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Aktuelles

19. Juni 2017 - LEIPZIG

LUTHERISCHER TAG 2017

500 Jahre Reformation im Festjahr und 150 Jahre Lutherisches Einigungswerk

Bild: Blick in die Nikolaikirche Leipzig
Bild: Blick in die Nikolaikirche

LEIPZIG - Das ‚Lutherische Einigungswerk‘, ein Werk der Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD) veranstaltet am Mittwoch, 21. Juni, in Leipzig den LUTHERISCHEN TAG. Das Thema lautet: „Die bleibende Bedeutung der lutherischen Reformation“. Die Tagung beginnt mit einem Bußgottesdienst um 11:00 Uhr in der Leipziger Nikolaikirche. Im Gottesdienst wirken u.a. Landesbischof Dr. Carsten Rentzing, der predigen wird, und Hans-Jörg Voigt (Dresden), Bischof der Selbstständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche, mit.

Um 13:00 hält Prof. Dr. Wolfgang Sommer (Neuendettelsau) den Festvortrag zum Thema „das Kirchenverständnis Martin Luthers und die Kirche von Heute und Morgen“ im Hörsaal 8 der Universität Leipzig (nahe Augustusplatz).

In diesem Jahr gedenkt das Lutherische Einigungswerk nicht allein des 500-jährigen Reformationsjubiläums, sondern auch seiner eigenen Gründung vor 150 Jahren. Es wurde damals unter dem Namen „Allgemeine Evangelisch-Lutherische Konferenz“ ins Leben gerufen als Plattform für die Zusammenarbeit von Lutheranern aus verschiedenen Kirchen in Deutschland und darüber hinaus.

Bild: Plakat Lutherischer Tag in Leipzig in der Nikolaikirche und in der Uni

Aus diesen Bemühungen sind sowohl die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands als auch der Lutherische Weltbund hervorgegangen. Das Lutherische Einigungswerk möchte helfen, die evangelisch-lutherischen Kirchen in Deutschland zu stärken, indem es für die bekenntnisgemäße Lehre des Evangeliums eintritt, gemeinsame kirchliche Interessen fördert und die Gemeinschaft untereinander pflegt.

Die Wahrnehmung von „Zersplitterung und Zertrennung“ innerhalb des Luthertums sei Anlass zur Buße, so die Initiatoren, als auch die Erfahrung eines Mangels an Erneuerung des Glaubens und der Kirche. So soll die Gemeinschaft an diesem Tag ermutigen und zu einem neuen Bewusstwerden lutherischer Identität führen.

Zum ersten Mal beteiligen sich am LUTHERISCHEN TAG der Martin-Luther-Bund in Sachsen, die Gesellschaft für Innere und Äußere Mission, die Selbstständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK), der Lutherische Konvent im Rheinland, die Kirchliche Sammlung um Bibel und Bekenntnis in Bayern, Westfalen und der Nordkirche.

Dr. Carsten Rentzing wurde im November letzten Jahres zum Präsidenten des Martin-Luther-Bundes gewählt. Die Bundesversammlung sprach ihm mit überwältigender Mehrheit ihr Vertrauen aus. Der sächsische Landesbischof nahm die Wahl zum 1. Januar 2017 an.

Lutherisches Einigungswerk der VELKD

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