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Aktuelles

12. September 2017

Kirchgemeindestrukturen in der Diskussion – auf dem Weg zur Entscheidung

Über Kirchgemeindestrukturen soll im Frühjahr 2018 entschieden werden

Bild: Rege Nachfrage nach Vorstellung der Gemeinde-Modelle (Foto: evlks, KOE)

DRESDEN – Derzeit finden auf dem Gebiet der sächsischen Landeskirche drei von sechs regionalen Veranstaltungen für haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende in Kirchgemeinden und Kirchenbezirken sowie interessierte Gemeindeglieder statt, in denen verschiedene Modelle für Kirchgemeindestrukturen vorgestellt werden.

Bild: Im Podium wurden verschiedene Gemeinde-Modelle vorgestellt (Foto: evlks, KOE)
Erläuterungen verschiedener Gemeinde-Modelle

Nach den Anmeldungen bewegt sich die Teilnahme jeweils zwischen über 200 und 400 Interessenten. Die erste Veranstaltung fand am 11. September im vogtländischen Rodewisch statt, an dem auch Landesbischof Dr. Carsten Rentzing, Synodalpräsident Otto Guse, Vertreter des Landeskirchenamtes sowie zahlreiche Synodale teilnahmen.

Hintergrund dieser abendlichen Veranstaltungen, die in den nächsten Tagen noch für Leipzig, Löbau, Chemnitz, Dresden und Döbeln geplant sind, ist das von der Kirchenleitung im Oktober 2016 beschlossene Konzept „Kirche mit Hoffnung in Sachsen“, das der Landessynode im Frühjahr 2017 vorlag. Mit der Drucksache 119 hat die Landessynode einen Entscheidungsfindungsprozess zur Strukturreform beschlossen, indem die von Synode angeregte Diskussion in die Breite getragen werden soll.

Bild: Interessierte Zuhörer im Ratskeller in Rodewisch (Foto: evlks, SCH)
Aufmerksame Reihen im Ratskeller in Rodewisch

Neben der Erläuterung des Papiers „Kirche mit Hoffnung in Sachsen“ durch Vertreter des Landeskirchenamtes, werden auch das sogenannte „Pfarrei-Modell“, das „Modell der 28-33 Kirchenbezirke“ und das Hannoversche Modell – vorgestellt und diskutiert.

Das Ziel der Veranstaltungen ist es, dass Haupt- und Ehrenamtliche in Kirchgemeinden und Kirchenbezirken, Mitglieder der Landessynode und Vertreter des Landeskirchenamtes miteinander darüber ins Gespräch kommen, welche Strukturen für die Kirche vor Ort sinnvoll und zukunftsfähig sind. Die Landessynode hat sich selbst das Ziel gesetzt, im Frühjahr 2018 über die Kirchgemeindestrukturen zu entscheiden. Nach Rodewisch wird zu weiteren Diskussionsrunden am 12. September in die Leipziger Peterskirche, am 13. September in die Löbauer St. Nikolaikirche, am 16. Oktober in die Chemnitzer St. Markuskirche, am 17. Oktober in das Haus der Kirche /Dreikönigskirche in Dresden und am 18. Oktober in die Döbelner St. Nikolaikirche jeweils um 18:30 Uhr eingeladen.

Strukturreform (Hintergrund, Modelle und Materialien)

Bild: Blick in den Saal des Ratskellers in Rodewisch (Foto: evlks, KOE)
260 Teilnehmende an der ersten Veranstaltung im Ratskeller in Rodewisch am 11. September


Bildgalerie: Diskussion über Kirchgemeindestrukturmodelle in der Leipziger Peterskirche am Abend des 12. September 2017 mit 370 Teilnehmenden

Bildgalerie: Diskussion über Kirchgemeindestrukturmodelle in der Löbauer Nikolaikirche am Abend des 13. September 2017 mit fast 300 Teilnehmenden

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