst um 18:00 Uhr in der Unterkirche gefeiert.

Die Weihe der Unterkirche war der erste große Meilenstein beim Wiederaufbau der Frauenkirche. Bis zum Ende der Bauzeit und der Wiedereinweihung des Hauptraum 2005 fanden hier Gottesdienste und Abendgebete statt, informierten Kirchenführer über den Wiederaufbau, wurden erste Vortragsreihen etabliert und nahm das konzertante Leben seinen Anfang.

Schmiedeberg

Das Kirchspiel Dippoldiswalde-Schmiedeberg feierte am 21./22. Mai 2016, das 300. Jubiläum der Dreifaltigkeitskirche in der Gemeinde Schmiedeberg. Die Schmiedeberger Kirche zur Heiligen Dreieinigkeit, ist unter dem späteren Architekten der Dresdner Frauenkirche, George Behr, 1713 bis 1716 errichtet worden und hat den Grundriss eines griechischen Kreuzes. In diesem Zentralbau sind Altar und Kanzel weit in die Mitte der Kirche gerückt, die Gemeinde versammelt sich um Wort und Sakrament. Die Musik - in Gestalt der Orgel über Kanzel und Altar - komplettiert dieses Bild.

Frauenkirche Dresden

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