25. Juli 2005
Landeskirche unterstützt Überschwemmungs-Opfer in Rumänien
Jahrhunderthochwasser in Rumänien zerstörte Existenz von Tausenden

Typische Zerstörungen an Häusern im Überflutungsgebiet Ost-Rumäniens (Foto: Katastrophenhilfe)
DRESDEN - 10.000 Euro sind seitens der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens für die Opfer der schweren Überschwemmungen im Osten Rumäniens zur Verfügung gestellt worden. Die Landeskirche folgt damit einem Aufruf der Diakonie Sachsen und der Diakonie Katastrophenhilfe, den betroffenen Menschen der Jahrhundertflut zu helfen. Angesichts der Verwüstungen, die gerade in Sachsen an das Elbehochwasser und der zerstörerischen Wucht der Zuflüsse im Jahre 2002 erinnern, bedarf es in dieser europäischen Region umso größerer Anstrengungen, um den Menschen erste Hilfe und Perspektive zu geben.

Nach der Flut ist alles mit Schutt und Schlamm bedeckt
Nachdem erst im April diesen Jahres der Westen Rumäniens von einer verheerenden Flut heimgesucht worden war, zerstörten in den letzten Wochen heftige Regenfälle im Osten des Landes hunderttausende Hektar Ackerland. Ein Großteil der Ernte ist zerstört und über 14.000 Wohnhäuser und Bauernhöfe stehen unter Wasser. Mehr als 12.000 Menschen mussten evakuiert werden. Die Behörden sprechen von den schlimmsten Überschwemmungen seit mehr als 100 Jahren.
Seitens der Diakonie Katastrophenhilfe (Stuttgart), die Sofortmaßnahmen veranlasst und koordiniert, wurden bereits 50.000 Euro zur Verfügung gestellt. In Rumänien sind Partnerorganisationen derzeit dabei, Betroffenen Lebensmittel, Trinkwasser, Medikamente, Kleidung und Hygiene-Artikel zur Verfügung zu stellen.
Für eine nachhaltige und dringend notwendige Ergänzung dieser Maßnahmen bittet die Landeskirche und die Diakonie Sachsen um weitere Spenden auf das Konto 100 100 100 bei der Landeskirchlichen Kreditgenossenschaft Sachsen eG –LKG; BLZ 850 951 64 unter dem Kennwort: „Überschwemmung Osteuropa“. Diese Gelder kommen in bewährter Weise und auf schnellem Wege über die Katastrophenhilfe in die Gegenden und an die Personen, die der Hilfe am dringendsten bedürfen.(24.7.5)


