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Aktuelles

13. Mai 2017 - SEBNITZ

Konzertanter Gottesdienst im Jazz-Gewand

Das Werk wird von einem JazzTrio aus Klavier, Bass und Schlagzeug begleitet

Bild: JazzMesse Aufführung 2015 in der Stadtkirche Sebnitz (Foto: KG Sebnitz Peter-Paul-Kirche)

SEBNITZ - Als Höhepunkt der Konzertreihe MUSIK IN PETER-PAUL in diesem Jahr und besonderer musikalischer Beitrag zum Reformationsjubiläum 2017 in der Region wird am Sonntag, 14. Mai, 19.00 Uhr die Aufführung der von Johannes Matthias Michels »JazzMesse« für Solo, Chor und Jazz-Trio »plus« in der Ev.-Luth. Stadtkirche Sebnitz zu erleben sein.

Nach der sehr erfolgreichen Aufführung von Johannes Matthias Michels »JazzMesse« im Jahr 2015 war es sehr schnell klar: Dieses eindrucksvolle und ansprechende Werk verlangt nach einer Wiederholung. Dieser »Konzertante Gottesdienst im modernen Jazz-Gewand« erklingt im Rahmen der Konzertreihe MUSIK IN PETER-PAUL. Ausführende dieses Konzertes sind unter der Leitung von Kantor Albrecht Päßler die Solistin Katharina Vetter (Berlin), die Peter-Pauls-Kantorei Sebnitz mit Gästen und das Steffen-Peschel-Trio in erweiterter Besetzung: Silke Krause (piano), Tino Merbeth (git), Steffen Peschel (kb/e-bass), Gaston Endmann (drums).

Bild: Wort-Bild-Marke Konzertreihe Peter-Paul Sebnitz

Der Komponist Johannes Matthias Michel wirkt als Kirchenmusikdirektor in Mannheim. Bekannt ist er u.a. durch seine jazzigen Orgelkompositionen, aber auch zahlreiche Chorstücke in dieser Stilrichtung stammen aus seiner Feder.

Mit seiner »JazzMesse« aus dem Jahr 2011 legt Michel eine sehr reizvolle Vertonung des lateinischen Messtextes – also der feststehenden Stücke des Gottesdienstes, wie »Kyrie«, »Gloria« oder »Credo« – und des »Vater unser« in 21 Sätzen in verschiedenen Jazzstilen vor: Von der Jazzballade über Bright Swing und Fast Swing bis zu Latin und experimentellen Passagen. Instrumental wird das Werk von einem JazzTrio aus Klavier, Bass und Schlagzeug begleitet – zu dieser Aufführung wird zusätzlich zum JazzTrio eine Gitarre das Klangspektrum bereichern. Der vierstimmige Chor hat die wichtigste Rolle im Werk und wird teilweise in bis zu acht Stimmen geteilt. Dazu tritt in zahlreichen Sätzen solistisch eine Jazzsängerin.

Jeder Satz hat eine klare stilistische Farbe. Man spürt den Dialog von Jazzchromatik, spätromantischen Wendungen aus der klassischen Musik und Kadenzen aus der Popularmusik, die manchmal miteinander korrespondieren, obwohl sie unterschiedliche Ursprünge haben: Die Verschiedenheit der Stile macht Michels »JazzMesse« zu einer sehr gelungenen und hörenswerten Komposition.

Konzertreihe MUSIK IN PETER-PAUL

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