Navigation überspringen

Aktuelles

12. November 2005

Eröffnung der Haus- und Straßensammlung in der sächsischen Landeskirche

Vor allem im Bereich der Pflegeberufe mangelt es an Ausbildungsplätzen

Bild: Klassenzimmer bei Ausbildung zum Pflegeberuf

RADEBEUL -  Mit einer Auftaktveranstaltung am 11. November in der Passage des Dresdner World-Trade-Centers hat die diesjährige Herbstsammlung der Diakonie Sachsen begonnen. Bis zum 20. November sammeln freiwillige Helfer in den Kirchgemeinden und Mitarbeiter verschiedener Einrichtungen während der Haus- und Straßensammlung der sächsischen Landeskirche für Berufsbildende Schulen der Diakonie. Schülerinnen und Schüler dieser Schulen haben am World-Trade-Center um 14:00 Uhr ihre Ausbildung der Öffentlichkeit vorgestellt und Perspektiven dargestellt. An der Eröffnungsveranstaltung nahmen Diakoniedirektor Christian Schönfeld, Babett Bitzmann, Referentin für Bildung bei der Diakonie Sachsen, Frau Kneppner, Leiterin der Krankenpflegeschule des Diakonissenkrankenhauses und Superintendent Hartmut Rau (Kirchenbezirk Dresden Mitte) teil.

Die berufsbildenden Schulen, für die der Erlös bestimmt ist,  bilden junge Menschen für die unterschiedlichsten Bereiche sozialer Arbeit aus. Neben den bereits bestehenden Schulen für Altenpflege, Heilerziehungspflege, Sozialwesen und Krankenpflege gibt es seit Beginn des letzten Schuljahres vier weitere Berufsfachschulen an denen staatlich anerkannte Altenpflegerinnen und -pfleger ausgebildet werden.
Da es vor allem im Bereich der Pflegeberufe im Osten an Ausbildungsstätten mangelt, kommt diesen Schulen eine außerordentlich hohe Bedeutung zu: "Zum einen sorgen sie dafür, dass junge Menschen die Chance  auf einen hochqualifizierten Ausbildungsplatz erhalten und hier in Sachsen bleiben können, zum anderen werden sie dazu beitragen, den eklatanten Fachkräftemangel, den wir trotz der hohen Arbeitslosigkeit im Bereich der Pflege haben, abzumildern. Unsere Schulen sind also Orte der Zuversicht und nicht nur für die Diakonie von unschätzbarem Wert", sagt Christian Schönfeld, Direktor der Diakonie Sachsen.
Doch es werden noch erhebliche Mittel zur Anschubfinanzierung dieser Schulen gebraucht: Jeder neue Ausbildungsgang muss über vier Jahre hinweg vom Schulträger komplett selbst finanziert werden, da der Freistaat erst nach Ablauf dieser Wartefrist Zuschüsse zahlt.  Damit die Schulen diese harte Zeit überstehen, sollen ihnen die im Herbst gesammelten Erlöse zufließen.(11.11.5)

Schriftgrösse
[A]
[A]
[A]
Link-Tipps