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Aktuelles

Sozialarbeit konnte an Dresdner Schule ausgeweitet werden

Ev. Jugend in Trägerschaft einer spendenfinanzierten Sozialpädagogenstelle

Bild: Gymnasium Bürgerwiese in Dresden

Seit Schuljahresbeginn ist manches anders am Gymnasium Bürgerwiese: Nicht nur die Anzahl der Schülerinnen und Schüler ist wieder gestiegen, sondern auch die Anzahl der Sozialpädagogen, die an dieser Schule tätig sind.

Durch die Zusammenarbeit von Schule, Förderverein und Evangelischer Jugend Dresden wurde es möglich, dass in den letzten Monaten von Sozialpädagogen und Lehrkräften entwickelte Konzept „Offene Schule“ für das Gymnasium Bürgerwiese umzusetzen und die vorhandenen Möglichkeiten des Schulneubaus zu nutzen. Schülerinnen und Schüler erhalten dadurch die Gelegenheit, sich außerhalb des Unterrichts im Schulklub „Gretl“ zu treffen oder die Multimediabibliothek und die Fahrradwerkstatt zu nutzen. Wieland Köhler hat sich dieses Konzept zu eigen gemacht: „Ich möchte mit meiner Arbeit dazu beitragen, dass im oft leistungsorientierten Schulalltag die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schülern gefördert werden.“, sagt der bei der Evangelischen Jugend Dresden angestellte Sozialpädagoge.

Bild: Gymnasium Bürgerwiese in Dresden

Schulleiter Jens Reichel ist glücklich, dass das erarbeitete Konzept nicht in den Schubladen verschwinden muss, obwohl es weder vom Freistaat noch von der Kommune finanziell unterstützt wird: „Mir war und ist es ein Anliegen, dass sich eine offene Sozialarbeit an unserer Schule etabliert, die zum eigenständigen Handeln und Lernen anregt und eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung bietet. Dank des Engagements unseres Fördervereins und der großen Spendenbereitschaft vieler Eltern, konnten wir nun einen großen Schritt gehen, und Wieland Köhler für die Umsetzung unserer Ideen anstellen.“ Der Förderverein hat durch einen Spendenaufruf sowie durch einen Spendenlauf der Schülerinnen und Schüler bisher über 30.000 Euro gesammelt.

Im Rahmen der jährlichen „Blickwechsel-Epochen“ für die 8. Klassen ist eine Kooperation mit der Evangelischen Jugend Dresden gewachsen, die nun die Trägerschaft der neu eingerichteten Stelle übernommen hat. „Wir möchten unseren Beitrag dazu leisten, dass Schülerinnen und Schüler den hohen Anforderung ihres Alltags gewachsen bleiben.“ erklärt Stadtjugendpfarrer Georg Zimmermann und Jan Goldammer, Sozialpädagoge der Evangelischen Jugend ergänzt: „Wir müssen uns für die Kinder und Jugendlichen dort engagieren, wo sie sich die meiste Zeit aufhalten: In der Schule.“

Wieland Köhler ist schon nach wenigen Wochen kein Unbekannter mehr an der großen Schule: Die Lehrerinnen und Lehrer lernten ihn bereits in der letzten Ferienwoche kennen. Er gestaltete Elternabende, ein Beachvolleyballturnier und die erste Sitzung des Arbeitskreises „Wir denken bunt“ mit. Aber vor allem die Schülerinnen und Schüler haben in ihm einen vertrauensvollen Ansprechpartner für ihre Belange gefunden.

Wieland Köhler ist als Sozialpädagoge am Gymnasium Bürgerwiese nicht allein. Sozialpädagogin Stephanie Huhn, betreut über das CJD Sachsen das Programm zur Kompetenzentwicklung, unterstützt Wieland Köhler aber auch bei der Betreuung von einzelnen Schülerinnen und Schülern.(24.09.15)

Jan Goldammer
Dipl.-Sozialpädagoge Arbeitsbereich „Schulbezogene Jugendarbeit

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