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Aktuelles

9. September 2006

Sonntag der Diakonie – Motto: „Stärken und Stützen“

Sammlung für Frühförder- und Beratungsstellen sowie Heilpädagogische Kindertagesstätten

Bild: Titelbild mit Mann und Kind auf Faltblatt zur Aktion

DRESDEN – Aufgrund des bundesweit stattfindenden „Sonntags der Diakonie“ am 10. September sind in den sonntäglichen Gottesdiensten die Kollekten für die Arbeit der Diakonie bestimmt. Er steht in diesem Jahr unter dem Motto „Stärken und Stützen“ und soll mit der Sammlung die Arbeit mit Eltern in Frühförder- und Beratungsstellen sowie in Heilpädagogischen Kindertagesstätten unterstützen.
Der Direktor der Diakonie Sachsen, Oberkirchenrat Christian Schönfeld, wird in der Riesaer Trinitatiskirche zum Gottesdienst um 9:30 Uhr, in dem auch die neuen Auszubildenden der Altenpflege vorgestellt werden, predigen. Schönfeld erklärt die Problematik, die hinter dem Thema des Diakonie-Sonntags steht: "Eltern und Geschwister von Kindern mit Behinderungen sehen sich oft mit unerwarteten Lebensperspektiven konfrontiert, die es ihnen erschweren, sich auf ihre Kinder als Geschenke Gottes einzulassen".

Die Diakonie Riesa-Großenhain veranstaltet einen regelrechten Festtag, der mit einem Gottesdienst in der Großenhainer Marienkirche beginnt und anschließend auch dem Tag des offenen Denkmals Rechnung trägt. Verschiedene unter Denkmalschutz stehende Gebäude befinden sich im Besitz der Diakonie, so unter anderem das Eckhardt-Haus in Großenhain. Wegen gleich dreier Jubiläen wird zu einem reichhaltigen Programm eingeladen: Das 10-jährige des Familienzentrums, das jeweils 15-jährige der Diakonie-Sozialstation in Riesa und der Förderschule „Johanne Nathusius“ in Skäßchen. Musikalisch wird das Diakoniefest vom Posaunenchor der Marienkirche und dem „Comedian-Harmonists-Revival-Chor“ umrahmt, es gibt vielfältige Möglichkeiten für Klein und Groß einen spannenden Tag in der Orangerie in Großenhain zu verbringen.

Landesweit sind für den Diakonie-Sonntag die Diakonie-Stationen ermutigt worden, durch regionale Aktionen jeweils auf ein lokales Problem aufmerksam zu machen. So gibt es in der Klosterkirche in Zittau um 14:00 Uhr einen Gottesdienst zum Thema „Armut“. Zusammen mit einem Vertreter der Diakonie, dem Verein „Frauen helfen Frauen“ und dem „Zittauer Arbeitskreis für soziale Gerechtigkeit“ (Zak) haben die Verantwortlichen einen speziellen Gottesdienst geplant. Neben der Predigt wird zum Beispiel durch Pantomime materielle und immaterielle Armut dargestellt. Ziel soll sein, dass die Gottesdienstbesucher für die „Verschiedenartigkeit und die teilweise Unsichtbarkeit von Armut“ sensibilisiert werden.

In Dresden wird im Foyer der Dreikönigskirche am Sonntag um 14:00 Uhr das Behindertencafé „Auf und Ab“ des Ambulanten Behindertenzentrums (ABZ) eröffnet. Das Café steht dann in der Woche nachmittags von 14:00 bis 19:00 Uhr für Menschen mit und ohne Behinderung offen. Für den Leiter des ABZ, Diplom-Sozialarbeiter Andree Reininger, ist das neue Angebot eine Erweiterung und Neuausrichtung der Begegnungsstätte. Menschen mit Behinderung werden Espresso kochen und Milchschaum schlagen, ganz im Einklang mit der Zielsetzung des ABZ: Hilfe zur Selbsthilfe. Ein gemütlicher Rahmen zum Zusammensetzen, Austauschen und gemeinsam Spielen soll geschaffen werden, der aber auch Raum für professionelle Beratung lässt.(8.9.6)

Spenden für die Elternarbeit an Diakonisches Werk Sachsen,
Landeskirchliche Kreditgenossenschaft Sachsen -LKG,
BLZ 85095164, K.-Nr. 100030004, Kennwort: Elternarbeit. 

"Stärken und stützen"

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