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Aktuelles

19. Juli 2006

Diakonie: Spendenbereitschaft in Sachsen für Hilfsprojekte weiterhin hoch

Jahresergebnisse 2005 bei „Brot für die Welt“ und Diakonie Katastrophenhilfe

Bild: Plakat Aktion Stollenpfennig im Rahmen von Brot für die Welt

RADEBEUL - "Brot für die Welt", die Spendenaktion der evangelischen Landes- und Freikirchen in Deutschland, hat 2005 bundesweit 54,7 Mio Euro für nachhaltige Projekte der Entwicklungszusammenarbeit in den Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas erhalten. Auf dem Konto der Diakonie Sachsen gingen mit 1,07 Mio Euro etwa 60.000 Euro weniger ein als 2004. Die Gelder kamen vor allem aus den evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden und von Privatpersonen. Im Ergebnis enthalten sind 25.293 Euro aus der 12. Aktion "Stollenpfennig", einem spezifisch sächsischen Teil von "Brot für die Welt".

Als sensationell ist die Spendensumme zu bezeichnen, die 2005 für die Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe auf dem entsprechenden Konto der Diakonie Sachsen einging. Knapp 1,24 Mio Euro konnten den Menschen in den Katastrophengebieten Südasiens, Irans, Osteuropas, Mittelamerikas, Afrikas und Pakistans für Nothilfe- und Wiederaufbaumaßnahmen zur Verfügung gestellt werden. Insgesamt ist damit die Spendenbereitschaft zur Unterstützung nachhaltiger Projekte von "Brot für die Welt" und Diakonie Katastrophenhilfe in Sachsen weiterhin sehr hoch. Die Diakonie Sachsen dankt allen Spenderinnen und Spendern für das erwiesene Vertrauen.

Bild: Werbung für Diakonie Katastrophenhilfe

"Dass helfen und genießen zusammengehen", darauf verweist die Sprecherin von "Brot für die Welt" in Sachsen, Jutta Berndt, im Zusammenhang mit der Aktion "CaféPlus". "Seit Jahren sinken die Kaffeepreise durch gezielte Überproduktion von Rohkaffee. Vor allem kleine Produzenten sollen so vom Markt verdrängt werden. Weltweit sind damit etwa 1,5 Mio Menschen in ihrer Existenz bedroht. Die Preise, die Kleinerzeuger für ihre Ware erhalten, decken weder die Produktionskosten noch kann davon der Lebensunterhalt einer Familie gesichert werden."

"Brot für die Welt" unterstützt seit vielen Jahren den Fairen Handel und hat vor einiger Zeit einen "eigenen" Kaffee (CaféPlus) auf den deutschen Markt gebracht. "CaféPlus" ist eine Mischung hochwertiger Kaffeesorten, die von mehreren tausend Kleinbauern aus Guatemala, Peru, Mexiko, Uganda und Tansania biologisch angebaut werden.
Der Vorstand der Diakonie Sachsen hat in seiner Sitzung am 13. Juli 2006 beschlossen, ab sofort bei Veranstaltungen in der Geschäftsstelle nur noch fair gehandelten Kaffee und Tee auszuschenken. Er folgt damit der Botschaft der 25. Landessynode der Ev.-Luth. Landeskirche "Wirtschaften im Dienst des Lebens".(DW-19.7.6)

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