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Aktuelles

30. Januar 2006

Suche nach Sachsens besten Gemeindebriefen beginnt

Zu gewinnen gibt es viele nützliche Sachpreise für die Macher

Bild: Auswahlfächer einiger Gemeindebriefe
Angebotsfächer aus Inhalt und Form ist vielfältig

LEIPZIG – Über 800 Gemeindebriefredaktionen haben jetzt die Chance, sich ihre Arbeit im Rahmen des ersten „Sächsischen Gemeindebriefpreises 2006“ auszeichnen zu lassen. Da sich die Auflage der meisten Gemeindebriefe, -blätter und lokalen Kirchennachrichten mindestens nach der Zahl der evangelischen Haushalte richtet, ist von über 500.000 Exemplaren auszugehen. Das heißt, dass meist im Zweimonatsrhythmus in Sachsen ein in der Öffentlichkeit wenig wahrgenommener publizistischer Riese in Erscheinung tritt. Anlass für den Gemeindebriefwettbewerb ist der 60. Geburtstag der evangelischen Wochenzeitung „Der Sonntag“ in Leipzig, der sich in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Medienverband in Sachsen (EMV) eine Preisverleihung zum Gemeindebibeltag in Crimmitschau am 18. Juli vorgenommen hat. Der Gemeindebriefpreis will eine Form von Publizistik würdigen, die nach Ansicht der Initiatoren für die Kommunikation in der Gemeinde unverzichtbar ist.

Beim ersten sächsischen Gemeindebriefpreis werden bis zum 31. März 2006 besonders gelungene und Beispiel gebende Gemeindebriefe von Kirchgemeinden der sächsischen Landeskirche gesucht. Zu gewinnen gibt es nützliche Sachpreise für Gemeindebriefe und deren Macher. Grundlage der Bewertung werden die Ausgaben zu Weihnachten 2005 und Ostern 2006 sein. Zudem will die Zeitung „Der Sonntag“ Gewinnergemeinden mit Gemeindeporträts vorstellen.
Begleitet wird der Wettbewerb in der Wochenzeitung zusammen mit dem Medienverband durch eine Serie mit Tipps und Hinweisen zu Gemeindebriefarbeit. So soll es um die Gestaltung von Terminübersichten, Titeln und die Verteilung gehen sowie um Möglichkeiten und Umgang mit Anzeigenwerbung.

Um einen besseren Überblick über die sächsische Gemeindebrieflandschaft zu erhalten, verschickt der Evangelische Medienverband mit der Ausschreibung auch Fragebögen zu technischen Daten rund um den Gemeindebrief. Wie oft erscheint er, in welchem Umfang, zu welchen Kosten? Wer macht den Gemeindebrief, trifft sich die Redaktion regelmäßig? Wann ist Redaktionsschluss? Wie kommt der Inhalt auf das Papier? Wird professionell gedruckt und gesetzt oder läuft der Pfarramtskopierer heiß? Und schließlich: Wie kommt das Produkt zu den Leserinnen und Lesern? Bezahlen sie es im Abo, mit einer Spende oder pro Exemplar?
Der Gemeindebriefpreis will helfen, mit der Anerkennung kleiner lebendigen Zeitungen einen Anreiz für gute Ideen und Spaß für andere Gemeindebriefredaktionen  zu geben. Unterlagen zum Gemeindebriefpreis sowie den Fragebogen erhalten die Kirchgemeinden in den nächsten Tagen vom Evangelischen Medienverband zugesandt.

Weitere Informationen zum Gemeindebriefpreis:
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