20. Juni 2005
Oberlandeskirchenrat Hans Dietrich Knoth geht in den Ruhestand
Ehrenamtlich ist er seit 1993 Mitglied des sächsischen Verfassungsgerichtshofs

Oberlandeskirchenrat Hans Dietrich Knoth
DRESDEN – In einer Grußstunde im Evangelisch-Lutherischen Landeskirchenamt Sachsens wurde am 20. Juni 2005 Oberlandeskirchenrat Hans Dietrich Knoth (60) nach 38jähriger Tätigkeit in der Landeskirche in den Ruhestand verabschiedet.
Knoth war seit März 2003 im Landeskirchenamt als Dezernent für Grundstücke, Liegenschaften und landeskirchliche Baufragen zuständig und tritt seinen Ruhestand Anfang Juli dieses Jahres an.
Hans Dietrich Knoth wurde 1944 im erzgebirgischen Dippoldiswalde geboren und ging nach seiner Schulzeit in den kirchlichen Verwaltungsdienst. Von Dresden aus absolvierte er von 1963 bis 1967 die juristische Ausbildung für den höheren kirchlichen Verwaltungsdienst in Naumburg/Saale. Nach seiner 1. Prüfung durchlief er sein Referendariat in der Kirchenamtsratsstelle und einer Rechtsanwaltskanzlei im damaligen Karl-Marx-Stadt, beim Landeskirchenamt in Dresden und bei der Inneren Mission in Radebeul. Mit Abschluss der zweiten Prüfung kam Knoth 1970 in den Probedienst nach Karl-Marx-Stadt und war von 1971 bis Ende 1974 als Kirchenrat in der Kirchenamtsratsstelle tätig. 1975 wurde er zum Kirchenamtsrat in Zwickau berufen und leitete bis 1988 die dortige Kirchenamtsratsstelle. Anschließend kehrte Knoth in gleicher Funktion nach Karl-Marx-Stadt zurück und erhielt 1990 die Amtsbezeichnung Oberkirchenrat. Die Kirchenamtsratsstelle in Chemnitz ist für Verwaltungsabläufe und rechtliche Fragen in sechs Kirchenbezirken zuständig.
Nach der Wahl und Ernennung von Knoth zum Oberlandeskirchenrat und damit Mitglied des Landeskirchenamtes durch die Kirchenleitung begann er seinen Dienst in Dresden Anfang März 2003.
Als seinen Nachfolger hat die Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens den Leipziger Kirchenamtsrat, Oberkirchenrat Jörg Teichmann (44), in das Landeskirchenamt berufen. Sein Dienstantritt in Dresden erfolgt am 1. September 2005.
Hans Dietrich Knoth ist seit 1993 Mitglied des sächsischen Verfassungsgerichtshofs, in den er kürzlich erneut nach Ablauf der neunjährigen Legislatur gewählt wurde.(20.6.5)


