Navigation überspringen

Aktuelles

22. Oktober 2005 - DRESDEN

Die Frauenkirche zu Dresden. Werden - Wirkung - Wiederaufbau

Ausstellung im Stadtmuseum vom 22. Oktober 2005 bis zum 31. Dezember 2010

Bild: Wappenscheibe des Dresdner Ratsherren Michael Ayrer, 1626
Wappenscheibe des Dresdner Ratsherren Michael Ayrer, 1626

DRESDEN - Ab dem 22. Oktober präsentieren das Stadtmuseum Dresden und die Stiftung Frauenkirche die Ausstellung „Die Frauenkirche zu Dresden. Werden – Wirkung – Wiederaufbau“ im Stadtmuseum Dresden. Es ist die aktuell umfangreichste Ausstellung über den Wiederaufbau und veranschaulicht die Wurzeln des Kirchenbaus in der 800jährigen Stadtgeschichte. Anhand zeitgenössischer Dokumente werden die Planung und Ausführung des barocken Kuppelbaus verdeutlicht. Gleichzeitig wird die über die Zerstörung hinausgehende Wirkungsgeschichte der Kirche ins Bewusstsein gerufen und das Bauwerk über die Zeiten hinweg bis hin zum Wiederaufbau in seinen vielfältigen kirchlichen, sozialen und kulturellen Bezügen dargestellt.

Ausgangspunkt ist die Darstellung des romanischen und gotischen Vorgängerbaus, seine Einbindung in das Stadtgefüge sowie seine Ausstattung und Nutzung als Grablege. Im Hauptraum sind die einzigartigen Planungen George Bährs und Dokumente der Bauausführung zu sehen; diese werden ergänzt durch selten präsentierte Dokumente zur Geschichte der Erhaltung des Kirchenbaues. Die Rezeption des Bauwerkes in der bildenden Kunst und in der Stadtplanung nach seiner Zerstörung ist an ausgewählten Beispielen dargestellt – und auch das reiche religiöse und musikalische Leben in der Frauenkirche bis 1945 wird vermittelt.

Bild: George Bähr, Längsschnitt durch den Innenraum der Dresdner Frauenkirche, 1726
George Bähr, Längsschnitt durch den Innenraum der Dresdner Frauenkirche, 1726

Eingeleitet durch die wichtigsten Dokumente aus der Zeit des Neuanfangs seit 1989 führt der Weg abschließend in das „Baubüro Frauenkirche“. Der Besucher erhält hier einen Eindruck von der Leistung der Architekten und Bauingenieure, der Kunsthistoriker, Restauratoren, Handwerker und bildenden Künstler, die in großer Treue zum Original das Gemeinschaftswerk vollbrachten, das erst durch Spenden aus aller Welt ermöglicht wurde.

Die Frauenkirche zu Dresden war einst der bedeutendste steinerne Kuppelbau nördlich der Alpen. Nach einem Bombardement der Stadt  war die Kirche am 15. Februar 1945 in sich zusammengesunken. 45 Jahre lang galt die Ruine als Mahnmal gegen Krieg und Machtmissbrauch. In all dieser Zeit haben die Dresdner Bürger seine Wiedererrichtung nie aus den Augen verloren. Bereits 1945 wurden vorbereitende Schritte dazu unternommen, die schließlich in der Bürgerinitiative „Ruf aus Dresden“ vom 13. Februar 1990 mündeten.(Stadtmuseum, 20.10.5)
            
Stadtmuseum Dresden

Erster Öffnungstag:
22. 10. 2005, freier Eintritt und 10:00 Uhr Begrüßung der Dresdner Bürger und Ihrer Gäste durch Herrn Dr. Werner Barlmeyer, Direktor des Stadtmuseums Dresden

Öffnungszeiten:
täglich 10:00 bis 18:00 Uhr, Freitag 12:00 bis 20:00 Uhr, montags geschlossen 

Sonderöffnungszeiten:
 
Sa., 29.10.2005, 10:00 bis 20:00 Uhr
So., 30.10.2005, 10:00 bis 24:00 Uhr
Mo., 31.10.2005, 10:00 bis 18:00 Uhr

Eintritt: 3 € / 2 €

Führungen:
Rundgänge durch die Ausstellung jeweils samstags 15:00 Uhr und sonntags 11:00 Uhr

Schriftgrösse
[A]
[A]
[A]
Link-Tipps