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Aktuelles

27. Juli 2007

Almut Klabunde beginnt ihren Dienst als Oberlandeskirchenrätin

Als Gebietsdezernentin ist sie für die Kirchenamtsratsbereiche Chemnitz und Zwickau zuständig

Bild: Porträt Almut Klabunde
Almut Klabunde

DRESDEN – Im Evangelisch-Lutherischen Landeskirchenamt Sachsens wird am 1. August die bisherige Referentin im Dezernat für Gemeindeaufbau und missionarische Dienste, Pfarrerin Almut Klabunde (53), ihren Dienst als theologische Dezernentin beginnen. Die Theologin, die zuvor sechs Jahre im Landeskirchenamt für besondere Seelsorgebereiche u.a. in Krankenhäusern, der Polizei und der Bundeswehr zuständig war, wird dann Aufgabenfelder zu politischen Grundsatzfragen, der Diakonie, der Evangelischen Jugend, der Bildungsarbeit im Zusammenhang mit evangelischen Kindergärten, Schulen, nichttheologischen Ausbildungsstätten sowie der Gemeinde- und Religionspädagogik übernehmen. Als Gebietsdezernentin wird sie für die Kirchgemeinden in den Kirchenbezirken der Kirchenamtsratsbereiche Chemnitz und Zwickau zuständig sein. Durch die Kirchenleitung berufen, tritt Klabunde damit die Nachfolge von Oberlandeskirchenrat Harald Bretschneider an, der Ende dieses Monats mit Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand geht.

Almut Klabunde wurde 1954 im vogtländischen Plauen geboren und wuchs bei Zwickau auf, wo sie 1973 ihr Abitur machte. Danach entschied sie sich für ein Theologiestudium  am Theologischen Seminar Leipzig, dass sie 1979 mit dem Ersten theologischen Examen abschloss. Aus familiären Gründen verschob sich die Zeit des Vorbereitungsdienstes (Vikariat) und ihr wurde nach dem zweiten Examen (1985) und der Ordination im Jahre 1989 die 2. Pfarrstelle der Johanniskirchgemeinde Meißen mit Pfarrdiensten umliegender Gemeinden übertragen.
Das Ehepaar Klabunde wechselte Ende 1991 in den Dienst der Pommerschen Evangelischen Kirche (PEK), wo ihr Mann, Eckhard Klabunde, als Superintendent einem Kirchenkreis vorstand. Unter Beibehaltung ihrer Ordinationsrechte wurde Almut Klabunde Leiterin der aufzubauenden Schulabteilung im Konsistorium der PEK in Greifswald. Von 1996 bis 1998 übernahm sie die kommissarische Leitung des dortigen Theologisch-Pädagogischen Instituts und wurde 1997 Konsistorialrätin und als Referentin Mitglied des Kollegiums des Kirchenamtes.

Nachdem ihr Mann die Superintendentenstelle in Großenhain übernahm, wechselte auch sie ein Jahr später (2001) zurück nach Sachsen, wo sie wieder in das Pfarrerdienstverhältnis übernommen wurde und ihre Tätigkeit im Landeskirchenamt in Dresden aufnahm. Zuletzt durchlief Pfarrerin Klabunde neben ihrer Arbeit eine mehrjährige Ausbildung zur Gemeindeberaterin und für Organisationsentwicklung.
Die feierliche Einführung in ihr neues Amt ist für den 28. September zum Abschluss einer mehrtägigen Dienstbebesprechung der sächsischen Superintendenten in der Evangelischen Akademie Meißen in einem Gottesdienst mit Landesbischof Jochen Bohl vorgesehen.
Almut Klabunde lebt seit sechs Jahren in Großenhain und hat zwei erwachsene Söhne und zwei erwachsene Töchter.

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