Navigation überspringen

Aktuelles

20. September 2007

Präsident Hans-Dieter Hofmann wird 60 Jahre alt

Hofmann: „dass auch in Zukunft unsere Handlungsfähigkeit - so Gott will - erhalten bleibt“

Bild: Landesbischof Bohl gratuliert dem Präsidenten
Der Landesbischof gratuliert dem Präsidenten und wünscht ihm für die Zukunft das Getragensein im Gottvertrauen, dass auch Gelassenheit durch langjährige Erfahrung zulasse.

DRESDEN  - Hans-Dieter Hofmann, Präsident des Evangelisch-Lutherischen Landeskirchenamt Sachsens, begeht am 24. September in Dresden seinen 60. Geburtstag. Zu diesem Anlass hat die sächsische Kirchenleitung an diesem Tag zu einem Empfang in das Landeskirchenamt eingeladen. Der Kirchenjurist leitet seit 17 Jahren die oberste kirchliche Verwaltungsbehörde und vertritt die Landeskirche rechtlich nach außen.
Er hat den Vorsitz im zehnköpfigen Kollegium, die Dienstaufsicht über dessen Mitglieder und die Mitarbeiter des Landeskirchenamtes, der Kirchenamtsratsstellen und über die mit Sonderaufgaben Beauftragten. Hofmann ist stellvertretender Vorsitzender der Kirchenleitung und hält Verbindung zu Gremien der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD, zur Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und ihrer Gliedkirchen. So ist er in mehreren Leitungs- und Mitgliedsfunktionen von Synoden, Ausschüssen und Beiräten der VELKD und der EKD tätig.

Hans-Dieter Hofmann wurde 1947 im erzgebirgischen Beierfeld geboren und kam später als Mitglied des Kreuzchores nach Dresden. Nach dem Abitur an der Kreuzschule durchlief er ab 1967 eine Verwaltungsausbildung beim Leipziger Kirchgemeindeverband. Nach der Zweiten Verwaltungsprüfung 1970 und dem Grundwehrdienst begann für Hofmann in der Kirchenamtsratsstelle Leipzig die Beamtenlaufbahn, wo er später die Möglichkeit bekam, eine berufsbegleitende Ausbildung für den höheren kirchlichen Verwaltungsdienst zu durchlaufen. Trotz der vielen tief greifenden Veränderungen innerhalb und außerhalb der Landeskirche während seiner Amtszeit, ist Präsident Hans-Dieter Hofmann zuversichtlich, „dass auch in Zukunft unsere Handlungsfähigkeit - so Gott will - erhalten bleibt“.

Bild: Präsident Hofmann spricht zu den Gästen
Präsident Hofmann am 24. September spricht zu den Geburtstagsgästen

Nach dem Referendariat in Dresden und Radebeul war der Kirchenjurist 1981 nach der Zweiten juristischen Prüfung zunächst im damaligen Landeskirchlichen Amt für Innere Mission tätig und wechselte 1983 in das Landeskirchenamt. 1984 wählte ihn die Kirchenleitung zum Mitglied des Landeskirchenamtes. Als Oberlandeskirchenrat leitete Hofmann das Finanzdezernat, bevor er im Herbst 1989 durch die sächsische Landessynode zum Präsidenten gewählt wurde.

Als Nachfolger des damaligen Präsidenten, Oberingenieur Dr. Kurt Domsch, fiel der Beginn seiner Amtszeit im Januar 1990 in die Vorbereitungen auf die angestrebte Vereinigung des DDR-Kirchenbundes mit der EKD sowie die Neustrukturierung und Anpassung der Kirchenverwaltung in der Nachwendezeit. Am 24. März 1994 unterzeichnete der Präsident des Landeskirchenamtes für die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens den Vertrag des Freistaates Sachsen mit den evangelischen Landeskirchen. Mit dem damaligen Beginn des Wiederaufbauwerks der Dresdner Frauenkirche wurde er Mitglied im Kuratorium der Stiftung Frauenkirche.
Als ehemaligem Kruzianer liegen seine persönlichen Interessen insbesondere im kirchenmusikalischen Bereich, wo er sich selbst aktiv engagiert.

Schriftgrösse
[A]
[A]
[A]
Link-Tipps