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Aktuelles

Zukunftswerkstatt vom 24.-26. September 2009 in Kassel

Projekte aus Sachsen zu Bereichen Kirchenmusik, Jugend- und Kinderarbeit

Bild: Blick in den großen Sitzungssaal (Foto: EKD)

KASSEL - Bei der Zukunftswerkstatt Kassel 2009 im Rahmen des Reformprozesses "Kirche im Aufbruch" trafen sich vom 24. bis 26. September 2009 etwa 1.200 eingeladene Vertreterinnen und Vertreter aus den Gliedkirchen der EKD und kirchlichen Werken. Gemeinsam wollten sie wahrnehmen, was dieser Reformprozesses der evangelischen Kirche in den letzten Jahren an innovativen Ideen für die Praxis gebracht hat. In Kassel wurden vielfältige Beispiele innovativen, einladenden und nachahmenswerten kirchlichen Handelns aus Gemeinden, Kirchenkreisen und Landeskirchen präsentiert, diskutiert und weiter entwickelt.

29 Teilnehmer – darunter Landesbischof Jochen Bohl und Synodalpräsident Otto Guse – waren aus Sachsen angereist. Drei Projekte aus der sächsischen Landeskirche stellten sich in den Bereichen Kirchenmusik, Jugend- und Kinderarbeit vor. Beim Musikprojekt „Singt von Hoffnung“ greifen Klassik und zeitgenössische Stile wie Jazz oder Pop ineinander und schlagen Brücken zwischen alter und neuer Musik. Verschiedene Ensembles werden in einem Konzert vereint und rücken u.a. Lieder des Neuen Gesangbuches „Singt von Hoffnung“ in den Blickpunkt.

Bild: Greencard des Dresdner Stadtjugendpfarramtes

Als zweites Projekt wurde ein Bildungsprogramm für junge Ehrenamtliche des Dresdner Jugendpfarramtes vorgestellt. Über eine so genannte Greencard erhalten Jugendliche nach einer Ausbildung die Möglichkeit, selbst Kinderwochen als Mitarbeiter zu betreuen. Das Projekt vernetzt systematisch und effektiv die Kinder- und Jugendarbeit und die Arbeit der Gemeindepädagogen miteinander.
Durch das Godly Play Projekt in Leipzig soll es Kindern ermöglicht werden, Gott, die Bibel und den eigenen Glauben spielerisch zu entdecken und sich dem christlichen Glauben anzunähern. Die Kinder sollen ihre Freizeit in einem geschützten Raum verbringen sowie Erfahrungen mit sich selbst und anderen machen.

Bild: Vertreter des Leipziger Kirchenbezirks
Vertreter aus Leipzig bekommen Gottesdienstpreis

Am „Abend ausgezeichneter Ideen“ (25. September) gingen schließlich zwei Preise nach Sachsen und nach Leipzig. So wurde erstmalig ein Sonderpreis des Evangelischen Buchpreises durch das Evangelische Literaturportal e.V. verliehen. Er ging an den Leipziger Pfarrer Christian Führer für sein autobiographisches Buch "Und wir sind dabei gewesen". (Berlin: Ullstein, 4.Auflage, 2009).

Filmbeitrag von der Übergabe - Laudatio

Der Gottesdienstpreis 2009 der Stiftung zur Förderung des Gottesdienstes (Karl-Bernhard-Ritter-Stiftung) wurde an den Stadtökumenekreis Leipzig verliehen, vertreten durch den Evangelisch-Lutherischen Kirchenbezirk Leipzig. Die Laudatio hält Reinhard Höppner. Unter dem Motto „Kirche auf dem Markt“ feierten 2.000 Menschen aus allen Generationen am 8. Juni 2008 den Familiengottesdienst zum Stadtfest im Nikolaikirchhof zu Leipzig. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand das Leben von Kindern in der Stadt. Die Kinder, aber auch Jugendliche waren im Gottesdienst nicht Kulisse, sondern Beteiligte. Der Gottesdienst wurde nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern mit der Öffentlichkeit gefeiert.(29.09.09)

 

 

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