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Aktuelles

17. April 2007

Zwei Mitglieder des Landeskirchenamtes gehen in den Ruhestand

Bild: Tisch mit Frau Leuthold, Herrn Nötzold, weiterhin Landesbischof links sitzend
Verabschiedung, 18. April, Landesbischof (l.) hielt die Schlussandacht, Kirchenamtsrat J. am Rhein(r. stehend)

Oberlandeskirchenrätin Hannelore Leuthold

Bild: Porträt OLKRn Hannelore Leuthold
Hannelore Leuthold

Die für das Dienst und Arbeitsrecht sowie Personalangelegenheiten im Landeskirchenamt zuständige juristische Dezernentin, Oberlandeskirchenrätin Hannelore Leuthold (60), wird zum Ende dieses Monats in den Ruhestand treten. Nachfolgerin wird die promovierte Juristin im Landeskirchenamt, Jördis Bürger, die wegen ihres Mutterschafts-Urlaubes erst später den Aufgabenbereich übernehmen wird.

Leuthold war zunächst als Referentin und seit 1996 als Mitglied des Landeskirchenamtes für die dienst-, arbeits- und versorgungsrechtlichen Belange der Kirchenbeamten und Pfarrer sowie der privatrechtlich angestellten Mitarbeiter in der Landeskirche verantwortlich. Sie gehörte seit 1991 ununterbrochen der Arbeitsrechtlichen Kommission der Landeskirche als Vertreterin der Dienstgeberseite an. 1999 erfolgte die Berufung zum Mitglied der sächsischen Kirchenleitung.

Hannelore Leuthold wurde am 5. April 1947 in Dresden geboren und hatte nach dem Abitur und einer einjährigen Tätigkeit als Verwaltungspraktikantin 1966 die Möglichkeit, die Ausbildung für den höheren kirchlichen Verwaltungsdienst in Naumburg/Saale beginnen zu können. Nach der I. Prüfung 1970 durchlief sie die Referendariatszeit in der Kirchenamtratsstelle Leipzig, beim Amt für Innere Mission in Radebeul und im Landeskirchenamt in Dresden.
Mit Bestehen der II. Prüfung für den höheren kirchlichen Verwaltungsdienst begann 1973 ihre Laufbahn als Kirchen-Assessorin im Landeskirchenamt, bevor Leuthold 1975 Kirchenrätin und 1983 Oberkirchenrätin wurde.

Oberlandeskirchenrat Peter Nötzold

Bild:Porträt OLKR Peter Nötzold
Peter Nötzold

Der für die Aus- und Fortbildung der Theologen und Prädikanten im Landeskirchenamt zuständige theologische Dezernent, Oberlandeskirchenrat Peter Nötzold (63), wird zum Ende dieses Monats in den Ruhestand treten. Das Ausbildungsdezernat wird künftig mit dem Personaldezernat verbunden, in das voraussichtlich im Herbst dieses Jahres der bisherige Landesjugendpfarrer Karl Ludwig Ihmels als Referent wechselt.

Nötzold war seit 1994 Mitglied des Landeskirchenamtes und zu seinem Aufgabengebiet gehörte auch der Kontakt zur theologischen Fakultät in Leipzig. Außerdem war er als Gebietsdezernent für die Kirchgemeinden und Kirchenbezirke in den Bereichen Chemnitz und Zwickau zuständig. Seit 1995 ist er berufenes Mitglied der Kirchenleitung.

Peter Nötzold wurde am 7. April 1944 in Zwickau geboren und absolvierte seine spätere Schulzeit im Moritzburger Proseminar, um nach dem kirchlichen Abitur 1962 das Theologiestudium am Theologischen Seminar in Leipzig aufzunehmen. Er war anschließend seit 1967 Assistent für Neues Testament an der kirchlichen Hochschule.
Nach seinem zweijährigen Vorbereitungsdienst und mit Abschluss des II. Theologischen Examens wurde Nötzold 1971 in der Kirchgemeinde Markkleeberg-Großstädteln ordiniert, wo er noch ein Jahr als Pfarrer Dienst tat.

Von 1972 bis 1974 war er Studieninspektor am Predigerkolleg St. Pauli in Leipzig und übernahm danach die 2. Pfarrstelle in der Paul-Gerhardt-Kirchgemeinde in Leipzig-Connewitz. Neben seinem 20-jährigen Verkündigungsdienst in dieser Gemeinde war er ab 1990 Vertreter des Superintendenten (Leipzig-Ost) bevor er 1994 in das Landeskirchenamt in Dresden berufen wurde.

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