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Aktuelles

9. Februar 2017

Zweite Konfiaktion „5.000 Brote“ erbrachte landeskirchenweit rund 13.000 Euro

Aktion mit Bezug auf die biblische Geschichte von der Speisung der Fünftausend

Bild: Eröffnung der letzten Aktion in Auerbach im September (Foto: Rietschel)
Eröffnung der letzten Aktion im September 2016 in Auerbach mit der Bäckerinnung

DRESDEN - Mit den eigenen Händen einen Brotteig kneten, den Duft in einer Backstube genießen und mit Spaß die selber hergestellten Brote verkaufen; das alles erlebten wieder Hunderte sächsische Jugendliche bei der zweiten Auflage „5.000 Brote – Konfis backen Brot für die Welt“. Für die bundesweite Aktion von Erntedank bis zum 1. Advent 2016 hatten sich in der sächsischen Landeskirche knapp 50 Kirchgemeinden angemeldet.

Bild: Konfirmanden backen Brot
In der Backstube

Die Idee war, dass Bäckereien ihre Backstuben für Konfirmanden öffnen. Die Jugendlichen backen dort unter Anleitung erfahrener Bäcker und Bäckerinnen selber Brot und erhalten Einblick in das alte Handwerk. Die Brote werden dann bei Gottesdiensten oder Kirchgemeindeaktionen verkauft und der Erlös kommt Jugendbildungsprojekten des evangelischen Hilfswerks „Brot für die Welt“ in Ghana, El Salvador und Albanien zugute.  Schätzungsweise kamen in Sachsen dabei rund 13.000 Euro zusammen.

Landesjugendpfarrer Tobias Bilz freut sich über den schönen Erfolg und sagt: „Die Aktion kommt bei den Jugendlichen bestens an. Viele finden es spannend, eine Backstube von innen zu sehen. Gleichzeitig merken sie, wieviel Arbeit in einem Brot steckt, wenn sie selbst mit anfassen. Die biblischen Texte, die sich auf Brot beziehen, bekommen dadurch eine neue Bedeutung.

Bild: Brotverkauf in der Gemeinde
Brotverkauf

Daneben wird der Gedanke des Teilens gefördert. Die Konfirmanden sind mit Freude dabei, ihre Brote später  nach Gottesdiensten oder bei anderen Veranstaltungen ihrer Kirchgemeinden zu verkaufen, um mit dem Erlös für ein wenig mehr Gerechtigkeit in der Welt zu sorgen.“

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat die Aktion erstmals 2014 mit dem Evangelischen Verband Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt und dem Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks ins Leben gerufen. In Sachsen arbeiten Landeskirche und Landesinnungsverband Saxonia des sächsischen Bäckerhandwerks eng zusammen. Landesobermeister Roland Ermer sagt:  „Es ist schön zu sehen, dass wir so viele Jugendliche erreichen und für unser traditionsreiches Handwerk begeistern können.  Die Aktion vereint auf gelungene Weise praktische Arbeit, Spaß und Engagement für Jugendliche in anderen Teilen der Welt“.

Bild: Banner 5.000 Brote

Bundesweit beteiligten sich rund 13.000 Konfirmanden, die über 50.000 Brote herstellten. „Brot für die Welt“ erwartet einen Erlös von bis zu 200.000 Euro. „5.000 Brote“ nimmt Bezug auf die biblische Geschichte von der Speisung der Fünftausend. Die Aktion startet alle zwei Jahre in der Zeit zwischen Erntedank und 1. Advent.

Weitere Informationen, Einblicke und Stimmen zur Aktion:  www.5000-brote.de

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