1. Oktober 2007
Gabriele Mendt ist neue Bildungreferentin im Landeskirchenamt
Zuständig für Gemeinde- und Religionspädagogik und allgemeine Bildungstheorie

Gabriele Mendt
DRESDEN – Die bisherige Bezirkskatechetin im Kirchenbezirk Dresden Nord, Gabriele Mendt (46), hat zum 1. Oktober ihren Dienst als Referentin für Bildungsfragen in der sächsischen Landeskirche begonnen. Die Theologin übernimmt die Stelle von Dr. Werner Müller, der Anfang September dieses Jahres zum Berufsbildungswerk für Hör- und Sprachgeschädigte nach Leipzig wechselte, um dort die Leitung der Berufsschulen für Heilerziehungs- und Altenpflege des Diakonie-Unternehmens zu übernehmen. Gabriele Mendt ist für gemeinde- und religionspädagogische Aufgaben, den Religionsunterricht und die Lehrplanarbeit sowie für Angelegenheiten evangelischer Schulen zuständig.
Die gebürtige Görlitzerin begann nach dem Abitur 1979 zunächst in Jena ein Physikstudium, wechselte dann aber zur kirchlich-sozialen Kinder- und Jugendarbeit in ihrer Heimatstadt. 1981 begann Gabriele Mendt ein Theologiestudium an der Predigersschule „Paulinum“ in Berlin. Nach Gemeindevikariat, Katechetikum im Görlitzer Bereich sowie im Predigerseminar im ostsächsischen Lückendorf ging sie nach dem Zweiten Theologischen Examen (1988) nach Glauchau, wo ihr Mann eine Pfarrstelle antrat. Zunächst aus familiären Gründen ehrenamtlich in der Kirchgemeinde tätig, war sie in der dortigen Lutherkirchgemeinde nach der Ordination zur Pfarrerin im Ehrenamt (1993) als Gemeindepädagogin tätig.
Nach dem Umzug der Familie Mendt nach Dresden, führte die Theologin die gemeindepädagogische Arbeit in Radebeul weiter und erteilte auch hier Religionsunterricht. Im Jahre 2001 wurde sie in das Amt der Bezirkskatechetin im Kirchenbezirk Dresden Nord berufen und koordinierte seitdem die gemeindepädagogische Arbeit konzeptionell und vertiefte die Zusammenarbeit mit dem Stadt- und dem Landesjugendpfarramt.
Mendt wird in ihrer neuen Funktion bei Bildungsfragen in Schule und Kirche mit dem Evangelischen Schulverband und den Bezirkskatecheten zusammenarbeiten und die Fachaufsicht über das TPI in Moritzburg führen. Weiterhin wird sie Kontakte zu anderen Ausbildungsstätten halten und die Landeskirche fachlich in inner- und außerkirchlichen Gremien vertreten.


