Navigation überspringen

Aktuelles

5. Juli 2017

Ökumenische Andacht aus Anlass des Busunglücks

Gedenken an schweres Busunglück auf der A9 bei Münchberg am 3. Juli 2017

AKTUELLE: Ökumenische Andacht am 8. Juli in der Unterkirche der Dresdner Frauenkirche

DRESDEN - Als Ausdruck der Betroffenheit und Zeichen der Gemeinschaft laden die evangelischen und katholischen Kirchen unter Mitwirkung des Freistaates Sachsen zu einer Ökumenischen Andacht ein.

Diese findet am Sonnabend, 8. Juli, um 14:30 Uhr in der Unterkirche der Frauenkirche Dresden statt. Zugang erhalten die Gäste über den Eingang F.

Die Andacht wird gestaltet von Landesbischof Dr. Carsten Rentzing und Domdekan Klemens Ullmann in Vertretung von Bischof Heinrich Timmerevers. Generalsuperintendent Martin Herche (EKBO), Frauenkirchenpfarrer Sebastian Feydt und Ministerpräsident Stanislaw Tillich wirken mit.

Die Andacht richtet sich an die vom tragischen Unfall betroffenen Familien ebenso wie an alle, die gemeinsam ein Zeichen der Anteilnahme setzen wollen.

Frauenkirche Dresden

 

Landesbischof Dr. Rentzing gedenkt der Verkehrstoten (4. Juli 2017)

Bild: Kerzen in der Autobahnkirche in Wilsdruff bei Meißen

DRESDEN - Angesichts der schrecklichen Bilder über das Busunglück in Oberfranken mit sächsischen Reisenden und so vielen Toten und Verletzten, zeigte sich Landesbischof Dr. Carsten Rentzing über das Inferno betroffen. Er äußerte sein Beileid und schloss Opfer wie Angehörige in die Fürbitte ein. „Leider begleiten uns fast täglich Meldungen von entsetzlichen Schicksalen auf den Straßen und gerade dann, wenn sich Menschen in den Sommerurlaub auf den Weg machen, um unbeschwert eine erholsame Zeit zu verbringen“, sagte Dr. Rentzing mit Blick auf den Ferienanfang.

Er hoffe und wünsche, dass der Weg der Menschen behütet sei und rief die Kirchgemeinden auf, in dieser Zeit vor Gott für eine sichere Reise zu bitten. Dr. Rentzing macht auf die Bedeutung der Autobahnkirchen entlang der Schnellstraßen für Rast und Besinnung aufmerksam. „Vielleicht holt uns ein bewusster Halt nach gefahrenvoller Situation und erlebter Bewahrung als Mahnung für die Begrenztheit unseres Tuns herunter in den unverstellten Blick auf das eigentliche Leben und das Glück, um es dankbar zu leben“, so der Landesbischof.

Schriftgrösse
[A]
[A]
[A]
Link-Tipps