Navigation überspringen

Aktuelles

3. August 2006

Neue Landespfarrerin der Frauenarbeit mit Dienstbeginn im September

Pfarrerin Antje Hinze übernimmt die Nachfolge von Landespfarrerin Angela Lau

Bild: Pfarrerin Antje Hinze

DRESDEN - Pfarrerin Antje Hinze (45) aus Otterwisch bei Grimma tritt ab 1. September 2006 ihren Dienst als Landespfarrerin für die Kirchliche Frauenarbeit in der sächsischen Landeskirche an. Sie folgt Landespfarrerin Angela Lau, die Ende Juli ihren Dienst nach über sechs Jahren beendete und eine Pfarrstelle im mittelsächsischen Colditz übernahm. Die feierliche Einführung von Hinze als Landespfarrerin erfolgt am 23. September im Rahmen eines Gottesdienstes in der Dresdner Diakonissenhauskirche während der traditionellen Herbsttagung der Kirchlichen Frauenarbeit. Die landeskirchliche Pfarrstelle ist auf sechs Jahre befristet.

Hinze ist 1961 in Halle geboren und kam über eine Zwischenstation in Merseburg mit der Familie nach Hoyerswerda, wo sie 1980 ihr Abitur machte. Während der Zeit Ihres besonderen Engagements in der Evangelischen Jugend entschied sie sich nach der Schulzeit für ein Theologiestudium. Hinze studierte zunächst am Katechetischen Oberseminar in Naumburg, bevor sie 1985 zum Theologischen Seminar nach Leipzig wechselte und 1989 ihr 1. Theologische Examen ablegte. Nach der zweijährigen Vorbereitungszeit und dem 2. Examen wurde sie 1992 in Otterwisch ordiniert, wo sie bis jetzt den Pfarrdienst versieht. Hinze ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne.

Pfarrerin Antje Hinze ist seit Jahren in verschiedenen Frauengruppen aktiv und organisierte die Rogate-Frauentreffen im Kirchenbezirk. Sie nahm an Langzeitfortbildungen zu Feministischer Theologie auf EKD-Ebene teil und war fünf Jahre im Vorstand des Konventes Evangelischer Theologinnen in der BRD. Ihre Aufgabe als Landespfarrerin wird es sein, den Kontakt zu kompetenten Gesprächspartnern im kirchlichen, ökumenischen und gesellschaftlichen Umfeld zu suchen. Zusammen mit der Landesleiterin der Kirchlichen Frauenarbeit, Bettina Dörfel, leitet sie die Kirchliche Frauenarbeit in Sachsen und organisiert Bildungsveranstaltungen, Tagungen und Frauentreffen auf landeskirchlicher Ebene. Die Frauenarbeit ist in kirchlichen und gesellschaftlichen Verbänden und Gremien vertreten. 58 Prozent der Gemeindeglieder der Landeskirche sind Frauen, von denen über 40.000 ehrenamtlich tätig sind.

Schriftgrösse
[A]
[A]
[A]
Link-Tipps