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Aktuelles

25. September 2016 - DRESDEN

Vortrag: “Säkularisierung in der Kontroverse“

Entwicklung in den USA, Russland und Deutschland im interkulturellen Vergleich

Bild: Porträt John-P.-Burgess (Foto: privat)
John P. Burgess

DRESDEN - Über Säkularisierungstendenzen in den USA, Russland und Deutschland spricht am morgigen Montag, 26. September, um 19:00 Uhr Prof. Dr. John Burgess im Kleinen Hörsaal der Evangelischen Hochschule Dresden (Dürerstraße 25). Der Vortrag findet in Zusammenarbeit mit dem Landesbüro Sachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung statt.

John P. Burgess lehrt Theologie am Pittsburgh Theological Seminary. Sein Studium hatte er am Colorado College und am McCormick Theological Seminary absolviert. Der Doktortitel wurde ihm von der University of Chicago verliehen. Neben diesen konventionellen Ausbildungsschritten hat John P. Burgess 1984 einen damals äußerst ungewöhnlichen Schritt getan: Er kam für ein Jahr hinter den „Eisernen Vorhang“ in die DDR und studierte am Sprachenkonvikt in Ostberlin Evangelische Theologie.

Rückblickend schreibt er dazu: „Als junger Amerikaner wollte ich erfahren, wie Christen in einem kommunistischen Land leben und glauben.“ Aus eigenem Erleben wollte er herausfinden, ob „Christen in Amerika etwas über die Bedeutung und Gestaltung der Kirche in der säkularisier-ten Gesellschaft bei Christen in der DDR erfahren könnten“. Seit dieser Zeit besteht eine enge Beziehung zwischen ihm und Christen in Deutschland. 2004 und wiederum 2011 entschloss er sich dazu, jeweils ein Jahr zusammen mit seiner Familie nach Russland zu gehen. Dort nahm John P. Burgess Kontakt zur Russisch-Orthodoxen Kirche auf.

Heute ist Burgess ein herausragender Experte für die Russische Kirche und das Leben in Russland, aber genauso auch für die Protestantischen Kirchen in Ostdeutschland. In seinem Vortrag wird er von diesen Erkenntnissen und Erlebnissen berichten und ein Weiterdenken anregen. Die von ihm gegebenen Horizonterweiterungen werden durch drei Impulsvorträge aus aktueller Perspektive in Sachsen ergänzt. In der anschließenden Diskussion wird dann Gelegenheit bestehen, dass die Teilnehmenden eigene Erlebnisse und Bewertungen einbringen. Ziel ist es, sich miteinander Raum zu schaffen zum Nachdenken, zum Austausch und zum Anregen für die Praxis.

Bild: Signet 25 Jahre Evangelische Hochschule Dresden

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