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Aktuelles

20. April 2007

Frühjahrstagung der 25. Landessynode in Dresden vom 20. bis 23. April

Synodaltagung unter dem Thema "Mut zur Mission"

Dreikönigskirche
Dreikönigskirche/Haus der Kirche

DRESDEN – Die Evangelisch-Lutherische Landessynode Sachsens hat ihre Beratungen zur Frühjahrstagung 2007 in der Dreikönigskirche/Haus der Kirche in Dresden am 20. April aufgenommen. Die 80 Mitglieder der Landessynode als Vertreter der sächsischen Kirchgemeinden wollen sich an den vier Tagen bis zum 23. April unter dem Motto "Mut zur Mission" Zukunftsfragen der Kirche zuwenden. Die Frühjahrstagung ist traditionell eine "Themensynode", wo in diesem Jahr von Vorträgen, Workshops und Seminaren Ermutigung und Impulse ausgehen sollen, wie die christliche Botschaft unter die Mensche gebracht werden kann.
Mit der Vorbereitung auf diese Frühjahrstagung begann auch für die 25. Landessynode das letzte Jahr ihrer sechsjährigen Legislatur.

In drei Referaten werden am Sonnabend Theologen aus Hannover, Paderborn und Hermannsburg in Bayern aus jeweils ihrer Sicht die Landessynodalen in das Thema einstimmen, bevor sich drei Gesprächsgruppen mit den Impulsen inhaltlich auseinandersetzen. Am Nachmittag sind 13 Workshops und Seminare geplant, die sich mit der Öffnung von Kirchen, mit Spiritualität, Seelsorge, Kommunikation, Missionsprojekten und dem authentischen Reden und Handeln aus dem Glauben heraus, beschäftigen. Ziel der Diskussion ist ein Papier, das den Gemeinden als Anregung und Ermutigung dienen kann. Neben dieser "Gremienarbeit" präsentieren ganz anschaulich unterschiedliche Initiativen aus Gemeinden und Einrichtungen ihre Arbeit und ihre Erfahrungen.

Zur Themenarbeit dieser Synode gehört auch die Aussprache zum Jahresbericht 2006 des Diakonischen Werkes, wo ein Schwerpunkt im ausgewogenen Miteinander der Generationen gesetzt ist. Der Direktor des Diakonischen Amtes, Oberkirchenrat Christian Schönfeld, wird am Sonntag nach dem gemeinsamen Gottesdienst in der Dresdner Kreuzkirche den Bericht mit eigener Akzentsetzung erläutern und aus der Sicht der Diakonie auf soziale Schieflagen aufmerksam machen.
Synodalpräsidentin Gudrun Lindner wird am Nachmittag über den zurückliegenden EKD-Zukunftskongress in Wittenberg berichten und hinsichtlich der gegenwärtig umzusetzenden Verwaltungsstrukturreform in der Landeskirche, wird ein Sachstandsbericht erwartet.

Aufgrund der zurückliegenden Änderung der Kirchenverfassung waren einige Nachfolgegesetze notwendig geworden, die beispielsweise die Wahl des Landesbischofs und des Präsidenten den Landeskirchenamtes regeln oder die dienstrechtlichen Verhältnisse der Superintendenten zum Inhalt haben. So wird die Synode in jeweils zwei Lesungen die von der Kirchenleitung vorgelegten Gesetze nach entsprechenden Aussprachen zu einem Beschluss führen.

Eine, auf Gesetzesbasis, schon im Vorfeld kontrovers diskutierte Änderung der Zusammensetzung von Kirchenvorständen und Kirchgemeindevertretungen wird für Gesprächsstoff sorgen. Beabsichtigt ist in einem Kirchengesetz der Ausschluss von hauptamtlichen Mitarbeitern von der Mitgliedschaft eines Kirchenvorstandes, bei dem sie angestellt sind. Bisher war es initiiert, dass ein Mitarbeiter der Gemeinde dem Kirchenvorstand angehören solle.

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