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Aktuelles

11. April 2017

Kirchentag nimmt Fahrt auf

Junge Menschen helfen beim Kirchentag in Leipzig – weitere Helfer gesucht

Sie helfen als Freiwillige beim Kirchentag (v. l.): Tobias Hampe aus Roßwein, Jan Baier, Franziska Marx und Richard Kerner aus Trieb im Vogtland werben mit kleinen Booten für die spirituellen Wasserwege in Leipzig. © Foto: Jan Adler
Sie helfen als Freiwillige beim Kirchentag (v. l.): Tobias Hampe aus Roßwein, Jan Baier, Franziska Marx und Richard Kerner aus Trieb im Vogtland werben mit kleinen Booten für die spirituellen Wasserwege in Leipzig. © Foto: Jan Adler

Die Vorbereitungen auf den Kirchentag in Leipzig vom 25. bis 28. Mai gehen in die heiße Phase – das spüren auch die 200 Freiwilligen, die insgesamt beim Reformationsjubiläum mitwirken. »Es wird jetzt konkreter und die Stimmung angespannter«, sagt Jan Baier im Leipziger Kirchentagsbüro. Der 19-Jährige aus der Nähe von Treuchtlingen in Mittelfranken arbeitet als Freiwilliger seit einem halben Jahr in der Messestadt mit. Seine Aufgabe ist die Vorbereitung der Wasserwege entlang von Elster, Pleiße und Karl-Heine-Kanal. Sie sollen spirituell erfahrbar werden, heißt es im Programm, das seit einigen Tagen auch gedruckt vorliegt.

»120 Boote werden die Kirchentagsgäste dafür in Leipzig ausleihen können«, sagt Jan Baier und ergänzt: »Mit dem Kirchentagsticket sogar ko­stenlos.« Zudem nehmen auch drei Motorboote an den spirituellen Wasserwegen teil. »Es wird dann auch ein Programm auf den Brücken über dem Wasser geben«, schwingt bei Jan Baier eine gewisse Vorfreude auf das Ereignis mit. Er selbst fahre nämlich auch gern Kanu, aber in Leipzig habe er das noch nicht ausprobiert.

»Ich spiele aber auch Trompete und würde mich für das Bläserfest interessieren«, blickt Jan Baier auf weitere Höhepunkte des Kirchentages in Leipzig. 4000 Bläser hätten sich für das Bläserfest zum Leipziger Kirchentag angemeldet, sagt Viktoria Pohl vom Organisationsverein Reformationsjubiläum. Das sind zwar deutlich weniger als die ursprünglich erwarteten 10 000. »Aber wir sind trotzdem zufrieden«, meint Pohl. Denn ähnlich viele Bläser würden parallel auf dem Berliner Kirchentag auftreten. »Damit könnten sich am Abschlussgottesdienst in Wittenberg rund 8000 Bläser beteiligen«, hofft Viktoria Pohl auf einen riesigen Posaunenchor. Einzelne Anmeldungen seien weiterhin möglich.

Volle Anmeldelisten gibt es dagegen für die 250 Meter lange Kaffeetafel am 27. Mai: 115 Tischpaten werden die Gäste in der Petersstraße bewirten und unterhalten. Rund 2500 Tassen wurden dafür bei der Diakonie in Leipzig-Lindenau gespendet.

Die Anmeldung für ein Privatquartier endet am 7. April. »Wir suchen mehrere Hundert Quartiere«, hält sich Viktoria Pohl mit einer genauen Zahl noch bedeckt. Gemeinschaftsquartiere seien – ganz im Gegensatz zum Katholikentag vor einem Jahr – diesmal weniger gefragt. Etwa drei Schulen werden für Helfer reserviert und ähnlich viele für Kirchentagsbesucher. Dringend gesucht werden noch Helfer für den Kirchentag, sagt Viktoria Pohl. »Besonders für die Gepäckabgabe am Hauptbahnhof«, ergänzt sie. Denn wer sich am Sonntag mit dem Zug zum Abschlussfest nach Wittenberg aufmacht, muss sein Gepäck am Bahnhof lassen.

Uwe Naumann
Quelle: DER SONNTAG, Nr. 14 | 9.4.2017

 

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