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Aktuelles

23. Oktober 2016 - LEIPZIG

Friedensgebet in der Nikolaikirche zum Krieg in Syrien

Mitgefühl mit den Kriegsopfern bekunden und den Mut der Helfer anerkennen

Bild: Kerzenbaum als Kennzeichen des Friedensgebets in der Leipziger Nikolaikirche (Foto: Rainer Oettel)

LEIPZIG - „Stoppt den Krieg in Syrien – Stoppt das Massaker in Aleppo“ ist das Thema eines Friedensgebetes, das am Montag, 24.Oktober, um 17.00 Uhr in der Leipziger Nikolaikirche vorgesehen ist. Den Anstoß zu der Andacht, zu der aus aktuellem Anlass eingeladen wird, ist von der Stiftung Friedliche Revolution ausgegangen. Prediger ist der Jesuitenpater Bernd Knüfer. Die deutsch-syrische Musikgruppe Yalla Deluxe begleitet musikalisch.

In dem Friedensgebet soll nach Angaben der Stiftung der Syrienkrieg, insbesondere das barbarische Massaker an der Zivilbevölkerung in Aleppo zur Sprache kommen. Verbunden damit sei die Hoffnung, dass die Empörung aus der Leipziger Nikolaikirche die politisch Verantwortlichen sowie einflussreiche Parteien bestärkt, ihre Bemühungen um eine schnelle Beendigung des Mordens zu verstärken, betont Michael Kölsch vom Stiftungsvorstand.

Zudem wolle man Mitgefühl mit den Opfern des Krieges bekunden und den Mut der Helfer anerkennen. Im Anschluss an das Friedensgebet ruft die Stiftung Friedliche Revolution zu einer Mahnwache gegen den Syrienkrieg auf dem Nikolaikirchhof auf.

Zu den Friedensgebeten lädt die Leipziger Nikolaigemeinde seit 1982 allwöchentlich am Montag (17:00 Uhr) ein. Die Gebetsreihe wird lediglich in der Sommerzeit für einige Wochen unterbrochen. An der Gestaltung beteiligen sich zahlreiche Leipziger Gruppen und Initiativen.

Die Stiftung Friedliche Revolution (Nikolaikirchhof 3), in der der verstorbenen Pfarrer Christian  Führer Ehrenvorsitzender ist, übernimmt seit ihrer Gründung vor sieben Jahren mindestens einmal pro Jahr die inhaltliche Vorbereitung einer Andacht.

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